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Die Leiden des jungen Werther
 
 
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Die Leiden des jungen Werther [Gebundene Ausgabe]

Johann Wolfgang von Goethe
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 111 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938484152
  • ISBN-13: 978-3938484159
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.059 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Goethes »Werther« ist neben dem »Faust« das berühmteste Werk des großen Weimarer Klassikers und nicht umsonst einer der meistgelesenen Romane der deutschsprachigen Literatur überhaupt. Von unvergleichlicher Schönheit und Melancholie ist die Dreiecksgeschichte um Werther, Lotte und Albert. Eine ergreifende Erzählung von Liebe, Jugend und Schmerz.

Über den Autor

Johann Wolfgang von Goethe geboren am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gestorben am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.

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Kundenrezensionen

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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Phivro
Format:Gebundene Ausgabe
In der etwas ungewohnten Form des Briefromans wird die Geschichte des jungen Werthers geschildert, der sich in die Dame Lotte verliebt. Sehr zum Bedauern Werthers ist Lotte mit Albert verlobt und später verheiratet.

Die Form des Briefromans erweist sich als fantastische Idee Goethes. Sie ermöglicht eine starke Fokussierung auf Werther und gestattet dem Leser einen tiefen Einblick in Werthers Gedanken- und Gefühlswelt. Die zunehmende Trostlosigkeit und die immer wieder aufkeimende Hoffnung, an die sich Werther verzweifelt klammert, werden nicht nur deutlich und verständlich, sondern auch ergreifend, mitreißend und stark nachvollziehbar geschildert.

Der Sprachstil ist zwar recht anspruchsvoll, bleibt aber stets fassbar und klar.

Das Buch ist unbedingt empfehlenswert und lädt auch noch nach der Lektüre zu weiteren Gedanken über Werther uns sein Leben ein.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebe und Schmerz 7. September 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Johann Wolfgang von Goethes "Die Leiden des jungen Werther" ist neben dem Faust das berühmteste Werk. Ein Klassiker in der deutschsprachigen Literatur.

Die Hauptfiguren sind Werther, Lotte und Albert. Werther schreibt Briefe an Wilhelm und in jeden Einzelnen lesen wir die Tragik die sich langsam durch die Gezeiten hindurch zusammenbraut. Lotte ist mit Albert verheiratet und liebt aber insgeheim auch noch den Werther. Sie kann es nicht zeigen, da sie ihren Mann Albert doch auch über alles liebt und es einfach nicht sein darf. Lotte ist im Gefühlschaos verfangen. Der Werther liest jedoch die Gefühle in Lottes Augen und er vergeht Monat für Monat mehr an dem unerfüllten Liebesschmerz.

Ein fantastisches Werk über das Leid, die Liebe und den Schmerz. Wunderschön sind die Jahreszeiten in diesem Buch mit eingeflossen, um die Gefühlswelt des Werthers noch zu verstärken. Man leidet selbst unendliche Qualen bis man die letzte Seite des Buches mit Tränen den letzten Brief schließt. Goethe hat es geschafft sogar die psychologische innere Zerissenheit, das Fühlen, Denken und die daraus resultierenden körperlichen Beschwerden, bis hin zum Ende des Leids einzufangen. Genau so wie es auch heute noch viele Menschen in ihrem Innersten erleben. Welch Gabe sich absolut in eine solche Identität fallen zu lasse und dieses auch noch mit soviel feingefühl auf Papier zu bringen.
Wunderschön, melancholisch und gefühlsüberflutend sind auch Ossians Gesänge, die sich fast am Ende des Werkes befinden.

DIeses Buch ist nach wie vor ein wundervolles Werk. Es hat immer noch einen festen Platz in der heutigen Zeit verdient. Für all jene fühlenden und sehenden Herzen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer kennt ihn nicht - den Werther? Schon direkt nach seiner Entstehung im Jahre 1774 ein riesiger Verkaufsschlager, ist dieser Geniestreich des jungen Johann Wolfgang Goethe eines der liebsten literarischen Kinder der Deutschen geblieben.
Der Briefroman schildert - über weite Teile aus Sicht des Ich-Erzählers und Protagonisten, am Ende schließlich aus der Perspektive eines fiktiven "Herausgebers" dieser Briefe - das Schicksal des jungen bürgerlichen Werther, der sich, von Natur aus unstet, naturliebend, intellektuell geschult und hochsensibel, durch eine Zufallsbekanntschaft in die wohlhabende 17-jährige Lotte verliebt, welche für ihre 6 Geschwister die Rolle der vestorbenen Mutter übernommen hat und dabei bereits an den arbeitsamen Vernunftmenschen Albert verlobt ist. Zwar nähern sich die beiden zunächst freundschaftlich, aber unabstreitbar auch emotional sehr an, jedoch besteht das Band zwischen Lotte und Albert fort, was den jungen Werther mehr und mehr in tiefe seelische Zerwürfnisse und schließlich in den Freitod treibt. Ergänzt wird die Erzählung der Geschehnisse durch intensive, pointierte und durchaus kurz gehaltene Naturbeschreibungen und allgemeine Reflexionen der Hauptfigur bezüglich des menschlichen Zusammenlebens und anderer für ihn relevanter Aspekte des Lebens. Der Briefroman lebt also sowohl von seiner Handlung als auch von seinen über diese hinausgehenden vor allem alltagsphilosophisch anmutenden Exkursen, welche das Leben im Deutschland des mittleren bis ausgehenden 18. Jahrhunderts aus Sicht des frei denkenden Individuums reflektieren.
Doch woher kommt die fortwährende Faszination für einen Briefroman, dessen tragischer Held sich Hals über Kopf in eine zum Scheitern verurteilte Liebe verrennt und sich schließlich selbst das Leben nimmt? Müssten nicht gerade wir Menschen des 21. Jahrhunderts, die sich, um Enttäuschungen zu vemeiden, vor dem ersten Date lieber zunächst im Internet auf Herz und Nieren, Aussehen und gemeinsame Interessen und Neigungen prüfen, uns stürmend von diesem irrationalen Querkopf, ja vor diesem "Irren" distanzieren, der uns in diesem Paraderoman des Sturm und Drang entgegentritt? Nun, natürlich ist das Gegenteil der Fall, und einen Anhaltspunkt für diese Suche nach dem "Warum?" bietet hier vielleicht ein Blick in das kurze Vorwort, welches Goethe einen sozusagen zwischengeschalteten fiktiven Herausgeber den Briefen Werthers vorausschicken lässt:
"[...]Und du gute Seele, die du eben den Drang fühlst wie er, schöpfe Trost aus seinem Leiden, und lass das Büchlein deinen Freund sein, wenn du aus Geschick oder eigener Schuld keinen nähern finden kannst."
Ja ja, dieses Büchlein ist nach wie vor ein Freund jedes fühlenden Menschen. Und auch wenn wir uns nicht in aussichtslosem Liebeswerben verrennen, ja selbst wenn wir in keinster Weise so arm dran sind wie der gute alte Werther, so erfüllt dieses Buch für den verständigen Leser dennoch eben diese Funktion. Es ist ein Manifest des Gefühls, ein Manifest des Idealismus, ein Manifest der Lebensliebe und die Geschichte eines Menschen, der an einem Zuviel all dessen scheitert, was diese Welt, diese Gesellschaft, in der wir leben, uns eben zu wenig zugestehen will. Werthers ausgeprägte Naturliebe, die Bestandteil vieler berühmtgewordener Briefe des Romans ist, sein tiefes Mitgefühl gegenüber seinen Mitmenschen, nicht zuletzt seine unerschütterliche Liebe zu Lotten, aber durchaus auch seine ohnmächtige Wut gegenüber dem Ständedünkel des 18. Jahrhunderts oder sein leidenschaftliches Anrennen gegen den kühlen Rationalismus Alberts, welches sich auch in seinem unsteten und nicht gerade gutbürgerlichen Lebenswandel wiederspiegelt, all das ist es doch, was das Leben lebenswert macht, und was uns dennoch verwehrt wird, sodass wir alle erstmal unseren tristen Arbeitsalltag mühevoll hinter uns bringen müssen, bevor wir ein wenig davon kosten können. In dieser Hinsicht ist Werther ein Held, da er all den Träumen, die wir "zivilsierten" Menschen haben und die auch die Menschen im 18. Jahrhundert offensichtlich schon hatten, mit einer Konsequenz und Nachdrücklichkeit nachhängt, dass es einfach eine Wonne ist.
Das ist die Funktion dieses Romanhelden, oder besser: er ist diese Funktion. Denn dies ist ein häufiges Missverständnis, welches gerade junge und unerfahrene Leser oft abschreckt und davon abhält, Gefallen am Werther zu finden. Denn wenn ein solcher Leser kritisiert, dieser Werther sei doch ein gefühlsduseliger, nicht lebensfähiger und zudem noch fauler und wehleidiger Querkopf, dem einfach nicht zu helfen sei, dann hält dieser den Werther offenbar für eine Person, die einem Menschen in der realen Welt entspricht. Doch dies ist natürlich ein Irrglaube, Werther ist eine fiktive Figur, eine Instanz, die eine Funktion erfüllt, mit der dieser Roman, dieser Text seine Politik macht: eine Politik des Gefühls, gegen den kalten Rationalismus der Aufklärung (verkörpert durch Lottes Mann Albert), welcher zu seiner Entstehungszeit noch in Europa vorherrschte; eine Politik des Individualismus, gegen die vielen gesellschaftlichen Zwänge, die uns damals wie heute einengen; eine Politik der Natur, gegen die Eingriffe des sich zum Gott erhebenden Menschen (siehe Werthers unbändiger Zorn über das Abhacken der Bäume auf dem Kirchplatz); eine Politik des Lebens und der Menschlichkeit.
Goethes Werther hat nicht nur Epoche gemacht und Literaturgeschichte geschrieben sowie zu großen Teilen den überfälligen Weg aus der rationalistischen Sackgasse der Aufklärung bereitet, sondern er ist auch für uns heutige Menschen, die wir mitten im Leben des 21. Jahrhunderts stehen und oberflächlich betrachtet so weit weg vom Leben dieses Romanhelden zu sein scheinen, ein Werk von enormer gesellschaftlicher Relevanz (siehe Individuum vs. Gesellschaft, Verlangen vs. Notwendigkeit, Natur vs. "Fortschritt") sowie immensem Potential zum Bereiten von Lesevergnügen, denn die Schönheit der Sprache Goethes bedarf an dieser Stelle sicherlich keiner großen Worte; hierzu ist bereits genug gesagt worden.
Dementsprechend kann man nur jedem Menschen, der des Deutschen mächtig ist, wärmsten empfehlen, dieses Buch zu erstehen, sich an ihm zu erfreuen und es, wie der "Herausgeber" es schon 1774 empfiehlt, zu seinem Freund werden zu lassen. Auch mehrmaliges Lesen ist hier lohnenswert, fallen doch immer wieder neue geniale Formulierungen, scharfe Beobachtungen oder anregende Gedankengänge ins Auge. Der ultimative Liebesroman - since 1774!
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In 'Die Leiden des jungen Werther' geht es um Werther, der äußerst naturverbunden ist und trotz seines guten Standes sich nicht den damaligen Normen und... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bücherfresser veröffentlicht
Das vergebliche Herz
"Ach so gewiss ist's, dass unser Herz allein sein Glück macht."

Ein anderer Rezensent sprach von diesem Buch als einem "Freund fürs Leben" und hat mir damit... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Timo Brandt veröffentlicht
So liest sich also ein Klassiker...
Ich habe mir dieses recht dünne Büchlein zugelegt, um mich in der Tat mal an einem "echten Klassiker" zu versuchen. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von cosimo veröffentlicht
werther
das buch war in einem guten zustand und ich habe es als geburtstagsgeschenk weiterverschenkt, denn es passte einfach.
der Zufall bringt manchmal die besten Geschenkideen.
Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Regina Nagi
Aus dem Leben
Bin sehr zufrieden mit diesem Buch.Es hat sehr viel Spaß gemacht
dieses Buch zu lesen.
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von Uwe Ströhmer
Tolle Ausgabe
Das Buch ist hinreichend bekannt und auch gut rezensiert hier.
Ich möchte etwas zur Ausgabe sagen. Ich war etwas skeptisch wegen des Preises. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2008 von Tanja Dörfel
Beeindruckend
Es gab zwei plötzliche Anreize für mich, den "Werther" zu lesen: 1.Eine Neuverfilmung des Stoffes und 2.Das neue Buch von Martin Walser. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2008 von Michael Pietrucha
"Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust"...
...zugegeben, dass ist aus Goethes Faust, trifft aber meine "Beziehung" zu o. g. Lektüre wie der Hammer das Nägelchen auf den Kopf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2007 von Fenja Klöckner
Aufwühlend und anrührend
Vielen von uns ist leider der Name "Johann Wolfgang von Goethe" durch unsensible Deutschlehrern gänzlich verleidet worden.
Zu Unrecht Leute... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2007 von Udo Kaube
Tut weh
Über die Qualitäten dieses Meisterwerks muss niemand mehr belehrt werden. Deshalb beschränke ich mich darauf, auf das teilweise ziemlich wehleidige und darob nervige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Februar 2007 von Thomas Haug
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Suche Romane über das Leben und seine Widrigkeiten :) 0 09.06.2011
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