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Lemuria. Perry Rhodan 28. (Perry Rhodan Silberband) [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Pabel-Moewig Verlag KG (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820435
  • ISBN-13: 978-3811820432
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 4,8 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 227.230 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das gleichmäßige sanfte Summen des Memo -Schreibers wurde von einem harten Klack-Klack -Klack unterbrochen.
Es hörte sich an, als pochte jemand mit einem Fingerknöchel gegen den Helm.
Ko-Antin schlug die Augen auf und blinzelte verwirrt.
Er benötigte einige Sekunden, um sich in der Wirklichkeit zurechtzufinden. Mit einem Ruck zog er den Helm vom Kopf und beugte sich weit in den Sessel zurück.
Arrek war in die Memo -Box gekommen und stand mit erwartungsvollem Gesicht hinter seinem Kommandanten.
Ko-Antin zwang sich dazu, dreimal tief durchzuatmen, bevor er sprach. Er wußte, daß es vollkommen sinnlos war, Arrek anzubrüllen.
„Die Zeit ist um", sagte Arrek.
Ko-Antin blickte auf die Uhr und konzentrierte sich sofort wieder auf das rote Gesicht seines Stellvertreters.
Dann deutete er auf die offene Tür der Memo -Box.
„Seit wann ist es üblich, daß man während einer Memo -Aufzeichnung gestört wird?" erkundigte sich Ko-Antin bissig. Er war ein großer und hagerer Tefroder, mit schwarzen Haaren und ausgeprägtem Kinn.
Arrek blickte nun ebenfalls auf die Uhr und verkündete ungerührt: „Sie wissen, daß ein zu langer Aufenthalt
innerhalb einer Memo -Box zu gesundheitlichen Schäden führen kann."
„Ich habe noch nie gehört, daß jemand während einer Memo -Aufzeichnung den Verstand verloren hätte",
erklärte Ko-Antin. „Allerdings soll es in den Irrenhäusern von Kommandanten wimmeln, die durch pflichtbesessene
Stellvertreter dorthin gebracht wurden."
Arrek grinste.
„Es ist meine Pflicht, mich um Ihre Gesundheit zu kümmern", sagte er.
„Sie sind ein Gesundheitsapostel!" schrie Ko-Antin aufgebracht. „Nirgends bin ich vor Ihnen sicher. Lege ich
mich zur Ruhe nieder, wollen Sie meine Kissen in die richtige Lage bringen, damit mein Kreislauf einwandfrei zirkuliert. Wache ich auf, sind Sie wieder zur Stelle, um meinen Diätplan aufzustellen." Er verzog angewidert das Gesicht. „Ich lebe nur noch von Kräutertinkturen und grauen Pülverchen. Ich wage schon nicht mehr, mich zu räuspern, weil Sie mich sofort zum Arzt schleppen wollen."
„Sie sind ein wichtiger Mann", wandte Arrek ein. „Wichtige Männer müssen auf ihre Gesundheit achten."
Ko-Antin warf den Memo -Helm so heftig hinter das Aufzeichnungsgerät, daß er scheppernd gegen die Wand
prallte.
„Eines Tages", schwor er Arrek, „werde ich mich sinnlos betrinken und drei Nächte hindurch nicht schlafen."
„Ich befürchte, daß eine solche Handlungsweise Sie die Befehlsgewalt über die SUSAMA kosten würde", bemerkte Arrek.
Ko-Antin schaltete den Memo -Schreiber aus. Er hatte gerade einen Bericht über seinen letzten Einsatz gegeben. Das Aufzeichnungsgerät würde alle wichtigen Ergebnisse an die Positroniken weiterleiten. Auf jedem militärischen Raumhafen gab es mindestens hundert Memo -Boxen. Die Positroniken werteten alle Berichte aus und gaben sie an eine Zentrale weiter. Auf diese Weise wurde dafür gesorgt, daß die Führungsspitze der Tefroder ständig über alles informiert war, was innerhalb des Andromedanebels vorging.
„Sie könnten Ihren Bericht vor unserem Start beenden", sagte Arrek.
„Wie großzügig!" fauchte Ko-Antin.
„Ich frage mich immer wieder, warum ich mir keinen anderen Stellvertreter zuteilen lasse."
„Ich führe Sie immer wieder auf den Pfad der Tugend zurück", behauptete Arrek lächelnd. „Wer sonst wäre dazu in der Lage?"
„Da haben Sie allerdings recht", gab der Kommandant der SUSA MA erschüttert zu. „Den Rest meines Berichtes kann ich mir übrigens sparen. Ich glaube nicht, daß für die Positroniken noch irgend etwas dabei ist."
Arrek umrundete den Memo -Schreiber und lehnte sich gegen den bequemen Sessel. Er war klein und korpulent.
Er sah alles andere als gesund aus, obwohl er ständig für eine gesündere Lebensweise eintrat.
Ko-Antin seufzte. Arrek war ein erfahrener und kaltblütiger Mann von außerordentlicher Intelligenz. Ohne ihn war die SUSAMA nur halb so viel wert. Lieber wollte er Arreks Vorwürfe ertragen, als sich nach einem anderen Stellvertreter umsehen.
Ko-Antin verließ die Memo -Box. Sein Stellvertreter folgte ihm lautlos. Für Ko -Antin war es ein Rätsel, wie sich ein so schwerfälliger Mann völlig geräuschlos bewegen konnte.
Der Himmel von Tibot III war wölken verhangen. Große Wasserlachen zeugten von einem gerade verzogenen Gewitter. Tibot III war einer jener unzähligen kleinen Stützpunkte, die die Tefroder überall im Zentrum des Andromedanebels errichtet hatten.
Ko-Antin hörte, wie Arrek genußvoll die Luft einatmete.
„Ah!" machte der kleine Mann. „Pumpen Sie sich die Lungen voll, Kommandant. Das wird Ihnen guttun."
„Der Mief jeder winzigen Kneipe ist mir lieber", sagte Ko-Antin aufgebracht. „Merken Sie sich das, Arrek!"
Die Memo -Halle durchmaß etwa fünfzig Meter und war unmittelbar neben dem Verwaltungs- und Kontrollgebäude
errichtet worden. Nur wenige Boxen waren im Augenblick besetzt. Ko-Antin wußte, daß außer der SUSAMA zwei weitere Schiffe der Tefroder Flotte auf Tibot III gelandet waren.
„Weichen Sie den Pfützen aus", drang Arreks Stimme in seine Gedanken. „Sie könnten auf dem schlüpfrigen Boden ausrutschen und sich einen Arm brechen."
Ko-Antin watete genußvoll durch die größte Wasserlache und trat so heftig auf, daß das schmutzige Wasser bis zu Arrek spritzte. Arrek nahm auch das mit äußerer Gelassenheit hin, wenn er sich auch bemühte, außer Reichweite von Ko-Antins Füßen zu kommen.
Ko-Antin ließ seine Blicke zum nahen Dschungel schweifen.
„Trostlose Welt", knurrte er. „Noch nicht einmal eine Ansiedlung. Keine Kolonisten, keine Häuser, keine Kneipen."
„Trösten Sie sich", meinte Arrek. „Auf neunzig von hundert Welten sieht es noch schlimmer aus. Hier gibt es wenigstens reine und gesunde Luft. Eine Wohltat für meine Lungen." Er atmete so heftig, daß sein Gesicht noch röter wurde. Gleich darauf zog er eine Schatulle aus seiner Uniformtasche und entnahm ihr zwei rosafarbene Kugeln von wenigen Millimetern Durchmesser.
Ko-Antin beobachtete ihn mißtrauisch.
Arrek streckte die Zunge heraus, legte eine der Pillen auf deren Spitze, balancierte sie einen Augenblick mit
unglaublicher Geschicklichke it und schleuderte sie dann mit einem Zungenschnalzer in den Mund. „Die andere",sagte er, „ist für Sie, Kommandant."
„Ich habe heute bereits vier Pillen geschluckt", sagte Ko-Antin abweisend. „Jedesmal wollten Sie mir weis -
machen, daß ich dem sicheren Tod ausgeliefert sei, wenn ich die Einnahme dieser Dinger unterließe."
Arrek drehte das Kügelchen zwischen Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand, als sei es eine ungemein kostbare Perle.
„Keine regelmäßige Verdauung ohne Dubizal", sagte er streng.
Ko-Antins Augen verengten sich. „Kümmern Sie sich nicht um meine Verdauung!" schrie er wütend. „Wenn es einer Pille bedarf, um mein Wohlbefinden zu regeln, werde ich mich rechtzeitig bei Ihnen melden."
„Ihr Blutdruck scheint nicht in Ordnung zu sein", argwöhnte Arrek. „Darf ich einmal Ihren Puls fühlen?"
Ko-Antin brachte sich fluchend vor den tastenden Händen des kleinen Mannes in Sicherheit. Sie hatten das Verwaltungsgebäude erreicht. Ko-Antin ging geradewegs zur Anmeldung, die von einem jungen Offizier betreut wurde.
„Ich bin Kommandant Ko-Antin von der SUSAMA", stellte er sich vor. „Ich landete zur Zwischenkontrolle der Multiduplikatoren auf Tibot Drei. Liegen Befehle für mich vor?"
„Ja, Kommandant", bestätigte der Offizier und griff hinter sich. Er brachte einen versiegelten Umschlag zum Vorschein. „Das wurde per Hyperfunk übermittelt. Die Befehle sind verschlüsselt. Sie gelten auch für siebenhundert andere Schiffe."
Ko-Antin runzelte die Stirn. „Bedeutet das einen gemeinsamen Einsatz mit siebenhundert anderen Schiffen?"
„Nein", sagte der junge Tefroder. „Jedes Schiff wird einzeln operie ren. Sie werden das alles Ihren Befehlen entnehmen."
Ko-Antin wandte sich zu Arrek um und wedelte mit dem versiegelten Umschlag vor dessen Gesicht herum.
„Haben Sie...

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5.0 von 5 Sternen Entdeckung der eigenen Vergangenheit 27. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Lemuria bietet die wohl größte Überraschung seit Beginn der Serie. Die Vorfahren der Einwohner von Andromda stammen von der Erde! Nach Atlan und dem versunkenen Kontinent Atlantis haben die Autoren sich jetzt der Legenden um den Kontinent Mu im Pazifik angenommen. Perry Rhodan trifft zur Zeit der laufenden Evakuirung der Milchstraße in der Zeit ein. Die Lemurier, seine eigenen Vorfahren liegen in einem verzweifelten Abwehrkamof gegen die Haluter, die keineswegs so friedlich Wesen wie zu späterer Zeit sind. Diesem ganzen Chaos bedienen sich dann auch noch die Meister der Insel, indem sie die besten Köpfe entführen und duplizieren, um sich einen stetigen Nachschub an Geisteskraft in ihrer Zeit zu sichern. Wie das alles ohne Paradox abläuft bleibt wohl ein Geheimnis der Autoren, aber das soll den Leser nicht stören, insofern er ja schon lange gelernt hat über etwaige Unstimmigkeiten hinwegzusehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Einer der besten Silberbände aus der frühen Perry Rhodan Silberbandreihe , der zur Zeirt des MDI-Zyklus spielt.
Durch eine Fall der Meister wird die Crest III über 50.000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert und erlebt das Ende der sog. "Ersten Menschheit", der Lemurer im Rahmen ihres Krieges gegen die Urhaluter(die BESTIEN, wie sich im laufe des M87-Zyklus noch herausstellen wird).

Nun werden die Abstammungen der Lemuriavölker endgütlig aufgedeckt und auch die Frage warum die Tefroder in Andromeda den humanoiden Völkern der Milchstraße so ähnlich sehen.

Gleichzeitg werden durch diese unfreiwillige Zeitreise Dinge angestossen, die auch noch im nächsten Zyklus, eine große Rolle spielen werden.

Als logische Konsequenz kann ich nur die Höchstnote für diesen Band geben.
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4.0 von 5 Sternen Perry Rhodan 2. April 2014
Von Flücki
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Kurzweilig und spannend. Ich kenne die Serie seit über 30 Jahre und erlebe sie jetzt neu wie in meiner Jugend.
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5.0 von 5 Sternen krasses buch 11. Mai 2013
Von mama-jo
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
Super buch, wenn man zeitreisen und große raumschlachten liebt. Also bitte lessen!
Alles an diesem buch hat mir gefallen. Ich hoffe das es auch Anderen gefällt
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Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
PR ist als SF-Serie wohl legendär. Seit über 50 Jahren gibt es sie schon und sie ist weltweit erfolgreich. Ich selbst habe erst 2011 angefangen PR zu lesen. Für so einen späten Einstieg kommen nur die Silberbände in Frage. Vor dem Hintergrund der heutigen Erkenntnisse über das Weltall ist die Serie sicherlich veraltet. Das macht aber nichts. Man muss sich nur auf die Story einlassen. Es ist eh SF! Gelingt einem das, so findet man sich in einer spannenden Welt mit den unterschiedlichsten Charakteren wieder, deren Story man fast sein ganzes Leben lang lesen kann.

Fazit: Ich mag das alles sehr gern und kann Interessierten den Einstieg in PR über die Silberbände empfehlen.

PS: Perry Rhodan wird übrigens DEUTSCH ausgesprochen. Der Name Rhodan wurde von einem Monster abgeleitet, welches in einem japanischen Monsterfilm kreiert wurde. Dieses hieß m.E. Rodan. Die Autoren wollten Konflikte mit den Japanern vermeiden und fügten ein H in den Namen ein. Damit wurde eine Namensgleichheit vermieden. Evtl. Copyrights wurden nicht verletzt.
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