oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
 
Alle Angebote
108 Angebote ab EUR 14,84

Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
 
   
Leichenblässe
 
Größeres Bild
 

Leichenblässe (Gebundene Ausgabe)

von Simon Beckett (Autor)
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (202 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,90 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Lieferung bis Samstag, 13. März: Wählen Sie an der Kasse Overnight-Express. Siehe Details.
95 neu ab EUR 17,40 13 gebraucht ab EUR 14,84

Wird oft zusammen gekauft

Leichenblässe + Kalte Asche + Die Chemie des Todes
Preis für alle drei: EUR 39,75

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Leichenblässe von Simon Beckett

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Kalte Asche von Simon Beckett

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Chemie des Todes von Simon Beckett

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Obsession

Obsession

von Simon Beckett
2.4 von 5 Sternen (248)  EUR 9,95
Kalte Asche

Kalte Asche

von Simon Beckett
4.2 von 5 Sternen (389)  EUR 9,95
Flammenbrut

Flammenbrut

von Simon Beckett
3.2 von 5 Sternen (127)  EUR 9,95
Tödliche Gaben

Tödliche Gaben

von Simon Beckett
2.0 von 5 Sternen (83)  EUR 14,90
Die Chemie des Todes

Die Chemie des Todes

von Simon Beckett
4.1 von 5 Sternen (514)  EUR 9,90
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [141kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: WUNDERLICH VLG.; Auflage: 14 (16. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208669
  • ISBN-13: 978-3805208666
  • Originaltitel: Whispers of the Dead
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (202 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 229 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in diesen Kategorien:

    Nr. 4 in  Bücher > Naturwissenschaften & Technik > Medizin > Rechtsmedizin
    Nr. 5 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Großbritannien

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.

Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben.

Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer

Literaturtest.de

Interview mit Simon Beckett

Seine David-Hunter-Reihe lehrt Leser das Fürchten. Simon Beckett steht für eine ganz besondere Mischung aus forensischen Details und perfiden Plots. Schauplatz seines neuesten Thrillers ist keine einsame Insel, sondern die legendäre Body Farm, auf der Leichen zu wissenschaftlichen Zwecken in der freien Natur verwesen. Im Amazon.de-Interview erzählt der Bestsellerautor von seinem Besuch auf der Body Farm und natürlich davon, vor welchen Herauforderungen David Hunter dieses Mal steht.

Frage: David Hunter reist zur berühmten Body Farm in die USA – nicht zuletzt um London und seine gescheiterte Beziehung hinter sich zu lassen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft bekommt er es mit einem Mord zu tun. Was unterscheidet diesen Fall von seinen bisherigen?

Simon Beckett: Hunter hat natürlich auch schon vorher stark verweste Leichen gesehen. Was diesen Fall besonders macht, ist die Vorsätzlichkeit des Mordes. Das Opfer wurde offenbar nicht nur gefesselt und verstümmelt, sondern direkt neben seinem Kopf stand ein Stuhl. Der Mörder wollte die Qualen und das Sterben seines Opfers aus nächster Nähe beobachten. Der größte Unterschied aber liegt in Hunters Haltung. Er muss sich immer noch seelisch und wohl auch körperlich davon erholen, dass er beinahe selbst umgebracht worden wäre. Das verleiht ihm eine ganz neue Perspektive auf seine Arbeit.

Frage: Es erstaunt nicht, dass Sie mit zahlreichen Details der menschlichen Verwesung aufwarten. Vom Lesen während einer Mahlzeit sei an dieser Stelle dringend abgeraten! Wie ist das bei Ihnen: Verursachen Ihnen solche Dinge noch Unbehagen?

Simon Beckett: Auch wenn ich bei den Beschreibungen so weit wie möglich auf Überflüssiges verzichte – einige dieser Details sind in der Tat ziemlich schaurig. Ich versuche aber, mich diesen Szenen wissenschaftlich zu nähern. Das hilft mir, objektiv zu bleiben. Manchmal ist das allerdings ganz schön hart – muss ich zugeben – vor allem, wenn ich bei meinen Recherchen auf Forensik-Bücher mit fotografischen Abbildungen zurückgreife. Aber wahrscheinlich ist das gar nicht schlecht – wenn mir so gar nicht mehr wohl dabei ist, muss ich mich fragen, ob ich vielleicht zu weit gegangen bin.

Frage: Haben Sie schon mal selbst Verwesung beobachtet? Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand diese Prozesse beschreiben kann, ohne sie selbst im wirklichen Leben gesehen zu haben.

Simon Beckett: Ja, als Journalist habe ich bei einem Besuch auf der Body Farm selbst beobachtet, was bei der Zersetzung des menschlichen Körpers passiert. Romanautoren müssen ihre Fantasie einsetzen, aber manchmal lässt sich eben die eigene Anschauung durch nichts ersetzen. Einige dieser Anblicke – und Gerüche – hängen mir allerdings bis heute nach. Und das kommt wahrscheinlich auch in den Texten rüber.

Frage: David Hunter leidet immer noch an dem Trauma durch die Attacke, der er in Ihrem letzten Roman ausgesetzt war, das ist mehr als deutlich. Was genau macht ihm so zu schaffen?

Simon Beckett: Vor ein paar Jahren habe ich einmal einen Artikel über Polizisten geschrieben, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung litten. Bei vielen äußerte sich das, was sie erlebt hatten, auf völlig unerwartete Weise – als Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Angst, für die sie oft keine direkte Ursache erkennen konnten. Auch wenn Hunter es nicht gerne zugibt – sein Misstrauen gegenüber der Psychologie ist ein wichtiges Thema des Buches –, wirkt sich diese Attacke auch bei ihm ganz ähnlich aus. Er hat dem Tod ins Gesicht gesehen und hat nun Angst davor, dass er seinen Job nicht mehr richtig ausüben kann. Und diese Angst macht alles noch viel schlimmer für ihn.

Frage: Außerdem macht er sich Sorgen, dass Grace Strachan, die ihn umbringen wollte, immer noch hinter ihm her sein könnte. Ist das Paranoia oder ein realistisches Szenario?

Simon Beckett: Darin liegt ein Element von Paranoia, die aber nur zu verständlich ist. Wenn man Sie zu ermorden versucht hätte, würden Sie sich wohl auch Sorgen machen, dass man es wieder probiert. Und Hunter ist sich völlig darüber im Klaren, wie gefährlich Grace ist. Sie ist zwar geistig verwirrt, aber auch sehr intelligent und gerissen. Solange sie auf freiem Fuß ist, stellt sie also durchaus eine sehr reale Bedrohung dar …

Frage: Wie sieht’s bei Hunter mit den Frauen im Allgemeinen aus? Ist er bereit für eine neue Beziehung?

Simon Beckett: Hunter ist nicht der Typ für kurze Geschichten, von daher braucht er Zeit, um über das Ende einer Beziehung hinwegzukommen. Aber wenn er jemanden trifft, und es funkt – wer weiß? Gut möglich, dass irgendwann eine neue Beziehung auf ihn wartet.

Frage: Ihre Romane zeichnen sich dadurch aus, dass Sie die Spannung auf einem hohen Level halten. Planen Sie das, bevor Sie mit dem Schreiben anfangen, oder entwickelt sich das eher von selbst?

Simon Beckett: Beides. Einige Schlüsselszenen habe ich normalerweise vorher schon im Kopf, aber sie verändern sich mit der Weiterentwicklung der Figuren und des Plots. Manchmal funktionieren sie nicht mehr, und dann lasse ich sie einfach weg. Manchmal denke ich mir auch neue aus, während sich die Geschichte entwickelt. In beiden Fällen ist es sehr wichtig für mich, dass sich die Spannung ganz natürlich aus den Ereignissen ergibt. Man kann sie nur bis zu einem bestimmten Punkt forcieren, fügt man eine Szene nur um der Spannung willen ein, dann funktioniert das nicht. Idealerweise sollen meine Leser glauben, sie wüssten, was als Nächstes kommt – und ich überrasche sie dann. Und zwar so, dass sie im Rückblick denken: Aha, deswegen ist das vorher passiert.

Die Fragen stellte Henrik Flor, Literaturtest.


Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Leichenblässe
60% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Leichenblässe 4.2 von 5 Sternen (202)
EUR 19,90
Kalte Asche
20% kaufen
Kalte Asche 4.2 von 5 Sternen (389)
EUR 9,95
Die Chemie des Todes
10% kaufen
Die Chemie des Todes 4.1 von 5 Sternen (514)
EUR 9,90
Flammenbrut
5% kaufen
Flammenbrut 3.2 von 5 Sternen (127)
EUR 9,95

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(17)

 

 

Kundenrezensionen

202 Rezensionen
5 Sterne:
 (112)
4 Sterne:
 (43)
3 Sterne:
 (23)
2 Sterne:
 (14)
1 Sterne:
 (10)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.2 von 5 Sternen (202 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
129 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was lange währt...., 19. Januar 2009
Nachdem ich die ersten beiden Teile von Simon Becketts Thriller-Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter verschlungen hatte, war die Vorfreude auf Teil 3 natürlich groß. Etwas mehr als 400 Seiten später kann man sagen, dass sich das Warten gelohnt hat...

Schon auf der ersten Seite fühlt man sich quasi gleich zu Hause. Das Buch beginnt mit einer ähnlichen Einleitung wie die Vorgänger. Auch sonst hat sich an Becketts Schreibstil wenig geändert. Ein Umstand den eingefleischte Fans sicher begrüßen werden.
Dennoch hat sich auch hier etwas getan. Beckett fügt jetzt immer wieder einige Passagen aus der Sicht des Täters ein. Ein guter Einfall, denn die Einschübe sind spannend, irgendwie verstörend und fügen sich dennoch nahtlos in die Handlung ein. Zudem sind sie eine gelungene Abwechslung zur üblichen Ich-Erzähler-Perspektive.

Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, nur dass sie erstmals nicht in Großbritanien spielt. Das gesamte Setting der Handlung errinnert wieder etwas mehr an "Die Chemie des Todes" (ländlichere Gegend mit umligenden Waldgebieten). Für Beckett üblich gibt es wieder einen überschaubaren Personenkreis, der zum Täterraten einlädt. Dies ist mir diesmal etwas einfacher gefallen. Zum ersten Mal habe ich auf den richtigen Täter getippt. Dennoch ist dass Buch durchgehend spannend und wartet natürlich mit einem - für Beckett typischen - Überraschungseffekt am Ende auf.
Alle Charaktere sind glaubhaft gestaltet, auch wenn so mancher sie vielleicht als etwas "stereotyp" bezeichnen würde. Die Story war für mich auch weitestgehend schlüssig.
Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, wird die größere Geschichte um David Hunter fortgeführt die in den ersten beiden Bänden begonnen wurde. Daher ist es mehr als lohnenswert, die Vorgänger zu lesen.

Am Ende muss man sagen: ein gewohnt guter Beckett. Der für mich gemeinsam mit "Der Chemie des Todes" knapp hinter "Kalte Asche" rangiert. Aber das ist sicherlich Geschmacksache. Ich würde zwischen 4 und 5 Sternen vergeben, aber das Pendel schlägt eher Richtung 5 aus. Auf jeden Fall bleibt Simon Beckett mit "Leichenblässe" einer der - wenn nicht sogar "der" - Top-Thrillerautoren.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Weg von Bewährtem, hin zur Leichenfarm!, 22. September 2009
Das Ende von "Kalte Asche" bedeutete für den Protagonisten David Hunter, einem forensischen Anthropologen, einen wörtlich zu nehmenden Schnitt in seinem Leben. Im Versuch sich von den Ereignissen aus dem Vorgängerband zu erholen, nimmt er das Angebot seines ehemaligen Universitätsprofessors und Mentors an und besucht die Leichenfarm in Tennessee, um in bekannter Atmosphäre seine Studien durchzuführen, und England hinter sich zu lassen. Doch wie es der Zufall so will, wird er zusammen mit seinen Kollegen zu einem Mordfall hinzugezogen, und schon kurz nach den ersten Ermittlungen stellt sich heraus: Hier war ein Leichenprofi am Werk!

Wo Simon Beckett in "Kalte Asche" noch mit den bewährten Mitteln aus "Die Chemie des Todes" gearbeitet hat, und eine kleine, eingeschworene Gemeinde mit dem Wissen des Forensikers konfrontierte, versucht es der Autor diesmal mit anderen Mitteln, und versucht neben der Szenarioänderung auch die Sicht des Serienmörders zu schildern. Mit dem kurz eingeworfenen Perspektivenwechsel gegen Ende beinah jeden Kapitels gelingt es ihm, den Leser ein wenig in die Irre zu führen und die Geschichte nicht ganz so vorhersehbar zu machen. Außerdem hilft dieser Schritt enorm bei der Charakterisierung des Bösewichts, der allerdings am Ende dann etwas zu schnell und unglaubwürdig sein "reales" Gesicht bekommt. Außerdem hat man das Gefühl, dass darunter so ziemlich alle anderen Charaktere leiden.

Zwar waren die Dorf- bzw. Inselbewohner aus den beiden Vorgängerromanen ebenso stereotyp, allerdings gab Beckett ihnen doch den einen oder anderen Schliff, der bei den Reißbrettcharakteren aus "Leichenblässe" leider vollständig fehlt. Auch David Hunter selbst muss leider etwas zurückstecken, was angesichts seiner Vergangenheit nicht ungewöhnlich ist.

Noch dazu kann ich mich mit Knoxville als Handlungsort nicht wirklich anfreunden. Die britischen Dörfer waren mir sympathischer und hatten auch mehr zu bieten. Hier geht einiges verloren, da gerade die ausführlichen Schilderungen der Umgebung einen Großteil der Atmosphäre ausgemacht haben.

Was sich jetzt so negativ anhört, istaber nur Erbsenzählerei. Im Großen und Ganzen erwartet einem wieder ein spannendes Abenteuer, welches im Vergleich zu den Vorgängerromanen diesmal auf andere Dinge konzentriert ist und einen interessanten, sowie David Hunter ebenbürtigen Antagonisten erschafft. Da David Hunter gegen Ende zu neuen Kräften zu kommen scheint, bleibt zu hoffen, dass wir einen neuen Roman der Reihe bald erwarten können. Nur würd ich mir da ein wenig mehr Gewicht auf die Nebenpersonen wünschen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


 
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vom Forschungsaufenthalt auf Jagd nach einem irren Massenmörder, 20. Februar 2009
Von Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
David Hunter, Forensischer Anthropologe verschlägt es nach einer Auszeit infolge eines fast tödlichen Angriffs und Überfalls ins amerikanische Tennessee und dort auf die so genannte Body-Farm. Dort arbeitet auch sein Freund Tom Lieberman mit weiteren Mitarbeitenden an der Erforschung von Verwesungsprozessen an menschlichen Leichen.

Der Mord an einem auf grausame Weise gefolterten Mann und die dort aufgefundenen Fingerabdrücke einer längst verstorbenen ganz anderen Person ziehen den "Urlauber" mehr und mehr in den Fall hinein, nicht zuletzt aufgrund der Bestärkung und Bitte seines Freundes. Unbeliebt und geradezu abgelehnt wird Hunter lediglich von dem in dem Fall ermittelnden Gardner. Nach und nach tauchen weitere Leichen auf und der geradezu unmögliche Verwesungszustand der Toten verwirren sowohl Kriminalpolizei als auch die anthropologischen Pathologen. Spuren werden entdeckt, die es nicht geben kann.

Neben vielen Selbstzweifeln des Protagonisten, ob er seinen Beruf überhaupt noch ausüben kann, den permanenten Anfeindungen und bösartigen Bemerkungen Gardners ausgesetzt, entwickelt David Hunter doch eine ganz eigene Theorie. Nachdem Tom Lieberman stirbt - anders, als erwartet - wird die gute und hochschwangere Freundin des Arztes Hunter, der er außerdem ist, entführt. Gemeinsam mit deren Ehemann, aber auch mit der Polizei beginnt eine nervenzerfetzende Suche nach dem Entführer - zugleich auch der gesuchte Serienmörder. Spätestens als die zwei Männer Hunter und Sams Mann und Davids Freund Paul dem Mörder in einer verfallenen und ausgesprochen gruseligen Villa immer näher rücken, gerät auch der britische Verfolger Hunter selbst in höchst-bedrohliche Lebensgefahr.

Der atemraubende und in dichten, spannungsgeladenen Tempo erzählte Thriller fesselt enorm. Simon Beckett gelingt in seinem dritten Pathologie-Roman ausgezeichnet, nicht nur wieder eine Vielzahl an Fachinformationen über ein verborgenes Feld von Ermittlungstätigkeit darzustellen, sondern entwickelt aus den unappetitlichen und teilweise gruseligen Erscheinungsbeschreibungen menschlichen Verfalls ein packender und mitreißender Plot. Man kann fast riechen, was in der Geschichte vor sich geht, emotional fesselnd und gleichzeitig verstörend unterstützt von den extra hervorgehobenen Gedanken des Mörders. Ein Spitzenthriller für Menschen, die auch hintergründigen Zugang in die Gedankenwelt und Empfindungen der Figuren in der Geschichte brauchen. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen  
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen Leichenblässe
Undurchsichtig und spannend wie die bisherigen beiden Bände "Chemie des Todes" und "Kalte Asche". Der Leser wird wie immer auf falsche Spuren gebracht und sieht doch mehr als der... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von A. Richter veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen David Hunter im Konflikt mit sich selbst
Bedingt durch den Mordanschlag im vorherigen Roman Kalte Asche, den David Hunter nur knapp überlebt hatte, nagen Selbstzweifel an ihm. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von bellexr veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen spannender krimi
und ein weiterer spannender roman um david hunter.

diesmal hat mir die ziemlich melancholische stimmung im buch nicht besonders gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von R. Schlichtherle veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Spannung pur
Leichenblässe von Simon Beckett ist eines der besten Bücher das ich jeh lesen durfte. Bereits die ersten zwei David Hunter Geschichten sind genau wie dieses unheimlich,... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Metusalem veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Simon Beckett bleibt seiner Linie treu...
Simon Beckett bleibt seiner Linie treu. Spannung bis zum Schluss, wie man es von Simon Beckett gewöhnt ist. Er versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Daniel Carrington veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen ....wie eine warme Umarmung
Einer der Vorrezensenten schrieb sinngemäß man fühle sich bereits nach ein paar Seiten wieder wie zu Hause. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von eddivedder veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Sehr spannend!!!
Man sollte allerdings die "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" vorher gelesen haben...man versteht doch einiges besser! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jessika Hof veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Spannend!
Nachdem er den Mordanschlag auf sich überlebt hat, reist David Hunter, um zur Ruhe zu kommen, nach Tennessee. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Wolfbooks.de.tl veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ein leichtes Urlaubsbuch
Leichenblässe" ist nun schon der dritte Roman Becketts mit seinem ermittelnden Anthropologen David Hunter. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von book.seller veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Danke!
Vielen Dank für das aufschlußreiche Interview mit Simon Beckett! Lese gerade fieberhaft und fingernägelkauend "Kalte Asche" und weiß nun - Dank des Interviews - vorzeitig in der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Andrea Frank veröffentlicht

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Leichenblässe (Gebundene Ausgabe) von Simon Beckett 9 Oktober 2009
Suche Thriller für den Urlaub 1 September 2009
neue brauch was neues! 4 März 2009
James Patterson 7 0 März 2009
Leichenblässe vor Whispers of the Dead? 3 Februar 2009
Alle 5 Diskussionen ansehen...  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de

Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.