T. Moser, ein bekannter süddeutscher Analytiker, beschreibt seine Lehranalyse - was auch immer davon prinzipiell zu halten ist...
Seine Offenheit und seine Lust daran, sich als "Normalneurotiker" zur Schau zu stellen, machen dieses Buch zu einer Fundgrube für alle, die gerne wissen wollen, was denn eigentlich in einer Psychoanalyse so passiert.
Inhaltlich wirft es interessante gesellschaftspolitische Fragen auf zur Generation nach dem Holocaust, mit denen sich T. Moser in weiteren Büchern intensiver, auch über Behandlungen seiner PatientInnen, auseinandersetzt.
Ein lesenswertes Buch für alle, die noch zweifeln, ob sie sich in Psychoanalyse begeben sollen/ wollen/ müssen/ können.