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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein absolutes Muss für Fans und andere, 17. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Mit Arizona Bill - Für eine Handvoll Dollar - Django - Töte, Amigo - Spiel ... - Verdammt zu leben, verdammt zu sterben... (Gebundene Ausgabe)
Es fällt nicht schwer lobende Worte für dieses Buch zu finden. Schon sein Erscheinungsbild ist imposant. Kein dünnes Büchlein, das bequem durchzublättern ist, sondern ein monumentaler Wälzer, der richtiges etwas bietet. Und das von allem etwas. Endlich einmal ein lückenloses Buch über den Spaghetti Western, der besondere Filme hervorhebt, aber auch schlechte Filme nicht unerwähnt läßt. Ein tolles Nachschlagewerk, das man auch benötigt, wenn man bedenkt, wieviel hunderte Western in dieser Zeit entstanden sind. Auch gelingt es dem Buch Ordnung in die zahlreichen Verwirrspiele mit den unzähligen Titeln zu schaffen. Oft genug gab es mehr als einen Film mit mehreren Titeln. Dieses Buch räumt damit auf. Ein Buch von einem Fan für Fans, auf ganz hohem Niveau. Aber mehr als nur ein Lexikon. Der Autor hat begriffen, das Italo Western mehr sind, als Filme. Sie sind Musik, Buch, Kamera. Regie, Set. Und auch hier gehr Bruckner so weit, wie noch kein Buch, egal aus welchem Land und Sprache , zuvor. Bilder von den Drehorten, gestern und heute, genaue Ortsbeschreibungen für Reiselustige, Anhänge mit CD Tipps und Internetseiten über den Italowestern. Und die Interviews! Sie alleine sind schon der Kauf des Buches wert. Der Autor führte Gespräche mit Komponisten, Darstellern und Regisseuren. Kurz, in diesem Buch gibt es tagelang etwas zu entdecken. Z. B. eine Filmkritik, die Wim Wenders damals zum Erscheinen von "Spiel mir das Lied vom Tod" schrieb. Und, und, und... Man spürt auf jeder Seite die Liebe zum Genre die darin steckt. Und der Funke springt über.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Italo-Western Bibel, 19. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Mit Arizona Bill - Für eine Handvoll Dollar - Django - Töte, Amigo - Spiel ... - Verdammt zu leben, verdammt zu sterben... (Gebundene Ausgabe)
Ein Standardwerk! Den Dschungel des Italo-Westerns zu durchqueren wird nicht einfach gewesen sein, gelohnt hat es sich allemal. Dieses Buch bietet alles, um Neu-Einsteiger und alte Hasen zufrieden zu stellen: Durch die chronolgische Anordnung der 100 wichtigsten Filme wird die Entwicklung des Genres noch einmal durchlebt. Auf zwei bis neun Seiten werden die Filme mit Inhaltsangaben, Anmerkungen zur Produktion, Hintergründen und zeitgenössischen Kritiken beschrieben. Das endlose Photomaterial sorgt dafür, daß das Auge immer auf seine Kosten kommt.. Es folgt eine lückenlose Auflistung der Darsteller, Regisseure, Kameramänner und Komponisten und ihren Beiträgen zum Genre. Sehr nett die Interviews mit Nero,Gemma,Hilton,Garko,Girolami,Sollima, Petroni und Valerii! Die Regisseure und Komponisten werden etwas näher betrachtet. Sehr gelungen dann natürlich die Auflistung aller Filme auf über 100 Seiten. Die Entscheidung, die italienischen Originaltitel alphabetisch aufzuführen mag manchem seltsam vorkommen, doch bei der Vielfalt der deutschen Titel wäre es anders kaum möglich gewesen. Ausserdem haben viele der Filme (noch) keinen deutschen Titel. Die Zuordnung der Titel am Ende des Buches führt einen beim Suchen schnell ans Ziel.. Die kritischen Anmerkungen spiegeln die Meinung des Autors wieder, erleichtern aber sicher manche Entscheidung, da die Qualitätsunterschiede der Filme doch sehr groß sind. FAZIT: Es bleiben wohl kaum Wünsche offen: Hintergründe, Anektdoten, Start-Termine, Laufzeiten (immer wichtig im Zensurland BRD) und CD-Bestellnummern, Geburts- und Sterbedaten sowie internationaler Verleihtitel - hier wird hier alles berücksichtigt. Interessant natürlich auch die Übersicht der Drehorte (wie alles in diesem Buch, bestens illustriert). Klar wünscht man sich hier mehr, aber wer das Buch in der Hand hält, weiß warum (noch) mehr Inhalt kaum möglich gewesen wäre. Als Ausklang gibt es dann noch 18 Songtexte! Den Enthusiasten erkennt man im Detail.. Endlich erfährt man etwas über Filme, die man bisher oft nur vom Titel her kannte. Ulrich Bruckner hat es geschafft, das Durcheinander der Verleihtitel und Pseudonyme der Männer vor und hinter den Kulissen verständlich zu beleuchten. Vor allem die Darsteller kamen ja in den 60er Jahren aus allen Ecken der Welt nach Italien um Western zu drehen. George Hilton aus Uruguay, Tomas Milian aus Kuba... Ein unübersichtliches Genre ist endlich aufgeräumt worden!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartig, 30. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Mit Arizona Bill - Für eine Handvoll Dollar - Django - Töte, Amigo - Spiel ... - Verdammt zu leben, verdammt zu sterben... (Gebundene Ausgabe)
„Was Sie immer schon über den Italo-Western wissen wollten, bisher aber nicht zu fragen wagten": Hier erfahren sie alles, aber auch wirklich alles, was es über den Italo-Western zu wissen gibt. Keine Frage bleibt offen in diesem bereits jetzt als Standardwerk zu bezeichnenden Buch zum Italo-Western. Bruckner hat alles an Fakten, Infos und relevanten Angaben zusammenzutragen, was das Genre ausmacht: Die Filme, davon die 120 Toptitel ausführlich und alle 726 (!) Filme mit Kurzkritiken, die Macher mit Biografien und Interviews, die Motive, die Schauplätze, Songtexte, alle (Alternativ-)Titel und Pseudonyme, Links usw. usw. Dies alles ist übersichtlich gegliedert und in einer verständlichen Sprache geschrieben. Ein unbedingtes MUSS für alle Fans und ein sehr empfehlenswert für Filminteressierte. Ein Highlight in der deutschen Filmbuchlandschaft - an „Für ein paar Leichen mehr" kommt keiner vorbei, der das Genre des Italo-Western kennen lernen will. Ein Buch zum Lesen, Schmökern, Wiedererkennen, Entdecken, Nachschlagen, Staunen oder einfach zum Geniessen. Wer das Genre liebt, weiß nach der Lektüre warum. Wer das Genre nicht kennt, wird es danach verstehen, wer es bisher gering schätzte, wird es danach objektiver betrachten. Bruckner gelingt es nicht nur, das Genre wieder lebendig werden zu lassen, sondern darüber hinaus leistet er filmwissenschaftliche Pionierarbeit - durch die nicht hoch genug einzuschätzende Archivarbeit im lexikalischen Teil. Bruckners Buch vermag dem Italo-Western endlich die Anerkennung zu verschaffen, die er verdient. Django, Sartana und Ringo können sich einen schattigen Platz suchen, ihre Revolver an den Nagel hängen, die Brille aufsetzen und nachlesen, wie sie Mitte der 60er das Kino revolutionierten ....
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