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Leichenblässe: David Hunters 3. Fall Taschenbuch – 3. August 2010

552 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [132kb PDF]
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 15 (3. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349924859X
  • ISBN-13: 978-3499248597
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (552 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 609 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen.

Produktbeschreibungen

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Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.

Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben.

Simon Beckett hat ein weiteres Meisterstück eines Pathologie-Thrillers abgeliefert. Reich an überraschenden Details und mit einem furiosen und dramatischen Showdown ausgestattet, bietet Leichenblässe alles, was der Krimileser mit Recht erwarten darf. Die Täterperspektive als dramaturgischer Kniff ist zwar nicht mehr neu, doch Beckett verwendet dieses Mittel sehr sparsam und äußerst virtuos, um Einblicke in die komplexe Psyche des Mörders zu geben, durchaus aber auch, um falsche Fährten zu legen. Wer Beckett bisher noch nicht kannte, wird sich begierig auch auf dessen beide ersten Thriller Die Chemie des Todes und Kalte Asche stürzen. Intelligente atemberaubende Spannung! --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Mit seinem schwermütigen Forensiker als Ermittler avanciert der Brite Simon Beckett zum neuen Krimikönig. (Die Welt)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

223 von 245 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von so_82 am 19. Januar 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich die ersten beiden Teile von Simon Becketts Thriller-Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter verschlungen hatte, war die Vorfreude auf Teil 3 natürlich groß. Etwas mehr als 400 Seiten später kann man sagen, dass sich das Warten gelohnt hat...

Schon auf der ersten Seite fühlt man sich quasi gleich zu Hause. Das Buch beginnt mit einer ähnlichen Einleitung wie die Vorgänger. Auch sonst hat sich an Becketts Schreibstil wenig geändert. Ein Umstand den eingefleischte Fans sicher begrüßen werden.
Dennoch hat sich auch hier etwas getan. Beckett fügt jetzt immer wieder einige Passagen aus der Sicht des Täters ein. Ein guter Einfall, denn die Einschübe sind spannend, irgendwie verstörend und fügen sich dennoch nahtlos in die Handlung ein. Zudem sind sie eine gelungene Abwechslung zur üblichen Ich-Erzähler-Perspektive.

Zur Story will ich nicht allzu viel sagen, nur dass sie erstmals nicht in Großbritanien spielt. Das gesamte Setting der Handlung errinnert wieder etwas mehr an "Die Chemie des Todes" (ländlichere Gegend mit umligenden Waldgebieten). Für Beckett üblich gibt es wieder einen überschaubaren Personenkreis, der zum Täterraten einlädt. Dies ist mir diesmal etwas einfacher gefallen. Zum ersten Mal habe ich auf den richtigen Täter getippt. Dennoch ist dass Buch durchgehend spannend und wartet natürlich mit einem - für Beckett typischen - Überraschungseffekt am Ende auf.
Alle Charaktere sind glaubhaft gestaltet, auch wenn so mancher sie vielleicht als etwas "stereotyp" bezeichnen würde. Die Story war für mich auch weitestgehend schlüssig.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon-Kunde am 24. April 2011
Format: Taschenbuch
Rezension:

Selbst mit 'Leichenblässe', dem dritten Teil der David Hunter-Reihe, weiß Simon Beckett die Fans des Forensikers noch zu begeistern. Das fängt schon mit einer vollkommen interessanten und fesselnden Einleitung über die Haut des menschlichen Körpers an.

Der Schreibstil war diesmal nicht ganz so flüssig wie sonst und deshalb liest sich das Buch teilweise etwas holprig. Es dauert etwas lang, bis sich die gesamte Story aufgebaut hat und es spannend werden kann. Dafür wird diese Spannung im letzten Drittel des Buches aber umso geballter und es gibt auch wieder ein überraschendes Ende.

Was ich richtig interessant fand, war, dass es in vielen Kapiteln, meist gegen Ende, ein paar Absätze in kursiver Schrift gibt, die vom Mörder handeln. Dabei ist es so geschrieben, als würde dieser mit sich selbst sprechen ' er duzt sich dabei, was seine psychischen Störungen verdeutlicht.

Ansonsten wird Hunters Unsicherheit, nachdem er beim letzten Fall beinahe starb, gut dargestellt. Er ist sich nicht ganz sicher, ob er sich noch auf seine Fähigkeiten verlassen kann ' diese Unsicherheit wird aber, als er dann dringend gebraucht wird, immer weniger. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass er sich diesmal in den USA befindet, anstatt, wie sonst immer, in England. Aber Psychopathen gibt es, wie sich zeigen wird, in den USA genauso wie in Europa ; ).

Nach wie vor sollte man aber schon was vertragen, wenn man die David Hunter-Bücher liest. Denn wie immer wird der Zustand der jeweiligen Leichen detailliert beschrieben. Essen sollte man dabei wohl besser nichts ; ).

Fazit:

Der dritte Band reiht sich in die David Hunter-Reihe ein. Er ist zwar nicht ganz so spannend wie seine Vorgänger aber bleibt typisch 'unappetitlich' ' so wie es die Fans lieben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eisprinzessin am 29. Juli 2010
Format: Taschenbuch
Simon Beckett lässt seinen Protagonisten in den USA ermitteln, wo sich Dr. Hunter eher geduldet als erwünscht an die Fersen eines Serienkillers heftet.

Bei Leichenblässe handelt es sich um ein solides Werk von Simon Beckett, allerdings vor allem für diejenigen unter den Lesern, die sich noch kein anderes Buch des Autoren zur Gemüte geführt haben. Zu offensichtlich ist, wer hinter der Maske des Mörders steckt, und das wird leider schon allzu früh deutlich. Es ist schwer vorstellbar, dass Beckett dies so beabsichtigt hat. Da es relativ eindeutig ist, worauf das große Finale hinausläuft, wenn man einigermaßen aufmerksam gelesen hat, bleibt die ganz große Spannung auf der Strecke. Es drängt sich der Eindruck auf, dass Beckett einen, wenn man seinen Stil durchschaut hat, nicht mehr überraschen kann.

Dennoch liest sich Leichenblässe gut und flüssig, die Charaktere sind einigermaßen glaubwürdig und es gefällt mir, dass die Handlung keine Lovestory des Hauptdarstellers beinhaltet, was in diversen Büchern ja leider als Pflicht angesehen wird, sei es noch so artifiziell und aufgesetzt. Dr. Hunter wirkt glaubwürdig, weil sein Leben alles Andere als perfekt verläuft, und seine Trauer und der Verlust seiner Freundin werden nachvollziehbar.

Das Buch halte ich, wenn auch eingeschränkt, für empfehlenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ottow, Nadine am 4. März 2011
Format: Taschenbuch
Für mich fehlt "Leichenblässe" die sonst gewohnte Spannung und der Thrill, manche Seiten schnell zu überfliegen, weil man es vor Spannung kaum aushält. Diesmal wird die Story eher nüchtern beschrieben, was vielleicht auch an den Zweifeln des Dr. Hunter an sich selbst liegt. Leider war der Verlauf auch teilweise sehr vorhersehbar und es gab wenig Überraschungseffekte.
Äusserst selten errate ich bei Thrillern schon im Vorfeld, wer denn der Täter war...was ich auch nie versuche aber bei " Leichenblässe" kam mir schon früh eine ungewollte Ahnung, die sich am Schluß leider bestätigte.
Wer die ersten beiden Dr. Hunter Teile gelesen hat, sollte sich dieses Buch auch gönnen aber nicht zuviel erwarten.
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