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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution [Taschenbuch]

Richard David Precht
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. April 2011
Die Biographie einer Dekade – erzählt als Familiengeschichte. Als Kind westdeutscher Linker in den Siebzigern wächst Richard David Precht mit einem klaren Feindbild auf: den USA. Coca Cola ist ebenso verpönt wie Ketchup, Flipper oder Raumschiff Enterprise – dafür gibt es das Grips Theater und Lieder von Degenhardt und Süverkrüp … Eine liebevolle Rückschau von Bestsellerautor Richard David Precht.

Wird oft zusammen gekauft

Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution + Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält + Liebe: Ein unordentliches Gefühl
Preis für alle drei: EUR 28,93

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548373232
  • ISBN-13: 978-3548373232
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 159.309 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mit seinem philosophischen Sachbuch "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" ist Richard David Precht ein echter Überraschungsbestseller gelungen. Seitdem erläutert er in zahlreichen TV-Shows und eigenen Vortragsreihen seine Erkenntnisse und Erfahrungen über den Zusammenhang der Dinge in der Welt vor einem großen Publikum. Gefragt ist er hier nicht zuletzt auch wegen des Buches "Liebe. Ein unordentliches Gefühl", das er 2009 präsentierte. Der Erfolgsautor, 1964 in Solingen geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte. Der promovierte Philosoph lebt als Schriftsteller und Publizist in Köln und Luxemburg.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

eration Golf." BERLINER MORGENPOST, sb, 26.01.06 "Prechts Verquickung aus persönlichen Erinnerungen und Zeitgeschichte der 1960er und 1970er Jahre ist liebevoll, amüsant und oft sehr poetisch." BÜCHER, RÜB, 05/06

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Richard David Precht, Philosoph, Publizist und Autor, wurde 1964 in Solingen geboren.
Seine populärwissenschaftlichen Bücher Wer bin ich und wenn ja, wie viele und Liebe: Ein unordentliches Gefühl sind große Bestseller.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
172 von 177 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungen! 14. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Richard David Precht erzählt von seiner marxistischen Kindheit im westdeutschen Solingen. Die Eltern sind überzeugte Linke, sie adoptieren Waisenkinder aus Vietnam und träumen vom sozialistischen Einheitsstaat. Raumschiff Enterprise und Coca-Cola kommen ihnen nicht ins Haus. Dafür Frederik Vahle, Franz Josef Degenhardt und das GRIPS Theater.
In der Schule ist der Amerikaner der Freund, zu Hause ist er der Klassenfeind. Richard sitzt zwischen den Stühlen, bleibt ein Außenseiter, schwärmt für Dynamo Kiew und die DDR. Das erste Mal wird die Welt seiner Eltern vom Baader-Meinhoff-Terror erschüttert, das zweite Mal vom Mauerfall.
Der Zeitgeist der Siebziger weht durch die Seiten dieses informativen, unterhaltsamen und bewegenden Buches. Der Autor beschönigt nichts, erzählt aus kindlicher Perspektive, in einer anspruchsvollen Sprache und in hübschen Bildern. Ein wunderbarer Roman über ein Stück deutsche Vergangenheit. Absolut lesenswert!
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139 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie von einem anderen Stern - und doch nebenan. 30. September 2007
Von Zabou1964
Format:Gebundene Ausgabe
Richard David Precht ist im selben Jahr wie ich geboren. Er wuchs in Solingen auf, das nicht weit von Krefeld, meinem Heimatort, entfernt liegt. Und doch scheint es mir, als sei er auf einem anderen Stern aufgewachsen.

Seine Eltern sind stark links orientiert, meine Eltern waren eher konservativ. Natürlich habe ich die meisten Sachen, die er beschreibt, auch mitbekommen, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und genau das hat das Buch für mich außerordentlich interessant gemacht.

Precht beschreibt das Leben in seiner Familie im beschaulichen Solingen. Der Vater arbeitet als Designer, die Mutter kümmert sich um drei eigene Kinder und zwei aus Vietnam adoptierte. Die Eltern gehören zur linken Szene und leben vollkommen anders: Die Kinder wachsen mehr oder weniger frei auf. Sie dürfen sich schmutzig machen, müssen ihre Zimmer nicht aufräumen, etc. Aber: Sie dürfen nichts "konsumieren", was irgendwie kapitalistisch ist (also keine Cola, keine Micky Mouse, nicht mal Astrid Lindgren).

Precht beschreibt dies alles außerordentlich interessant, mal humorvoll, mal nachdenklich. Er beschreibt die politischen Hintergründe so, dass sie nie langweilig werden. Der Vietnamkrieg, Terre des Hommes, die 68er Revolution und auch der Deutsche Herbst (Baader-Meinhoff) werden so erklärt, dass ich alles, was in meinem wohlbehüteten Elternhaus an mir vorüber rauschte, nachleben konnte.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, ich habe oft innegehalten und nachgedacht. Und gerade deshalb kann ich es nur empfehlen.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super....und doch bleiben Fragen offen! 24. September 2008
Format:Taschenbuch
ich teile die Meinung meiner Vorschreiber in beinahe allen Punkten. Und doch möchte ich zwei Ergänzungen beitragen.

Für mich kommt der Punkt Pubertät ein wenig zu kurz. Precht schreibt hierzu lapidar: ...fand einfach nicht statt. Gerade diese Umstände schreien doch geradezu nach Widerstand gegen die Eltern. Wenn ich mir vorstelle: Alle fahren in das Phantasialand, Brühl und Prechts dürfen nicht mit; gehen stattdessen zum Unterricht in die Paralellklasse. Ich hätte getobt. Er nimmt es einfach hin. Schwer, wirklich sehr schwer nachvollziehbar.

Im Übrigen hat mich das Buch ein wenig traurig zurückgelassen. Es kommt für mich so rüber als wären Prechts Eltern von der Realität schließlich rechts und links überholt worden. Schade für Menschen, die derart engagiert für Ihre Ideale, was immer man davon halten mag, eingetreten sind.

Ich bin zur selben Zeit aufgewachsen und dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Es wird mich noch eine Weile beschäftigen. Danke!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine weissen Flecken mehr 14. Januar 2010
Von CHK
Format:Taschenbuch
Endlich ist ein Buch erschienen, dass mir die deutsche Geschichte aus der Sicht der intelektuellen Linken zeigt. Das hat zur Folge, dass ich endlich, als Nicht-Deutscher, diese Wahrnehmungs- und Erinnerungslücken auf eine unterhaltsame Weise nähergebracht bekomme.

Das Buch liest sich flott und hie und da kommt auch ein Schmunzeln über das Gesicht. Der Autor schreibt in einem einfachen und leicht lesbaren Stil von der Erinnerung an die Zeit der 60er, die er als Kind erlebt hat. Seine Eltern intellektuelle Linke, keine Mitläufer sondern Macher verwandeln sich, wie die gesamte Linke, von radikalen Veränderern zu stillen Bewahrern.

Ein unterhaltsames Buch und eine interessanter Blick auf die Geschichte - danke auch für die "linken" Recherchen und spannenden Details zum Beispiel zu Herrn von Weizäcker.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Stück vom Oberlehrer 7. August 2012
Von Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Hier beschreibt ein 1964 geborener Autor seine Kindheit und Jugend, die wesentlich bestimmt war durch die provinzielle Enge Solingens, in dem er aufwuchs und die politische Haltung seiner Eltern. Die waren im Geist der damaligen Zeit links eingestellt und bewegten sich zwischen Naturfreunden, Spontis und DKP-Kommunisten, die der Hass auf die den Vietnamkrieg führende Supermacht USA einte.

Prechts Eltern engagierten sich weitgehender als andere und adoptierten zwei vietnamesische Kriegskinder, die wie Geschwister des Autors aufwuchsen. Sie verbannten von Coca-Cola bis Ketchup alles, was einen amerikanischen Schatten trug und wehrten sich auch gegen die »Verdummungsmaschine« Fernseher.

Precht versucht in seinem Buch, die Haltung seiner Eltern zu verstehen und den Kontext zu erklären, in dem sie dachten und handelten. Dabei ist ihm hoch anzurechnen, dass er weder ins große Jammern über ein versunkenes Idyll ausbricht noch die antiautoritären Achtundsechziger als mephistophelische Ausgeburt verdammt, wie es bisweilen modern zu sein scheint. Er müht sich aufrichtig, Antworten auf Fragen zu finden, die mit seiner eigenen Entwicklung zu tun haben.

Dieses Bemühen scheitert allerdings daran, dass er aus der Perspektive desjenigen berichtet, der sich die meisten Zusammenhänge erst im Nachhinein aus Büchern erarbeitet hat. Besser wäre sicherlich gewesen, er hätte sich auf sein Erinnern beschränkt und den Oberlehrer weggelassen. Und an dem ständigen Hin und Her zwischen den Polen krankt der gesamte Bericht, von dem nie ganz klar wird, ob es sich um eine Autobiographie, einen Hintergrundbericht oder ein Feuilleton handelt. Gänzlich hilflos wirkt der Autor, wenn er in der Jetztzeit landet, und sich wie ein Schneekönig freut, wenn ihn ein Typ wie Guido Westerwelle in burschikoser Freundschaft »Junge« nennt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Zeitgeschichte aktuell
Lebendige, treffende Beschreibung und Analyse der 68 und nach-68er Situation mit hohem Wiedererkennungswert (für alle die es miterlebt haben :D)
Vor 9 Tagen von miro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Precht kann sehr lustig sein
Precht kann sehr lustig sein, das stellt er mit diesem Buch unter Beweis, ich war begeistert und habe es innerhalb eines verlängerten Wochenendes gelesen.
Vor 6 Monaten von Michael veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meine Zeit
Dieses Buch war ein Einblick in die Zeit meiner Kindheit und Jugend, da ich ähnlich alt bin. So hätte es sein können, wäre ich in einer politisch... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von grana veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Precht
gerne lese ich den ja und empfehle weiter, ein wacher, offener und genauer geist, der von seiner leidenschaft getrieben wird , alles war in Ordnung
Vor 17 Monaten von else veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessantes Panorama linker Denke der 60er bis 80er Jahre...
Precht ist Jahrgang 1964 und beschreibt in diesem, wie ich finde, überaus lesenswerten Bericht sein Aufwachsen in Solingen innerhalb einer stark links orientierten Familie. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Shaun veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Biographie mal etwas anders
Sehr unterhaltsam und wenn mann Prechts Schreibe mag, auch mal interessant zu erfahren wie der Mann zu seiner heutigen Persönlichkeit kam. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von I. Haferland veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gelungene Verbindung von Familiengeschichte und Geschichte
Selbst eher der 68'er-Generation zugehörig als der von R.D.Precht war ich von dieser Synthese aus Familiengeschichte und geschichtlichem Hintergrund außerordentlich... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von U.Johannsen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Precht
Wer R.D.Precht mag, sollte das Buch lesen um R.D.Precht noch mehr zu mögen.
Ich fand mich wieder in den Ereignissen und vor Allem in der Zeit. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Frank Hannemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unerwartet gut
Das Buch ist ein gelungener Mittelweg zwischen Biografie und Gesellschaftsbeschreibung. Ich kannte den Autor, der für mich auch zweifellos der Kaufgrund war, aber trotzdem... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von P. Prskawetz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lehrjahre eines Philosophen
Das sollte man lieber gleich voranstellen: Repräsentativ ist Richard David Prechts Kinder- und Jugendzeit in der Bundesrepublik der 60er bis 80er Jahre nicht, denn er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von dadaxel
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