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Leistungsphysiologie: Grundlagen für Trainer, Physiotherapeuten und Masseure
 
 
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Leistungsphysiologie: Grundlagen für Trainer, Physiotherapeuten und Masseure [Taschenbuch]

Josef Tomasits , Paul Haber
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 290 Seiten
  • Verlag: Springer Vienna; Auflage: 3., neu bearb. Aufl. (November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3211720189
  • ISBN-13: 978-3211720189
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411.593 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Allgemein geltende Grundlagen der Leistungsphysiologie, wie z.B. die Leistungsfähigkeit, sind Schwerpunkt dieses Buches. Es werden dabei Themen wie Energiestoffwechsel, Kreislauf und Atmung während einer Belastung unter Berücksichtigung der Prinzipien der medizinischen Trainingslehre behandelt. Der Leser erfährt viel über die Grundregeln für Planung und Gestaltung systematischen Trainings von Ausdauer und Kraft. Zusätzlich wird die dazugehörige Ernährungsphysiologie mit der Beurteilung von fünf grundlegenden Ernährungsbilanzen thematisiert. Hauptzielgruppe dieses Buches sind Trainer, Physiotherapeuten und Masseure, aber auch interessierte Laien. Die Bedeutung von Physiotherapeuten als Übungsleiter für therapeutisches Training insbesondere im Bereich der Rehabilitation nimmt stetig zu. Dieses Buch stellt somit eine solide Basis für qualifiziertes Vorgehen bei der Anleitung von rehabilitativen Training und Beratung der Teilnehmer dar. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Univ.-Prof. Dr. Paul Haber ist Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für internistische Sportmedizin, Leiter des Zentrums für medizinische Trainingsberatung Wien sowie Lehrbeauftragter am Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien.

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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leistungsphysiologie 21. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Auf dieses Buch haben sicherlich alle, die mit Sport beschäftigt sind, schon lange gewartet. Endlich eine gute und verständliche Einführung in das Gebiet der Leistungsphysiologie!
Auch ohne große medizinische Vorkenntnisse kann man dem Inhalt gut folgen, den die Autoren in klarer und deutlicher Sprache darstellen. Gerade für Physiotherapeuten ist das Buch sicherlich besonders gut geeignet, da es zu den allgemein geltenden Grundlagen der Leistungsphysiologie in Bezug auf Sport zur Leistungssteigerung sowie als Therapie und Rehabilitation relativ wenig spezifische Basisliteratur gibt. Aber auch sportinteressierte Laien finden sicherlich wichtige Informationen zum richtigen Training.
Gleich in den ersten Kapiteln werden die allgemeinen Grundlagen von Leistung und Ausdauer dargestellt, wie der Körper eigentlich funktioniert und wie er auf Belastungen reagiert, v.a auch im Bezug auf Krankheiten. Dieses Kapitel gefiel mir besonders gut, da man mit dem hier vermittelten Wissen gut erkennen kann, wie wichtig und gesund Sport für Jung und Alt ist und wie sehr man auch als Kranker selbst Einfluss auf die unterschiedlichsten Beschwerden und ihre Linderung nehmen kann. Nach dieser detaillierten Einführung, die rund 1/3 des Buches ausmacht, wird man schrittweise an das Training herangeführt. Es wird dargestellt, wie man Leistung messen (Ergometrie, Lungenfunktion) und gezielt einsetzen kann. Weiters werden allgemeine Trainingsregeln und Leitsätze definiert, die ein Leistungssportler genauso wie ein Hobbyläufer zu beachten hat. Es wird aber auch auf die negativen Folgen des Trainings wie Muskelkrämpfe, Ermüdung, Übertraining und Gefahren allgemein (Hitze, Kälte, Höhe) eingegangen. Nach einer genauen Erklärung der richtigen Ernährung (v.a. Trinken) vor, während und nach Belastungen wird der Einsatz von Sportlernahrung und Nahrungsergänzungsstoffen anschaulich diskutiert und Nutzen sowie Schaden dargestellt. Nützliche Rechenbeispiele, wie viel Eiweiß und Kohlenhydrate man wirklich braucht und wie viel Energie man denn nur wirklich verbrennt, runden das Buch ab.

Positiv hervorzuheben ist die Sammlung der verwendeten Rechenformeln im Anhang des Buches sowie die umfassende weiterführende Literatur. Sehr guter und detaillierter Index!

Insgesamt ein sehr empfehlenswerten Werk für interessierte Laien mit Begeisterung für Sport genau so wie für Personen, die beruflich mit Sport zur Leistungserhaltung, Leistungs-steigerung oder zur Therapie und Rehabilitation zu tun haben.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leserin
Format:Taschenbuch
Achtung Frauen, kein Diätbuch, sondern eines fürs richtige Trainieren!!!

Endlich gibt es die neue Auflage des Buches Leistungsphysiologie". Die Grundstruktur der ersten Auflage wurde im Großen und Ganzen beibehalten, es kamen aber viele neue Abbildungen dazu, die die Theorie auch optisch näher bringen (49 Abbildungen im Vergleich zu 17 Abbildungen in der ersten Auflage).
Auch der Umfang des Buches hat sich erhöht, von 209 auf 290 Seiten. Ebenso wurden Layout und Druckqualität erheblich verbessert (Hochglanzpapier, 2-Farben-Druck).
Doch nun zum Wesentlichen, zum Inhalt. Die Sprache ist nach wie vor klar und gut verständlich, was das Buch nicht nur für Mediziner und Therapeuten zu einem Basis-Werk macht. Auch der interessierte Laie wird Antworten auf fast alle Fragen zu Training und Leistungssteigerung finden.
Neben den allgemeinen Grundlagen von Training, Leistung, Ausdauer und Kraft wurde die 3. Auflage um die neuesten Ergebnisse aus der sportmedizinischen Forschung ergänzt (übrigens sehr umfangreiche Quellangaben und Literaturverweise!).
Im völlig neuen Kapitel Frauen und Sport" - hat mir persönlich fast am besten gefallen - wird dem Aspekt Rechnung getragen, dass immer mehr Frauen Ausdauer-, Leistungs- und/oder Kraftsport betreiben und worin die Unterschiede zum Männersport" liegen. Die Wertschätzung der beiden Autoren gegenüber dem weiblichen Geschlecht liest man dabei in jeder Zeile.
Der Preis ist zwar leider auch etwas gestiegen, aber um 15% mehr Geld bekommt man fast 50% mehr Inhalt, was sich in jedem Fall rechtfertigt, auch durch den tollen Inhalt.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Wer Antworten auf Fragen zur Leistungsphysiologie, Training, Trainingsmethoden, Ausdauer- und Kraftsport, Ermüdung und Regeneration, Übertraining (wie merkt man das?), Leistungsdiagnostik (Ergometrie etc.), Wärmehaushalt (was zieh ich an?), Ernährung (was ess und trink ich vor bzw. nach dem Training?) und Training unter verschiedenen Umweltbedingungen (Sommer, Winter, Schnee, Wasser) sucht oder einfach nur richtig Sport betreiben will, um geistig und körperlich fit zu bleiben (was übrigens leicht bis ins hohe Alter möglich ist - siehe dazu das Buch der selben beiden Autoren Medizinische Trainingstherapie", ebenfalls Springer - Verlag), der sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen!

F., Physiotherapeutin
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Von Giuseppe Gerhards TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wenn ein wissenschaftliches Standardwerk in seinem siebten Erscheinungsjahr bereits zum vierten Mal neu aufgelegt wird, ist dies ein sicheres Zeichen für anhaltenden Publikations-Erfolg und für die Notwendigkeit bei Lernenden und Lehrern sich darauf verlassen zu können. Natürlich streuen die Autoren Josef Tomasits und Paul Haber (beider arrivierte medizinische Experten aus Österreich mit viel Erfahrungen in der Betreuung von Spitzensportlern) auch neue und überarbeitete Kapitel ein (dieses Mal: Rezeptierung der Trainingsverordnung), entscheidend ist aber, dass das, was gut ist, einfach weiterhin auch gut funktionieren kann.
Die Leistungsphysiologie bietet einen Spezialfall der Physiologie, deren Standardwerke um einiges schwerer und dicker gehalten sind. Grundsätzlich bezeichnet die Physiologie physikalische und biochemische Vorgänge in den Organen der Lebewesen und betrachtet dabei vor allen Dingen das Zusammenwirken jener Vorgänge im Organismus. Im Vergleich zur Anatomie, die den strukturellen Überbau beschreibt, bietet die Physiologie die funktionellen und kommunikativen Aspekte des Organischen an. Die Leistungspyhsiologisch nun spezialisiert sich vor allen Dingen auf die Bereiche Stoffwechsel, Bewegung und Energieversorgung im Sport- und Bewegungssektor.
Energieumsätze, Belastungskriterien, medizinische Trainingslehren, Übertraining, Regeneration, Dehnen, Ernährung oder Thermoregulation heißen folgerichtig einige der Kapitel dieses Buches. Dabei gilt es ja nicht an den inhaltlichen Axiomen zu rütteln oder fachspezifische Diskussionen anzufangen; viel wichtiger bei der Beurteilung ist ja die anwendungsorientierte Didaktik dieses Wissens, deren Grundlagen ja schon Mitte des 19. Jahrhunderts gelegt wurden. Was fällt in diesem Buch nun auf? Zum einen ist es schön schmal gehalten, die knapp 300 Seiten bilden ein Taschenbuch, das man überall mit hinnehmen kann und keinen schweren Nachschlagswälzer, deren Einsicht und Nutzung selbst schon an die Grenzen der Leistungsphysiologie gehen würde; Vorteil dabei: Die Autoren haben ganz bewußt auf die sonst so ausufernden literarischen Hinweise verzichtet. Großes Plus, wie ich finde, denn an den Doktrinen eines Fachgebietes wie der Physiologie braucht und kann man nicht rütteln - dementsprechend sind wirklich nur die wichtigsten Quellen angegeben. Dafür hat man sich lieber die Mühe gemacht ein umfangreiches Glossar einzubauen, was gerade bei solcherart Büchern wichtig ist. Wo finde ich nochmal genau die Informationen zum ATP? Zack, schon gefunden.
Die einzelnen Kapitel bieten kleine blaue Merkkästen, in denen der vorherige Inhalt subsumiert wird. Clever, so kann man es sinnlich klarer erfassen, wobei auch eine Vielzahl von Diagrammen, Tabellen und Abbildungen hilft. Nicht ganz sicher bin ich mit der Beurteilung bei der Hervorhebung von manchen Schlagwörtern, die fett gedruckt daher kommen. Zusammen mit den blauen Überschriften, den Merkkästen und den Abbildungen entsteht dann mit den fett gedruckten Wörtern eventuell der Eindruck einer visuellen Überfrachtung. Kann sein, muss aber nicht ' sagen wir es so: diejenigen, die schon Schwierigkeiten haben, wenn ein Kommilitone in einem Universitätsbuch einen Absatz markiert hat, sollten lieber noch einmal überlegen ' wer anschauliche Hilfe und Hinführung zum Wesentlichen honoriert, ist dagegen bestens aufgehoben.
Was das Buch meines Erachtens so wertvoll macht, ist der praxisbezogene Hintergrund fast jedes Kapitels. Es werden also nicht nur theoretische Massen abgearbeitet, sondern Patienten, Klienten, Trainierende und Sportler in die Ergebnisse mit einbezogen. Was also ist der Unterschied männlicher und weiblicher Physiologie bezogen auf ein Ausdauertraining? Wie gehe ich eine Gewichtsreduktion an, die vom Arzt verschrieben wird? Wie gehe ich mit Beschwerden beim Aufenthalt und Training in der Höhe um? Gerade die Trainingsrezepte bei bestimmten Indikationen sind ein großes Pfund, um sich dieses Buch zuzulegen. Alle Physiotherapeuten, Masseure und vor allen Dingen Trainer haben hier ein unverzichtbares Standardwerk, dass sie ihr gesamtes Leben begleiten sollte.
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