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Lemuria/Sirius B
 
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Lemuria/Sirius B [Doppel-CD]

von
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Produktinformation

  • Audio CD (24. Mai 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Nucl.Blast (Warner)
  • ASIN: B00023PB04
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 92.642 in Musik (Die Bestseller Musik)

Disk: 1
1. Typhon
2. Uthark runa
3. Three ships of Berik Patz 1: Calling to arms & fighting the battle
4. Part 2: Victory
5. Lemuria
6. Quetzalcoatl
7. The dreams of Swedenborg
8. An arrow from the sun
9. Abraxas
10. Feuer Overtüre / Prometheus entfesselt
Disk: 2
1. The blood of Kingu
2. Son of the sun
3. The khlysti Evangelist
4. Dark Venus persephone
5. Kali yuga Part 1
6. Kali yuga Part 2
7. The wondrous world of punt
8. Melek taus
9. Call of dagon
10. Sirius B
Alle 11 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Komplexer, vielseitiger, ambitionierter -- das sind die Schlagworte, die das aufwändigste aller bisherigen Therion-Alben auf den Punkt bringen. Die Doppel-CD enthält genügend Hirn- und Ohrenfutter, um entdeckungsfreudige Düstermetaller nächtelang vor die Stereoanlage zu zwingen. 170 Musiker holte sich Mastermind Christofer Johnsson ins Studio, um die beiden mythologischen Konzeptscheiben in Form zu gießen. Die stilistische Bandbreite reicht von melodischem Death Metal über getragene Gothic- und Neo-Klassik-Passagen bis hin zu hartem Power Metal und Folk-Einschüben aus aller Welt. Insbesondere letztere verleihen dem Doppeldecker einen originellen Anstrich, der kleinere Durststrecken im Songwriting-Bereich relativ souverän verdeckt. Im Vergleich zum Vorgängerwerk Secret Of The Runes gehen Therion wieder etwas härter zur Sache, die Klassikelemente sind aber nach wie vor sehr prägnant und spiegeln sich nicht nur im Gesangsbereich wider, sondern auch in zahlreichen orchestralen Arrangements. Tolerante Todesblei-Freunde werden mit Lemuria/Sirius B auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. --Michael Rensen

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen progressivstes Album im Doppelpack, 29. Juli 2004
Zunächstmal bin auch ich kein "Die Hard Fan" von Therion, beobachte deren Entwicklung aber nun schon als aufgeschlossener Heavy Metal / Independent Hörer seit "Ho Drakon Ho Megas" und besitze seitdem fast jedes Studioalbum.
Ich habe allerdings kein Lieblingsalbum, da sich die Outputs zuweilen erheblich unterscheiden und jedes für sich seine Stärke (Schwäche) hat. Wenn ich die Meinungen lese gehen diese auch ziemlich auseinander. Einige bezeichenen das Album als härter, andere als softer wie der Vorgänger. Wobei ich der Meinung bin, daß sich die musikalische Entwicklung seit VOVIN verlangsamt hat und es mittlerweile nur noch darum geht das dato erreichte Niveau zu halten. Das ist seither mit jedem Album immer wieder neu gelungen und zuweilen gelingt es auch noch einen drauf zu setzen.
Das Zwillingsalbum klingt auf jeden Fall moderner und auch die Kompesitionen werden von Mal zu Mal schlüssiger. Die Struktur wird dominanter ohne zu aufdringlich zu wirken und für die ein oder andere Überraschung ist auch gesorgt.
Mit der Veröffentlichung als Doppelalbum Lemuria / Serius B gelingt zusätzlich noch etwas sehr interessantes: Es werden zwei unterschiedliche Konzepte in gar zauberhafter (Layout-) Form miteinander verbunden und vorgelegt.
Während Lemuria etwas progressiver andeutet, trägt Serius B die harte, rockige Unterschrift alter Tage. Die Plattenfirma sollte sich gut überlegen die beiden Alben zu trennen, da dies nicht zuletzt marketingtechnische Konsequenzen zur Folge hätte. Mit dem eingegangenen "Kompromiss" (und vor allem zu dem Preis) werden zugleich konventionelle Metalfans, wie auch Prog Rock Fans angesprochen und gleichermaßen auf Ihre Kosten kommen.
Wenn man Christofer Johnsson glauben schenkt, kommt nächstes Jahr sogar schon das bereits fertige noch experimentellere Nachfolgealbum. Man darf gespannt sein.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kandidat für das Hammer-Album des Jahres!, 12. Mai 2004
Als ich hörte, das Therion ein neues Album herausbringen würde, habe ich als Therion-Anhänger sogleich Freudentänze aufführen wollen und noch mehr begeistert hat mich, das Christopher Johansen mit „Lemuria/Sirius B" gleich zwei neue in sich abgeschlossene Alben als Doppel-CD präsentiert.

Neben den typischen Therion-Gesangparts wie sie seit dem Erfolgsalbum "Theli" verwendet werden, werden zusätzlich verstärkt Death Metal-Growls à la "Lepaca Kliffoth" eingebaut und alles kommt wieder eine ganze Ecke härter aus den Boxen, als dies bei den letzten Studioscheiben von Christopher Johansson & Co. der Fall war. Zudem wird wieder mit fetzigen Gitarrenmelodien und fetten Chören gearbeitet, die zu begeistern wissen. Ähnlichkeiten zu den zwei vorhergehenden Studioalben sind in sofern vorhanden, da sich die Songs überwiegend im getragenen, epischeren Midtempo-Bereich abspielen.

In Sachen überragender Arrangements in Verbindung mit einer Vielzahl von Stimmen und tollen Melodiebögen spielen Therion zusammen mit den genauso grandiosen "Haggard" weiterhin ganz oben mit.
Wobei Therion sich für dieses Album sicherlich den Titel der "Band mit den meisten Gastmusikern" locker verdient hat: Über 170 Musiker haben sich an „Lemuria/Sirius B" beteiligt, was wohl den Rekord bedeuten dürfte.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen soviel Therion gab es noch nie, 7. Juni 2004
Zugegeben: Therion machen es einem mit diesem Album zunächst nicht gerade leicht. Beim ersten Hören wird man förmlich erschlagen von den vielen verschiedenen Stilen, die ständig wechseln. Man hört kaum eine Stimme zweimal, dafür ein breites Spektrum von fast allen Sängern und Chören, die man bisher auf den gesamten Therionalben gehört hat. So klingt "Uthark Runa" teilweise wie crazy nights,in "Lemuria" kommt teilweise eine Stimmung wie in "crying days" auf, es singen Sopran- und Altsängerinnen, Tenöre und Bass-Sänger Solostücke, eingebettet in stimmungsvolle Chöre, die auch selten gleich klingen. Oft wird gewechselt zwischen Sopranchören, Mischchören und auf einmal hört man wieder reine Männgerchöre. Teilweise werden auch wieder böse Grunts wie zu zeiten von Ho Drakon geschmettert.
Begleitet wird dieses Feuerwerk von deutlich härterer Musik als noch in Secrets of the Runes.
Ihr seht schon: Der Anfängliche Ärger über die hohe Komplexität ist bei mir nach einiger Zeit verflogen. Geblieben ist nur das pure Staunen. Ich denke, Therion hat sich seit dem etwas einschläfernden Vovin mit jeder CD in allen Bereichen konsequent weiterentwickelt. Viele Lieder klingen deutlich rockiger, allerdings kommt auch das Orchester nicht zu kurz. Ich habe bisher auf keiner Heavy-Metal-CD so viele verschiedene klassische Instrumente gehört. Besonders möchte ich hier "three ships of berik part1&2" und "the wondrous world of punt" hervorheben. In letzterem wurde mit wirklich extrem metaluntypischen Klängen experimentiert. So wird über weite Strecken eine Orgel im Stile der 60er genutzt. Außerdem vernimmt das lauschende Ohr das Zittern einer Mandoline, man fühlt sich ein wenig an den Paten erinnert.
Einen weiteren Punkt möchte ich positiv hervorheben: Während es andere Bands auch im Metalgenre sehr gut verstehen, ihre Fans mit Maxis und kurzen (unter 50 Minuten) oder innovationslosen CDs auszunehmen, müssen Therion ihre Fans wohl schon sehr lieb haben. Auf dem Doppelalbum finden sich insgesamt 20 Tracks (Track 3&4 auf Lemuria gehören eigentlich zusammen), insgesamt kann man das komplette Album in einer Stunde und 40 Minuten durchhören. Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich spitze.
Ein paar Kritikpunkte bleiben allerdings doch:
Die Story auf "Secrets of the Runes" fand ich deutlich stimmiger, auch wenn ich da nicht alle Texte verstanden hab, weil sie auf Schwedisch oder Norwegisch geschrieben sind. Irgendwie passten die Songs da ein wenig besser zusammen. Dieser Kritikpunkt fällt jedoch nicht weiter ins Gewicht, dafür aber der nächste: ein paar Lieder haben eine wirklich miese Produktion. So klingt der Frauenchor in "Kaly Yuga Part 2" eher nach einem Pionierchor. In kurzen Passagen verheddert sich Therion auch in etwas monotonem Gitarrengeschraddel.
Doch all die Kritikpunkte stören einem nur beim ersten Hören oder wenn man nach den Schwachstellen im Album sucht, denn Stärken haben "Sirius B" und vor allem "Lemuria" genug. Also an alle, die sich beim reinhören etwas enttäuscht fühlen:
Hört euch einfach die CDs noch einmal an und dann noch einmal. Die genialen Melodien kann man möglicherweise nicht sofort begreifen.
Alle wollten das gute alte Theli zurück. Hier ist es: böser, länger, gefühlvoller und vor allem komplexer als alles bisher von Therion gehörte. Therion haben eine fast perfekte Arbeit geleistet. Hoffentlich wird ihnen auch der Charterfolg zuteil, den sie schon seit Jahren verdienen.
Aber da erhoffe ich mir wohl ein wenig zuviel von der Menschheit.
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