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am 25. September 2013
Thomas de Padova gelingt es in seinem neuen Buch, wie schon in seinen vorherigen Büchern, ein potentiell trockenes Thema, nämlich die Auseinandersetzung zwischen Isaac Newton und Gottfried Wilhem Leibniz um das Wesen von Raum und Zeit über den Werdegang der Protagonisten in ihrer Zeit lebendig und anfassbar zu machen. So finden die philosophischen Höhen der Auseinandersetzung einen zeithistorischen und personalen Kontext. Hier geht es nicht nur um Philosophie, Mathematik und Physik sondern vor allem auch um Eitelkeiten, Machtstreben und die Frage persönlicher Fähigkeiten. Wer die moderne Wissenschaft etwas besser verstehen will, erhält in diesem Buch z. B. wunderbare Einblicke in die Dynamik der entstehenden Royal Society im England des 17. Jahrhunderts. Gleichzeitig zeigt sich das 17. Jahrhundert bereits als eine Hochzeit des Plagiats, wo selbst heutige Skandale nur unter ferner liefen laufen würden. Kurz wir lernen eine Welt kennen, in der die europäische Gesellschaft sich aus dem Trauma des 30jährigen Krieges zu lösen beginnt, einen neuen Weg in Richtung Rationalität einschlägt, aber gleichzeitig auch noch in politischen Wirrnissen gefangen ist. Wir lernen auch eine Welt des technischen Fortschritts kennen, in der der Schritt von der Sonnenuhr zur mechanischen Uhr gelingt und gleichzeitig der Fortschritt der irdischen Zeitmessung neue Einsichten im Verständnis der großen Zusammenhänge erlaubt. Das Buch von Thomas de Padova ist voll mit Anekdoten und bereichert die Diskussion um Newton und Leibniz um ein kulturhistorische Perspektive, welche den Einfluss der Charaktere der beiden Männer und sowie den ihrer Zeit auf die Debatte wunderbar erlebbar macht. Mir hat das Lesen des Buches sehr viel Freude bereitet und ich denke, dass mancher nach der Lektüre auch zu den Originaldokumenten der Debatte sowie den zeitgenössischen Ausläufern dieser greifen wird, da die damals begonnene Diskussion nach wie vor in der Physik und der Philosophie weiterlebt.
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am 3. Oktober 2013
"Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit" vereint eine Geschichte der neueren Wissenschaft, eine Fülle mathematischer und physikalischer Entdeckungen und philosophische Debatten über das Wesen der Zeit - es ist also für jede/n etwas dabei. Das beste daran: Selbst Menschen wie ich, die Physik schneller abgewählt haben, als sie Energieerhaltungssatz sagen konnten, erklärt Thomas de Padova die physikalischen und mathematischen Errungenschaft von Leibniz, Newton und anderen Wissenschaftlern so, dass man sie nicht nur versteht, sondern sogar spannend findet. Man erfährt aber auch, dass eine möglichest genaue Zeitmessung im 17. Jahrhundert zunächst vor allem für die Schifffahrt von Bedeutung war und dass die Zeit als immer knapperes Gut im täglichen Leben eher ein Ergebnis dieser immer genaueren Zeitmessung ist als umgekehrt. Gekrönt wird das ganze von einem Streit zweier Wissenschaftler, den Thomas de Padova so anschaulich beschreibt, dass ich mir gewünscht habe, ich hätte das vor 25 Jahren im Mathematikunterricht Gelernte noch parat, um auch die kleinsten Einzelheiten dieses Streits noch besser begreifen zu können.

Alles in allem ist das Buch spannend, unterhaltsam und lehrreich - und nimmt einem jede Angst vor der Physik!
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am 22. November 2013
Leibnitz und Newton werden gegenübergestellt und in den Kontext von Erfindungen und Forschungen ihrer Zeit gestellt. Die Entwicklung immer präziserer Uhren war ein Hauptanliegen der Epoche, genaue Uhren waren die Basis für die Standortbestimmungen der Seeleute und damit von lebenswichtigem Interesse. Leibnitz und Newton haben jeder von einem anderen Ansatzpunkt her diese Forschungen mitbestimmt.
Der Autor stellt recht kurzweilig die beiden Forscher mit ihren Macken und Attitüden vor, lässt auch Freunde und Feinde zu Wort kommen und schildert die geistige Atmosphäre der Zeit.
Einen Stern Abzug gibt es trotz des großen Unterhaltungs- und Bildungswertes, weil ich über die Unterschiede in den mathematischen Ansätzen gerne mehr gelesen hätte. Der Autor hätte sich ein paar Seiten mehr gönnen sollen, um die Ursachen dieses erbitterten Hauptstreites etwas genauer zu erklären.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Mai 2015
Unterhaltsam berichtet der Author, wie Ende des 17-ten Jahrhunderts sich allmählich Uhren durchsetzten, und den Alltag veränderten - wohl ein Thema, an das nur wenige denken. Die konträren Zeitbegriffe von Newton und Leibnitz werden dargestellt, wobei (jedenfalls für mich ) der Newton'sche viel leichter verständlich ist.
Gleichzeitig ist das Buch auch eine Teilbiographie der beiden "Kontrahenten" Newton und Leibnitz, auch das unterhaltsam dargestellt.

Am Schluss geht der Author noch kurz auf den Zeitbegriff von Einstein ein, dies ist aus meiner Sicht zu kurz geraten, daher ein Stern Abzug.

Der "physikalische" Teil des Buches ist leicht verständlich und klar, der "philosphische" Teil ist schwerer - das liegt aber sicherlich an meiner persönlichen Vorbildung und an meinem Interesse, nicht am Buch.

Insgesamt sehr empfehlenswerte Lektüre!
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am 12. Oktober 2015
Eine spannende Darstellung einer Epoche, in der sich Naturwissenschaft im heutigen Sinn herausgebildet hat. Vieles ist uns so selbstverständlich geworden, dass man das Nachdenken vergisst. Aber unter welchen Voraussetungen entstanden die heutigen Begriffe und Definitionen?
Meine Empfehlung für alle, die an der Geschichte der Wissenschaft interessiert sind und vor allem an alle Physik-Lehrer!
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am 18. Juni 2014
Ich habe einem Vortrag des Autors in der Wilhelm-Foerster-Sternwarte lauschen dürfen und mir daraufhin das zum Vortragsthema passende Buch gekauft. Das Lesen macht Spaß, man wird nicht wissenschaftlich überfrachtet und erhält so nebenbei allerlei spannende Informationen zum Thema Zeit.
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am 20. August 2015
Im Unterschied zu Daniel Kehlmann: „Vermessung der Welt“, vermittelt der Autor Thomas de Padova auf eine ausgewogene Beschreibung der zwei Genies: Newton und Leibniz. Bei Kehlmann bekommt man vor allem bei Gauss den Eindruck einer ziemlich vertrottelten und unangenehmen Person. Die Genialität von Gauss wird praktisch nicht thematisiert. Thomas von Padua gelingt es, den Prioritätenstreit zur Erfindung der Infinitesimalrechnung historisch korrekt wiederzugeben. Eindrucksvoll ist der Unterschied der beiden in der Raum – und Zeitvorstellung dargestellt. Das Werk ist für alle historisch, naturwissenschaftlich und philosophisch Interessiert lesenswert.
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am 19. Januar 2014
Ueber weite Strecken spannend und geschichtlich fundiert. Ausgezeichnete Formulierung und sehr,sehr gut lesbar. Für geschichtskenner mit technischem und mathematischem Interesse ein Knueller!
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am 8. Juli 2015
Thomas de Padova hat auf kurzweilige und unterhaltsame Art und Weise ein informatives Werk zu Leben und Wirken der beiden Universlagelehrten Leibnitz und Newton verfasst. Neben den Anfängen der modernen Zeitökonomie, wird der Leser auch auf eine "Zeitreise" in die spätbarocken Anfänge der modernen Wissenschaft entführt und begegnet hierbei zahlreichen weiteren illustren Persönlichkteiten.
Das Buch ist gut strukturiert, liest sich angenehm und ist auch für "Nicht-Wissenschaftshistoriker" bestens geeignet!
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am 7. Juni 2014
Dieses Buch habe ich in einem Zug durchgelesen. Man bekommt einen guten Eindruck über den Stand der Wissenschaft in dieser Zeit.
Durch die Enführung von Uhren und speziell auch Penderuhren, die sehr genau gehen, hat sich das Leben der Leute in den großen Städten stark geändert.
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