Im Gegensatz zu meinen Vorrezensenten bin ich der Auffassung, dass man sehr wohl auch etwas zum Inhalt eines Buches sagen sollte. Die Kunst liegt nur darin, dabei nichts an wesentlichen Inhalten zu verraten und so dem interessierten Leser wohlmöglich die Spannung zu nehmen.
Insofern hier meine kurze Zusammenfassung:
Der dritte Band der Geschichte um die apokalyptischen Reiter setzt fast nahtlos an den Geschehnissen aus Band 2 an. Die Schlacht gegen die Armee des Bösen wurde unter großen Opfern erfolgreich geschlagen und die kleine Gruppe Überlebender hoffen auf ein wenig Frieden. Doch dieser ist ihnen nicht vergönnt, denn sie werden geradezu zur letzten und entscheidenden Auseinandersetzung mit "Tod" und seinem kleinen, aber dennoch machtvollen Gefolge gezwungen. So machen sie sich auf einen gefahrvollen Weg, an dessen Ende sich nicht nur ihr, sondern das Schicksal der Welt entscheidet.
Der Roman beginnt eher verhalten und beschreibt in der Anfangsphase, warum der kleinen Gruppe kein anderer Ausweg bleibt, als sich auf die Reise zu "Tod" zu begeben. Im Zuge des weiteren Geschehens baut sich ein zunehmender Spannungsbogen auf, der dann in einem actionreichen aber auch blutigen Finale endet. Insbesondere die Darstellung von "Tod" und seinen Plänen gelingt dem Autor in geradezu beängstigender Weise. Spätestens ab der Hälfte des Romans konnte ich ihn nicht mehr aus der Hand legen, so sehr fesselt einen die Geschichte und die Neugier darauf, was den Protagonisten am Ende widerfährt.
Wie bereits beschrieben setzt dieser Roman das Lesen der beiden vorherigen Bände voraus, ansonsten sind die Inhalte und Beziehungen nur schwer nachvollziehbar. In meinen Augen ist dem Autor hier ein sehr guter und spannender Abschluss gelungen, der mich im Gegensatz zu der einen oder anderen Erfahrung mit mehrbändigen Romanen am Ende ausgesprochen zufrieden stimmt. So soll Unterhaltung sein! Für alle Leser der bisherigen Bände eine klare Kaufempfehlung!