Die Geschichte ist zwar ganz nett konzipiert, aber was mich bei vielen heutigen Kinderbüchern enorm stört, ist das zwanghaft versucht wird die Sprache der Kinder nachzuahmen, so daß es von Wörtern und Ausdrücken wie "geil", "Verpisst Euch", "Ärsche" etc. nur so wimmelt. Gewinnt man so wirklich junge Leser? Dieses Anbiedern an die kindische Ausrucksweise finde ich ziemlich schrecklich. Es erinnert mich an die kumpelhaft auftretenden Lehrer meine Schulzeit, die glaubten, so könnten sie Freunde der Schüler werden (was nie funktioniert hat). Reicht es nicht, daß viele Kinder sich solche Ausdrücke angewöhnen, müssen sie es nun auch noch in Büchern nachlesen? Wirklich gute Geschichten haben das nicht nötig.
Kirsten Boie hat viele schöne Bücher und Geschichten geschrieben, dieses Buch kann ich der Ausdruckweise wegen nicht empfehlen. Schade.