Kurzbeschreibung
Im Jahr 1997 gedachte Leipzig des 500. Jubiläums der Verleihung des Messeprivilegs durch Maximilian I. Dies bot Anlaß für eine breit angelegte Gesamtbewertung der Leipziger Messen als Handelsplatz mit europäischer Bedeutung und Wirkung von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Untersuchungen gruppieren sich um drei zentrale Gegenstände: die Messegeschichte im engeren Sinne sowie die Themenbereiche Messe und Architektur und Messe und Medien mit Schwerpunkten in der Zwischenkriegszeit, im Nationalsozialsimus und in der DDR. Neben den Untersuchungen zur Wirtschaftsgeschichte, zur Bau- und Mediengeschichte stehen Beiträge zu bisher nur wenig oder nicht beachteten Themen einer Sozial- und Kulturgeschichte der Leipziger Messen: zum Verhältnis von Messe und städtischer Armut, zu Kauffrauen auf den Leipziger Messen, zu Messekonzerten und Messevergnügungen.
Autorenportrait
Prof. Günter Bentele studierte Germanistik/Linguistik, Soziologie, Publizistikwissenschaft und Philosophie in München und Berlin. Nach seinem Staatsexamen begann Bentele als Hochschulassistent an der Freien Universität Berlin. Nach der Promotion und Habilitation ging Bentele als Professor für Kommunikationswissenschaft/Journalistik an die Universität Bamberg. 1994 wechselte der Kommunikationswissenschaftler an die Universität Leipzig, wo er den ersten Lehrstuhl für Öffentlichkeitsarbeit/PR besetzt.