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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Enttäuschendes Spiel, 1. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude (Computerspiel)
Wer sich auf eis neues Adventure, mit dem Dauerverlierer Larry freute, wird von dem erschienenen Spiel masslos enttäuscht sein. Zum Ersten handelt es sich nicht mehr um ein Adventure, die Rätsel wurden abgeschafft, das Inventar wegrationalisiert. Was übrig bleibt ist ein 3D Larry, den sie per Tastatur über einen 3D Campus (später werden weitere Spielorte freigeschaltet) steuern (wegen der schlechten Steuerung laufen sie meist gegen Wände). Die Dialoge wederden durch Minispielchen im Arcade Stil beeinflusst, welche auch Inhalt des ganzen Spiels sind. Dies mag für ein zwei Stunden noch amüsant sein, ist als Inhalt eines gesamten Spiels jedoch auf Dauer langweilig. Auch die Suche nach Geld und "Tokens", mit denen sie sich Extras leisten können, kann über längere Zeit nicht begeistern. Eine Story gibt es: Larry (Larry Laffers Neffe) will an einer Fernsehsendung am Campus teilnehmen, und muss dafür Frauen erobern. Ende. Eigendlich nichts neues, war dies doch Inhalt eines jeden LSL Spiels. Alles schlecht? Nein, durchaus nicht, die Substanz der alten Spiele bleibt. Schlüpfrige Witze, und liebevoll gestaltete Umgebungen sind auch diesmal herrvoragend. Wie sich Oliver Pocher als deutsche Sprachausgabe von Larry schlägt kann ich nicht beurteilen, da ich mir die Originalfassung gekauft habe. Fazit: Wenn sie Leisure Suit Larry 1-7 mochten wegen der skurilen Rätsel, den witzigen Multiple Choice Dialogen, und den Adventure Elementen, dann spielen sie einfach die alten Spiele nochmal, oder legen sie sich die Collector's Edition zu, wenn sie nicht alle besitzen. Wenn sie jedoch Larry wegen der Pixelkörper und Pimmelwitzchen mochten, und die Rätsel eher störendes Beiwerk waren, dann greifen sie zu.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 31. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude (Computerspiel)
Als alter Larry-Fan hab ich mir das Spiel sofort gekauft und bin sehr enttäuscht. Das wesentliche an den Sierra-Spielen war für mich immer der Spielwitz und die Ideen, der definitiv nicht vorhanden ist. Stattdessen gibt es stupide Minispiele, die sich ständig wiederholen und einem schon bald auf die nerven gehen. OK die Grafik ist ganz nett, aber das kann doch nicht alles sein. Ich glaube ich werde es mir ersparen, bis zum Ende zu spielen und lieber Larry I wieder auspacken, da gibt es mehr zu lachen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Da wäre mehr drin gewesen!, 21. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Leisure Suit Larry: Magna Cum Laude (Computerspiel)
Hier kommt also der neuste Teil der nicht endenwollenden "Leisure Suit Larry" Serie. Fans rümpfen die Nase, weil jetzt anstatt Point & Click in 2D ein echtes 3D-Adventure auf sie wartet; da ich aber die alten Teile nicht kenne, mische ich mich nicht in die Diskussion. "Magna Cum Laude" ist ein anständiges Spiel geworden, mit einigen Vorzügen, aber auch deutlichen Schwächen. Eine Story gibt es nicht, es geht nur darum möglichst viele Mädchen auf dem Campus von Larrys Uni flachzulegen. Das geschieht, indem man sie einzeln anspricht, mit ihnen kleine Spielchen (Münzenwerfen, Trampolinspringen usw.) veranstaltet und sie im Falle des Erfolges abschleppt. Mehr nicht. Diese magere Spielidee haben die Macher mit einigen zusätzlichen Boni aufgepeppt, die es ermöglichen, noch mehr nackte Tatsachen freizuschalten, aber das doch recht einfältige Spielprinzip nicht verschleiern können. Die Minigames sind ebenfalls wenig einfallsreich und beschränken sich im Grunde auf flinkes Drücken vorgegebener Tasten, meist unter Zeitdruck, und wiederholen sich schon bald. Dafür punktet das Spiel mit seiner liebevollen Gestaltung. Die Grafik, obwohl schon leicht angestaubt, ist bonbonbunt und mit etlichen kleinen Gags ausgestattet (Hingucken lohnt sich). Dazu gibt es eine erlesene Auswahl abgedrehter Charaktere, allen voran Larry Lovage, der liebenswerte Loser mit dem Riesenkopf. Auch die niedlichen Mädels können sich sehen lassen. Bei der Gelegenheit sei gleich mal erwähnt, dass die deutsche Synchronisation wirklich gelungen ist und mit Wortwitz überzeugt. Außerdem nimmt sie erfreulicherweise wie das Original kein Blatt vor den Mund. Sogar Oliver Pocher als Larry macht Laune - man sollte dem Comedy-Zappelphilipp also eine Chance geben, auch wenn man ihn sonst nicht leiden mag. Was die Werung dann aber deutlich drückt, ist die lieblose Ausstattung, in der die deutsche Version kommt: 4 CDs in einem Case, davon drei auf engstem Raum übereinandergequetscht (eine davon macht sich zumindest bei mir immer selbständig), eine in einer Papierhülle; dazu gönnt uns Sierra nicht einmal ein ordentliches gedrucktes Handbuch, sondern nur eines auf CD. Irgendwo erbärmlich, aber das scheint wohl die neue Masche der Firma zu sein, so wie man hört, kommen auch andere aktuelle Sierra-Games in einer Spar-Ausstattung. Alles in allem ist das nicht das Spiel, für das man gerne den vollen preis zahlt. Tip: Am besten günstig aus zweiter Hand kaufen. Ansonsten definitiv nicht so mies wie sein Ruf.
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