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Legenden der Klassik: Die großen Primadonnen des 20. Jahrhunderts
 
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Legenden der Klassik: Die großen Primadonnen des 20. Jahrhunderts [Doppel-CD]

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Produktinformation


Disk: 1
1. O mio babbino caro
2. So anch'io la virtù magica
3. Un bel dì, Vedremo
4. Ebben? Ne andrò lontana
5. Dove sono i bei momenti
6. Ave Maria
7. Je veux vivre dans le rêve
8. Oh! Quante volte
9. strano, è strano! - Follie! Follie! - Sempre libera
10. Signore, ascolta!
Alle 17 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Jo ho hoe! Traf ihr das Schiff im Meere am (Ballade der Senta)
2. Der Männer Sippe sass hier im Saal
3. Dich, teure Halle
4. Kommt ein schlanker Bursch gegangen
5. Wie nahte mir der Schlummer - Leise, leise, fromme Weise
6. Ach, ich fühl's, es ist entschwunden
7. Martern aller Arten
8. Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen
9. Allein! Weh, ganz allein
10. Mein Liebestraum, wie war er so schön!
Alle 12 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

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Holger Wemhoff, Chef-Moderator bei Klassik Radio, präsentiert eine Zusammenstellung von Aufnahmen der großen Primadonnen. Von Nellie Melba und Amelita Galli-Curci, die dem Hörer geisterhaft vom Anfang dieses Jahrhunderts entgegentönen, reicht der Reigen der großen Stimmen bis zu Ruth Ziesak, jener etwas unterkühlten Perfektionistin, der man in der Arie "Kommt ein schlanker Bursch gegangen" aus Webers Freischütz nicht ohne weiteres abnimmt, daß sie sich wirklich für einen "schlanken Burschen" begeistert. Bewegend ist die junge Erika Köth mit "Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen", und voller Dramatik erklingt Waltraud Meiers "Jo Ho Hoe" in der Senta-Ballade aus dem Fliegenden Holländer. Ein Wiederhören mit Anna Moffo gibt es auch: Sie brilliert mit "Je veux vivre" aus Roméo et Juliette und zeigt erstaunlich leichte Höhe bei recht breit geführter Mittellage.

Kaum gegensätzlicher könnten zwei Stimmen sein, die beide an der New Yorker Met Operngeschichte schrieben: Maria Callas zeigt in einer sehr frühen Aufnahme von "Suicido!" aus La Gioconda die ganze Bandbreite ihres dramatischen Könnens, und man bemerkt schon hier, daß ihre Stimme, die sie nicht schont, unvermeidlich Schaden nehmen wird, wenn sie zum Organ solchen Ausdruckswillens wird. Ganz anders präsentiert sich Lily Pons mit ihrer Paraderolle, der Lakmé in der gleichnamigen Oper von Délibes: Ungetrübter Schönklang einer überaus leicht und hell geführten Stimme, manchmal lediglich nicht ganz intonationssicher. Bezaubernd lyrisch trägt Julia Varady die Arie "Dove sono i bei momenti" aus Le nozze di Figaro vor, und Montserrat Caballé gelingen atemberaubende Pianissimo-Töne in großer Höhe mit "È strano" aus La Traviata. Die gewiß beeindruckende Kirsten Flagstad allerdings mit "Isoldes Liebestod" läßt die unvergleichliche Aufnahme desselben Stückes von Margaret Price vermissen. Letztere, so meine ich, hätte auch einen Platz auf diesen an Höhepunkten reichen CDs verdient. --Michael Wersin


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