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Die Leiden des jungen Werthers


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Produktinformation

  • Darsteller: Katharina Thalbach, Hans Jürgen Wolf, Hilmar Baumann, Heinz Dieter Knaup, Herwart Grosse
  • Komponist: Siegfried Matthus
  • Künstler: Egon Günther, Erich Gusko, Rita Hiller
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Icestorm Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 25. März 2003
  • Produktionsjahr: 1976
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008VDU1
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.589 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Wilhelm übergibt einem Verleger in Leipzig die Briefe seines Freundes Werther. Gemeinsam lesen sie, das Schicksal des jungen Mannes lebt vor ihren Augen auf: Auf einem Ball lernt Werther die junge Lotte, Tochter des Amtmanns, kennen. Er wird ständiger Gast in ihrem Haus und ein Freund der Familie. Seine Liebe zu Lotte ist hoffnungslos, denn sie ist mit Albert verlobt, einem Mann, der ihr eine gesicherte Zukunft garantiert. Werther dagegen ist ein Schwärmer, der gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse aufbegehrt. Er trennt sich von Lotte, nimmt eine stupide Arbeit in der Kanzlei eines Gesandten auf. Die Unerträglichkeit der Arbeit und die Brüskierung durch dünkelhaften Adel lassen ihn fliehen und in die Umgebung von Lotte, die inzwischen mit Albert verheiratet ist, zurückkehren. Er bedrängt sie mit seiner leidenschaftlichen Liebe, doch sie weist ihn von sich. An seiner unglücklichen Liebe und dem Leben verzweifelt, wählt er den Freitod.

VideoMarkt

Auf einem Ball lernt der schwärmerische Werther die junge Lotte, Tochter eines Amtsmanns, kennen, wird ständiger Gast im Haus und Freund der Familie. Er liebt Lotte, doch sie ist mit Albert verlobt, der gesicherte bürgerliche Zukunft garantiert. Werther trennt sich von Lotte, arbeitet in der Kanzlei eines Gesandten. Er flieht vor dem dünkelhaften Adel und kehrt zur inzwischen verheirateten Lotte zurück. Er bedrängt Lotte, doch sie weist ihn ab. Werther verzweifelt an der unglücklichen Liebe und wählt den Freitod.

Kundenrezensionen

2.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. März 2003
Format: Videokassette
Grundsätzlich gelungen, allerdings etwas langatmig geraten.
Die Personen sind teilweise ganz anders dargestellt als im Buch, beispielsweise ist die Charlotte sehr viel kühler gegenüber Werther und ihren Geschwistern. Dass sie ihn liebt, merkt man meiner Meinung nach kaum.
Werther dagegen flirtet mehr und ist auch sonst sehr viel sympathischer als im Buch.
Albert ist ebenfalls sehr kühl gegenüber Werther, von anfänglicher "Freundschaft" wie im Buch ist kaum etwas zu spüren. Auch als Werther schließlich stirbt, berührt das Albert kaum.
Die Briefe werden sehr gut in die Handlung eingebaut; meistens werden sie im Off vorgelesen.
Teilweise ist die Handlung stark verändert, manche Szenen wurden weggelassen, andere dafür ausführlicher beschrieben oder neu dazugefügt.
Als Werther beispielsweise seine Stelle beim Gesandten antritt, wird er Zeuge einer Bücherverbrennung; die Szene, als Werther unbeabsichtigt in die Adelsversammlung hineingerät, ist sehr stark ausgeschmückt.
Sein Tod selbst wird sehr dramatisch dargestellt: man sieht die Außenwand seines Hauses, dann hört man einen Pistolenknall und die Fensterläden fliegen auf und knallen an die Wand.
Viele Szenen sind sehr dramatisch mit Musik untermalt, was den meisten denn auch mehr Dramatik verleiht.
Die Schauspieler agieren durchweg souverän und konnten sich mit ihren Rollen meist identifizíeren. Einzig Katharina Thalbach mit ihrer sehr kalten Darstellung der Lotte hat mich persönlich etwas enttäuscht.
Der Werther-Darsteller schaffte es allerdings, seiner Rolle viel Gefühl mitzugeben; Am Ende kann man mit Werther sogar Mitleid haben.
Grundsätzlich sollte man aber das Buch gelesen haben, da man sonst viele Zusammenhänge nicht versteht. Dadurch wird der Film mitunter auch langweilig.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 6. September 2008
Format: DVD
Vorbemerkung: Der vorliegende verfilmte Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" wurde von Goethes eigenen Erlebnissen gespeist.Der Dichter lernte in Wetzlar während seiner Referendarzeit die sechzehnjährige, sehr hübsche Charlotte Buff kennen. Ihre Mitgift war ihre Liebe für Ordnung und Sparsamkeit. Ihr Ehrgeiz bestand darin den Haushalt ihres zukünftigen Ehemannes so zu führen, wie den des Vaters, der das Haus der Ritter in Wetzlar leitete. Sie war ohne besondere Bildung, hatte jedoch einen gesunden Menschenverstand. Sie war nicht geistreich, jedoch heiter, liebenswert und offenbar von einer Scheu, die sie bei der geringsten, nur ein wenig gewagten Äußerung erröten und schweigen ließ. Charlotte Buff hatte nichts von einer Romanheldin.

Als Goethe in ihre Welt einbrach, stiftete er Unruhe. Charlotte war zu diesem Zeitpunkt schon zwei Jahre mit einem gewissen Kestner verlobt, was das Mädchen noch interessanter für ihn zu machen schien.Unter der Aufsicht ihrer zahlreichen Geschwister, für die sie sorgte, gab es geflüsterte Geständnisse, leise Liebeswort und flüchtige Küsse, mehr allerdings nicht.Goethe verließ schließlich den Ort, der ihm die ersehnte Erfüllung nicht bringen konnte und schrieb den Briefroman, der Weltruhm erlangte.

Der Film zeigt das Schicksal eines jungen, von krankhaft gesteigerter Empfindsamkeit erfassten Menschen, das sich mehr zufällig in einer unglücklichen Liebe erfüllt. Man lernt Werther(Hans-Jürgen Wolf) als eine Person kennen, die ein negatives Verhältnis zur bürgerlichen Gesellschaft hat.
Der Umgang mit Menschen, ausgenommen mit einfachen und Kindern, stimmt ihn verdrießlich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulimaroan am 15. August 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Bin sehr enttäuscht von der Verfilmung des Buches.

Allein der Kurzhaarschnitt, die burschikose Darstellung der Lotte von Katharina Thalbach ist unpassend für die Ära.
Bei einem Tanz sieht man eine weitere Frau mit kurzen Haaren.
Selbst 1976 gab es schon Perücken. Das hätte sie femininer und weicher wirken lassen.
Das ist mir zu modern. Einen solchen Kurzhaarschnitt gab es damals bei Frauen nicht.

Generell spielt mir Thalbach die Rolle zu aufgesetzt (beim Braten des Spiegeleis) und ohne Charm.

Fraglich auch, ob es Brillen für einfache Menschen gab, denn eine Darstellerin trägt eine Brille.

Positiv aufgefallen ist mir die Kinderschar, die zwar auch zuweilen hölzern, auf Kommando agiert, aber dennoch natürlich der Zeit entsprechen gekleidet ist.
Keine gelackten, super frisierten Kinder, sondern die Haare schon mal unfrisiert, mit der einen oder anderen Strähne die sich aus dem Pferdeschwanz löst.

Der Ton scheint mir, gerade bei den Außenszenen wie darüber gelegt. Künstlich hallend.
Zum filmischen; manchmal abgehackte Einstellungen, wenig Schwenks oder Pans - doch aber hin und wieder mal ein stimmungsvolles Bild.

Gefallen hat mir die Wahl der Gebäude aufgrund der Patina.

Schade, dass man deutsches Kulturgut nicht öfter verfilmt hat. Es gibt so viele wunderbare Orte in Deutschland die als Hintergrund genommen werden könnten. Auch Schauspieler die ihr Fach verstehen.

Selbst wenn Veronika Ferres in keinem anderen Film m.E. je was taugte, so hat sie mir in der Darstellung der 'Christiane' ganz gut gefallen. Trotzdem würde ich sie BITTE nun nicht als Lotte sehen wollen.

Verstehe nicht, dass man in den Jahren seit der Wende nicht mehr historisches verfilmt hat. Wenn man an den Berg der Gebühren denkt und an das Budget über das die Sender verfügen.
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