Die Verhaltenstherapie ist heute als wissenschaftlich fundiertes therapeutisches Verfahren mit hoher Praxisrelevanz allgemein anerkannt. Sie bietet effektive professionelle Hilfe und hat das Selbstmanagement der Patienten zum Ziel. Das neu vorgelegte Lehrbuch enthält eine kompetente, umfassende Darstellung der Prinzipien kognitiver Verhaltenstherapie, der funktionalen Analyse, der Theorien und Methoden der Verhaltenstherapie, sowie der Einbettung von Verhaltenstherapie im Sinne der Gesundheitsversorgung.
Kapitel
Verhaltenstheoretische Ansätze in der Gesundheitsversorgung
Heiner Vogel
1.1 Einleitung
1.2 Psychotherapie und Psychiatrie
1.3 Kurative Gesundheitsversorgung wegen somatischer Erkrankungen
1.4 Verhaltenstherapie in der Prävention und Gesundheitsförderung
1.5 Verhaltenstherapie in der Rehabilitation
1.6 Verhaltenstherapie in der psychosozialen Beratung
1.7 Verhaltenstheoretische Ansätze in der Erziehungswissenschaft und Sozialarbeit/-pädagogik
1.8 Verhaltenstheoretische Ansätze zur Analyse und Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen
1.9 Perspektiven
Kapitel I
Verhaltenstherapeutische Diagnostik
Dietmar Schulte
2.1 Diagnostik und Indikationsstellung
2.2 Problemanalyse
2.3 Therapieplanung
2.4 Therapiedurchführung und Evaluation
2.5 Prozessanalyse
2.6 Kurzfassung des Schemas für Problemanalyse und Therapieplanung
Kapitel II
Grundlagen verhaltenstherapeutischer Methoden
Hans Reinecker
3.1 Therapie als Lernprozess
3.2 Prozessmodell der Verhaltenstherapie
3.3 Psychologische Modelle als Grundlagen der Verhaltenstherapie
Kapitel I
Methoden der Verhaltenstherapie
Hans Reinecker
4.1 Konfrontations- und Bewältigungsverfahren
4.2 Operante Methoden
4.3 Modellernen
4.4 Modelle kognitiver Therapien
4.5 Selbstkontrolle
4.6 Probleme und offene Fragen
Kapitel
Verhaltenstheoretische Konzepte und Modelle zu psychischen Störungen
Hardo Sorgatz
5.1 Grundannahmen zu Störungsmodellen
5.2 Konnex-Modelle psychischer Störungen
5.3 Fehlregulationsmodelle
5.4 Prozessmodelle psychischer Störungen
Kapitel V
Verhaltensmedizin
Ulrike Ehlert
6.1 Definition und Standortbestimmung
6.2 Stress als ein zentrales Konzept der Verhaltensmedizin: Der Effekt von Stress auf Psyche und Soma
6.3 Untersuchungsmethoden in der Verhaltensmedizin
6.4 Verhaltensmedizinische Konzepte zur Entstehung und/oder Aufrechterhaltung von Erkrankungen
6.5 Verhaltensmedizinische Erklärungskonzepte am Beispiel ausgewählter Störungsbilder
6.6 Verhaltensmedizinische Behandlungsmaßnahmen
6.7 Vererltensmedizin in verschiedenen therapeutischen Settings
Kapitel VI
Verhaltenstherapie mit Kindern und Jugendlichen: Grundlagen, Methoden, Entwicklungen
Michael Borg-Laufs
7.1 Besondere Merkmale der VT mit Kindern und Jugendlichen
7.2 Methoden der Kinder- und Jugendlichen-Verhaltenstherapie
Kapitel VII
Aus- und Weiterbildung
Heiner Vogel
8.1 Verhaltenstherapieausbildung in Deutschland - ein kursorischer Rückblick
8.2 Ziele der Aus- und Weiterbildung in Verhaltenstherapie
8.3 Aus- und Weiterbildungskonzepte
8.4 Supervision
8.5 Ausblick
Kapitel I
Qualitätssicherung
Heiner Vogel
9.1 Grundbegriffe und Konzepte der Qualitätssicherung
9.2 Bereiche der Qualitätssicherung in der Psychotherapie
9.3 Aktuelle Probleme der Qualitätssicherung in der PsychotherapieMichael Borg-Laufs, Dr. phil., Diplompsychologe, Studium der Psychologie und der Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum. Weiterbildungsstudium 'Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie' der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) in Kooperation mit der Fern-Universität Hagen. Psychotherapeut (DGVT/BDP), Supervisor (DGVT/BPD). Promotion an der Universität Bremen. Leiter der Erziehungsberatungsstelle Essen-Frillendorf des Caritas-Verbandes für die Stadt Essen e.V. und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie der Bergischen Universität-GH Wuppertal.