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Die Leiden des jungen Werther. Broschiert – 2008


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Produktinformation

  • Broschiert
  • Verlag: Reclam (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 315000067X
  • ISBN-13: 978-3150000670
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 1,2 x 14,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (116 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Er ist nicht nur unbestritten der bedeutendste deutsche Dichter, Prosawerke wie "Die Leiden des jungen Werthers" oder das epochale Bühnenstück "Faust" haben ihm auch einen Platz im Olymp der Weltliteratur beschert. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), in Frankfurt/Main geboren und in seiner langjährigen Wirkungsstätte Weimar gestorben, zählt zu den Ausnahmeerscheinungen seiner Zeit. Gebildet und umfassend interessiert, hatte der studierte Jurist Ministerrang am Hofe des Herzogs von Weimar, trieb naturwissenschaftliche Forschungen und beschäftigte sich mit Bergbau, Geologie und Mineralogie. Goethe war vor allem ein Meister klarer Gedanken, die er in Verse, Gedichte, Dramen und Prosatexte fasste. Er und Friedrich von Schiller sind die wichtigsten Vertreter der so genannten Weimarer Klassik.

Produktbeschreibungen

Die Leiden des Jungen Werther (Universal-Bibliothek ; Nr. 67)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Wolf am 11. März 2007
Format: Taschenbuch
Im Jahre 1774 erschien unter dem Titel "Die Leiden des jungen Werthers" der wohl prägendste Text des Sturm und Drang. Eine ganze Generation entdeckte in diesem recht knappen Briefroman das elementare Lebensgefühl der Hemmung angestrebter Persönlichkeitsentwicklung. Und noch weit mehr als das, denn der Jugendroman Goethes ist eine ausgesprochen große Liebestragödie. Schon bald nach Veröffentlichung grassierte das "Werther-Fieber": Der Text wurde kopiert und parodiert, vielfach illustriert, der Schreibstil der Briefe adaptiert und manch sensible Gemüter verwechselten gar die ästhetische Schönheit der Texte Werthers mit ethischer Schönheit und ahmten den großen Liebesmelancholiker bis in die letzte Konsequenz hinein nach.

Keiner wusste besser als Goethe selbst, wovon er da eigentlich schrieb. Zwei Jahre zuvor, also 1772, hatte es ihm, als er in Funktion eines Praktikanten am Reichskammergericht in Wetzlar arbeitete, die junge Charlotte Buff angetan. Der einzige Haken an der Sache: Charlotte war bereits einem gewissen Johann Christian Kestner versprochen. Goethe wusste seiner Leidenschaft letztlich nur mit Flucht von dort zu begegnen. Wenige Wochen später beging dann in Wetzlar der hochintelligente, sensible, feinsinnige, aber verkannte Gesandschaftssekretär Carl Wilhelm Jerusalem Selbstmord durch Pistolenschuss. Kestner selbst hatte ihm die Pistolen nach dessen Bitte, sie würden zum Zweck einer Reise benötigt, zur Verfügung gestellt. Goethe wusste, wie es in einer melancholischen Seele ausschaut und ahnte, zu welchen Taten eine solche Verfasstheit führen kann.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Scarlett TOP 500 REZENSENT am 30. Juli 2008
Format: Audio CD
Als Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther" 1774 im Zeichen des Sturm und Drang erschien, polarisierte er die Nation.
Während sich die jüngere Generation mit der Absage an die moralisierende Aufklärungskultur identifizierte und ein regelrechtes Werther-Fieber ausbrach, übten Kirche und Bürgertum heftige Kritik an Goethes Roman, der dem Genietypus des Sturm und Drang entspricht. Die Kirche warf ihm vor, den Freitod zu verherrlichen und für den Tod junger Selbstmörder verantwortlich zu sein, die sich auf Werthers Beispiel beriefen. Es kam zu Verkaufsverboten, wie sie etwa von der Stadt Leipzig ausgeführt wurden. In einer Zeit, in der sich überwiegend junge Autoren aus dem Mittel- und Kleinbürgertum gegen die soziale Determiniertheit des Individuums und seiner Gefühle richteten, avancierte der Werther" jedoch trotz einer Gegenbewegung zum Bestseller und brachte seinem Autor europäische Berühmtheit ein.
Der monoperspektivische Briefroman, in dem Goethe seine unglückliche Liebe zu Charlotte Buff verarbeitet, gibt uns einen chronologischen Einblick in die letzten 1 œ Jahre des Protagonisten. Das Werk ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil, der den Zeitraum von Mai-September 1771 umfasst, enthält Briefe Werthers an seinen Freund Wilhelm. Der Ich-Erzähler, der davon träumt Künstler zu werden und seine Heimatstadt beruflich frustriert verlassen hat, berichtet von den Menschen und seinem neuen Leben auf dem Land. Er sucht die Nähe zu der Natur, die für ihn ein Refugium vor der Stadt repräsentiert. Auf einem Ball verliebt sich Werther leidenschaftlich in Lotte. Doch Lotte ist bereits vergeben. Auf das berufliche Unglück folgt nun das private.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Josephine Sterner TOP 500 REZENSENT am 8. Januar 2010
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wie Goethe schon als kleines Vorwort schrieb, kann ich ihm als Leserin nur zustimmen: Man kann in diesem Briefroman einfach nicht umhin mit dem jungen Werther mitzuleiden. Er glaubt Lotte zu lieben, obwohl sie Albert gehört und sich später mit ihm verheiratet. Er läuft ihr dauernd hinterher, versucht sie zu betören und an sich zu nehmen, doch sie kann und will es nicht. Heute würde man sagen, Werther wäre ein Stalker, doch damals gab es den Begriff noch nicht. Ich habe mit der Figur wirklich mitgelitten, als seine Liebe nicht erwidert wurde. Auch wenn es eine Liebe war, die er sich nur eingebildet hat, er hat alles mögliche in Bewegung gesetzt um Lotte zu erobern... bis er merkte, dass er keine Chance mehr hat, unerwünscht ist und sie nichts mehr von ihm wissen will sobald sie mit Albert verheiratet ist; da bringt er sich dann um!

Ein Stück Weltliteratur in Form eines Briefromans aus Goethes Feder entstanden und aufgenommen in die Liste von "Das Buch der 1000 Bücher".

Ich habe es freiwillig gelesen und ein Jahr später in der Schule bearbeitet, es mag für junge Leute so wirken als ob es langweilig geschrieben wäre, doch man muss sich schlichtweg an den Stil Goethes gewöhnen, genauso wie an den Stil von Jane Austen beispielsweise. Es ist nur eine Frage der Übung, des Wissensdurstes und der Liebe zum Lesen.

Von dem her kann ich auch Jugendlichen dieses Buch empfehlen, es ist immerhin so geschrieben, dass ich persönlich während des Lesens tiefste Empathie entwickelt habe.

~Bücher-Liebhaberin~
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