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Leila und Madschnun Gebundene Ausgabe – 1. September 1963


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag (1. September 1963)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3717513141
  • ISBN-13: 978-3717513148
  • Originaltitel: Laili wa Magnun
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,2 x 15,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 315.099 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Nizami (um 1141–1209) wurde im heutigen Aserbaidschan, damals ein Teil Persiens, geboren und wuchs als Waise bei seinem Onkel auf. Über sein weiteres Leben, das er offenbar bis auf eine einzige Reise in seiner Geburtsstadt Gendsche verbrachte, ist kaum etwas bekannt. Nizami zählt neben Firdousi und Scheich Saadi zu den bedeutendsten Vertretern der frühen persischen Epik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 16. März 2002
Format: Taschenbuch
Nizami steht nach Meinung zahlreicher Literaturwissenschafter an erster Stelle unter den persischen Dichtern. Wie diese Dichtung eindrucksvoll beweist, wird der wortgewaltige "Taucher im Seelenmeer" tatsächlich dem Vergleich mit dem großen Schwergewicht der europäischen Literatur - Shakespeare - gerecht.
"Leila und Madschnun" ist nicht nur außerordentlich poetisch (keiner beherrscht das Spiel mit Metaphern und lebendigen Ausdrucksformen so gut wie Nizami), sondern beherbergt unter der Oberfläche einer unglücklichen Liebesgeschichte (teilweise auf alten arabischen Quellen beruhend und von Nizami ins höfisch-persische Milieu übertragen und reich ausgeschmückt) eine außerordentlich tiefsinnige und zugleich mystisch-verklärte spirituelle Botschaft.
Beonders empfehlenswert macht dieses Werk aber vor allem eine Tatsache: Es ist in jeder Hinsicht zeitlos. Heute so aktuell wie vor acht Jahrhunderten und durchaus in der Lage sowohl Kinder als auch Erwachsene (ob nun Literatulaie oder Experte) mit der Magie einer vollendet schönen Sprache in Bann zu schlagen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Hanna am 8. Januar 2009
Format: Taschenbuch
Vor Jahren erzählte mir meine Mutter diese Geschichte die in den arabischen Ländern sogar in den Schulen durchgenommen wird.. und auch von Generation zu Generation weitererzählt wird. Ich wollte sie aber unbedingt komplett erfahren da leider einige Stellen der Geschichte nicht vollständig waren und nicht mehr so gut in Erinnerung blieben.. Umso glücklicher war ich dann als ich das Buch auf deutsch gefunden habe. Wie auch im Nachwort geschrieben steht, wird von Land zu Land die Geschichte anders erzählt. Wie und ob es wirklich so vorgefallen ist, ist unklar und wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Aber wie kann eine so unglaubliche Geschichte über Jahrhunderte hinweg bestehen bleiben und somit glaub ich ganz fest daran dass es einen Qeis und eine Leyla gegeben hat und dass es die wahre Liebe war die bis heute überlebte..

In dieser Variante lernen sie sich in der Schule kennen und verlieben sich sofort in einander. Zur damaligen Zeit war es eine Schande über eine Frau zu reden oder besser gesagt offen über seine Gefühle zu reden. Qeis dachte nur an Leyla und vernahm alles andere um sich herum nicht mehr. Er dichtete und sang über sie sodass Jeder bescheid wusste. Es dauerte nicht mehr lange bis der Vater von Leyla darüber informiert wurde. Daraufhin nahm er Leyla aus der Schule. Vor Sehnsucht und Trauer wurde Qeis langsam zum Madschnun (Verrückter). Als sein Vater mitbekam wie sein Sohn unter dieser Liebe litt bat er Leyla's Vater um ihre Hand an. Dieser lehnte den Heiratsantrag ab. Seiner Meinung nach hat er den Namen der Sippe und Leyla's in den Dreck gezogen und einem Verrückten würde er seine Tochter niemals anvertrauen......mehr will ich nicht verraten...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von SandiReni VINE-PRODUKTTESTER am 12. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eigentlich bin ich sonst nicht für Gedichte/Versformen zu begeistern. Aber als ich in einem Bollywood-Film (*Hust*) in der das Thema Laila und Madschnun mit aufgegriffen wurde (allerdings mit ganz anderem Inhalt), neugierig geworden bin, musste ich mir diesen kleinen Schatz einfach besorgen. Bereut habe ich es nicht, ganz im Gegenteil, ich bin eher auf den Geschmack gekommen. Die Geschichte um den Beduinen-Jüngling Qeis und seine qualvolle Liebe zu Leila, hat mich wirklich fasziniert und in ihren Bann gezogen. Ich habe die Wörter förmlich aufgesaugt und obwohl ich wusste, dass diese Geschichte kein gutes Ende nimmt (was natürlich im Auge des Betrachters liegt und was man für sich mitnimmt), habe ich mit den beiden Liebenden mitgefiebert. Einfach nur traurig schön zugleich.

Somit kann ich dieses kleine Büchlein nur jedem an Herz legen, der mal Lust auf etwas anderes hat und sich auf eine Liebesgeschichte einlassen mag, die unter die Haut geht, nicht unbedingt ein Happy End hat, aber auf wunderbare Weise zu begeistern weiß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. Westerkamp am 14. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich hatte sowas wie Romeo und Julia auf Arabisch erwartet.
Vom Inhalt kommt das auch ungefähr hin, Liebesgeschichte mit unhappy end.

Beim Lesen ist mir aber öfters aufgefallen, dass die literarische Qualität des Originals wohl auf der Strecke geblieben ist. Die Verwendeten Bilder und Metaphern erschienen mir künstlich, ich musste immer wieder überlegen, ob es wohl im Arabischen eleganter und flüssiger erschienen wäre - insofern ist mein Kommentar hier auf Spekulation angewiesen.

Wer mal den Witz eines Heine oder die Brillianz eines Shakespeare im Original lesen und verstehen durfte und sowas hier "nur eben aus dem Arabischen" erwartet hatte, der wird enttäuscht.
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