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Lehrer - Schüler - Konferenz. Wie man Konflikte in der Schule löst
 
 
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Lehrer - Schüler - Konferenz. Wie man Konflikte in der Schule löst [Broschiert]

Thomas Gordon , Noel. Burch
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 311 Seiten
  • Verlag: Hoffmann u Campe Vlg GmbH (Dezember 2001)
  • ISBN-10: 3455089658
  • ISBN-13: 978-3455089653
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 437.643 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Es ist nur folgerichtig, daß Thomas Gordon seinem Erziehungsbestseller »Familienkonferenz« ein Buch über die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern anschließt. Denn Lehrer werden von den Kindern in den meisten Fällen mit ähnlichen Erwartungen wie die Eltern konfrontiert, sind also »Ersatzeltern«, andererseits fordern sie von den Eltern die Übernahme von Aufgaben eines »Ersatzlehrers«.

Deshalb hält Thomas Gordon es auch für sinnvoll, daß Lehrer und Eltern seine Analysen, Beispiele, Ratschläge und Hilfen für sich nutzen, denn beide Bereiche - Schule und Elternhaus sind als Erlebnis- und Einflußsphäre untrennbar verbunden.

Wie auch in der »Familienkonferenz« packt Gordon die Probleme wieder sehr konkret an. Seine Vorschläge zur Lösung der vielfältigen Probleme sind praktikabel und schaffen die Voraussetzungen für ein angstfreies Lehren und Lernen miteinander. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Oft sendet die Lehrkraft den Schülern im Unterricht Botschaften, die ihnen mitteilen, dass ihr Verhalten unanehmbar ist. Die Schüler sollen damit aufhören, ein Problem zu besitzen, das Problem soll weggesteckt werden, damit ja der Unterricht weiter gehen kann. Auf die wahren Ursachen des Problems wird dann nicht eingegangen. Diese „Sprache der Nichtannahme" behindert nach Thomas Gordon nicht nur die Kommunikation, sondern verursacht auch weitere Probleme.

Als Alternative empfiehlt Gordon eine „Sprache der Annahme". Als Grundregel gilt: Nimm den Menschen so, wie er ist und sage offen, was dir gefällt oder nicht gefällt. Die Sprache der Annahme stellt für Lehrer und Lehrerinnen eine wichtiges Werkzeug beim sozialen Umgang in der Schule dar. Die Methoden der offenen Gesprächsführung lassen sich trainieren und werden im Unterricht immer wieder eingesetzt.

Methoden der Gesprächsführung nach Gordon sind z.B.
1. Passives Zuhören (Schweigen)
2. Bestätigende Funktionen
3. Türöffner

Thomas Gordon zeigt, dass Ich-Botschaften wirksamer sind als Du-Botschaften. Die Vorgehensweise nach Gordon berücksichtigt das Prinzip der Mitwirkung und motiviert die Beteiligten, selbst an der Lösung von Konflikten zu arbeiten. Sie ermöglicht die Offenlegung von wirklichen Problemen und fördert das soziale Lernen. Die Beteiligten lernen, Ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern und ehrlich miteinander umzugehen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch ist einfach gut! 25. März 2008
Format:Taschenbuch
Ich glaube, mir hätte dieses Buch vor dreißig Jahren beim Einstieg in den Lehrerberuf manches erleichtert und manchen eigenen Lernprozess deutlich verkürzt. Doch es ist nie zu spät, finde ich.
Also: Meine Empfehlung für jede und jeden, die/der im weitesten Sinne etwas mit Lehren und Lernen zu tun hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heurika
Format:Taschenbuch
Jeder kennt das aus seiner eigenen Schulzeit oder vielleicht sogar aus seiner Erfahrung als Lehrender: Schüler machen Probleme, sind schwierig, lehnen sich gegen einen auf, machen nicht das, was sie tun sollen und verursachen dem Lehrer Kopfzerbrechen oder sogar Resignation. Das muss nicht sein!
Wie man mit solchen Situationen sinnvoll umgehen kann, legt Dr. Thomas Gordon in diesem Buch dar, welches quasi die schriftliche Fassung eines lange bewährten Kursprogrammes für Lehrer ist. Der Grundgedanke ist einfach: Wenn man ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis hat, sind beide Parteien zufriedener und bemühen sich mehr, dem anderen keine Probleme zu bereiten. Gordon erklärt, wie man seine Schüler zu Partnern machen kann: Indem man sie so behandelt, ehrlich und aufrichtig zu ihnen ist. Werkzeuge hierzu sind etwa "Gesprächsregeln" (wie aktives Zuhören, Vermeidung von "Straßensperren" der Kommunikation) oder "Ich-Botschaften" (die Gefühle eigene ausdrücken anstatt wie üblich anzuklagen). Dabei sind einerseits dem Leser viele Faktoren sicher schon bekannt, sie werden aber nun in einen größeren, sinnstiftenden Kontext eingebettet. Aber auch auf den ersten Blick überraschende Sachverhalte erweitern den psychologisch-pädagogischen Horizont - etwa, dass Lob und Ermutigungen Straßensperren sein können und in solchen Situationen dann unbedingt vermieden werden sollten.
Das Gordon-Konzept ist anerkannt, angenehm und mit etwas Übung auch nicht wahnsinnig schwer umzusetzen. Zumindest aber ist es leicht verständlich, was auch am eingänglichen Schreibstil liegt.

Ein paar negative Aspekte möchte ich aber bzgl des Buches erwähnen:

- Gordon macht für meinen Geschmack zu viel Werbung für seinen Kursus. Etwas weniger Hinweise, dass "in unserem Kurs" dies und das gelernt wird und dass danach alle glücklich sind, würden dem Stil gut tun.
- In diesem Sinne könnte man auch hin und wieder erwähnen, dass kein Konzept, so gut es auch sein mag, immer funktioniert. Zu komplex sind erzieherische oder allgemein zwischenmenschliche Interaktionen, als dass man mit ein paar simplen Regeln alle Probleme aus der Welt schaffen würde. Die Befolgung des Gordon-Konzeptes allein macht einen noch nicht zum Superlehrer - hier wäre etwas mehr Bescheidenheit und die ein oder andere Warnung gerade für angehende Lehrer angebracht.
- Die Beispiele wirken manchmal etwas gekünstelt und unrealistisch. Darüber lässt sich allerdings hinwegsehen, wenn man annimmt, dass dies der Demonstration der Methode dient und diese damit extra überbetont zum Ausdruck gebracht wird.

Trotzdem vergebe ich hier 5 Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für Lehrer, Lehramtsanwärter und alle, die sich dafür interessieren. Dieses Buch ersetzt kein Studium der Bildungswissenschaften, aber es gibt sehr brauchbare Praxishinweise, die einem dabei helfen (können), pädagogisches Theoriewissen erziehungswirksam umzusetzen.
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