Das Thema hat mich interessiert: Wie gehen zwei Jugendliche, die auf der Straße leben, mit einem Kind um?
Das Milieu wurde sehr gut erfasst, aber der Film zieht sich endlos hin. Sinnlos lange Einstellungen, z. B. im Fahrstuhl, wo nichts passiert. Das ist ermüdend. Aber das Unrealistischste: Ihr Baby tat nie auch nur einen Mucks. Ein absolut stilles Kind, das nie gefüttert oder gewindelt werden musste und sich wie eine Puppe tragen ließ. Hier lag das Drehbuch einfach voll daneben, das lässt den Gesamtfilm als erfunden und weit hergeholt erscheinen.