Nordip hat zwei Jahre seines Lebens komplett verschlafen, obwohl er erst 19 Jahre jung ist.
Anders konnte er den Schmerz über das Ende seiner großen Liebe nicht verarbeiten. Jetzt will er sich endlich als nützliches Mitglied der holländischen Gesellschaft erweisen, in die er als Zehnjähriger mit seiner marokkanischen Familie geworfen wurde.
Überall hätte er neu anfangen können, aber Nordip entscheidet sich ausgerechnet für das Hotelrestaurant „der blaue Geier".
Dieser Anfangs vielversprechende Roman schlafft im Laufe der Geschichte immer mehr ab. Das einzige spannende beibt Nordips marrokanische Vergangenheit, die einem nahe bringt, wie sich Kinder fühlen müssen, deren Eltern, auf der Suche nach Arbeit, aus ihrem Heimatland ziehen müssen.
Der sprachliche Stil des Autors ist krampfhaft, was das Lesen nicht unbedingt zu einem Genuss macht. Ansonsten ist vor allem das Ende enttäuschend phantasielos und zieht sich zäh in die Länge.