Tad Williams - Otherland
- Der glücklichste tote Junge der Welt
In naher Zukunft, in einem Universum, verbirgt sich auch noch eine andere Welt. Eine geheime Welt. Ein Universum anderer Art - das Virtuelle Universum. Ich muss gleich zu Beginn dazu sagen, dass diese Art von Geschichte nicht wirklich meine Richtung ist. Eine Virtuelle Welt, ein Netz mit unendlich verschiedene Welten, Wesen die einen äußerst bekannt vorkommen, nicht nur vom Erscheinungsbild von auch von den Namen her, sprich Tolkien, bis hin zu Szenen aus längst vergangener Zeit und natürlich die eine oder andere Welt die der freien Fantasy entspricht. Fliegen so groß wie Flugzeuge, Würmer von der Größe einer U-Bahn und noch vieles mehr.
Der Junge, um des es geht, ist eigentlich gar nicht so glücklich wie der Name des Titels uns vorgaukelt. Ein Junge der in der Realen Welt starb und im Virtuellen Netz weiter lebt, unsterblich, fast Göttlich. Ausgestartet mit Funktionen die ihm das überwachen dieser Welten vereinfachen. Doch der Hammer kommt noch, das System beginnt sich fortzupflanzen, es werden virtuelle Kinder auf die Welt kommen, und das Universum somit bereichern und vergrößern.
Das ganze hat sich sehr leicht lesen lassen, auch wenn es nicht meine Wellenlänge einer Geschichte ist, so fand ich sie doch relativ interessant.
Terry Brooks - Shannara
- Unbeugsam
Schon nach den ersten 10 Seiten, wusste ich, dass es eine tolle Geschichte werden würde. Und, ich wurde absolut nicht enttäuscht. Schade dass sie schnell zu Ende war. Es geht eigentlich darum, dass eine Seite aus einem Buch vernichtet werden sollt. Ein Buch das einmal vernichtet wurde, ein schwarzes und dunkles Buch. Doch was niemand dabei bemerkte, war, dass sich eine Seite gelöst hat und weggeweht wurde. Eines der Dunklen Völker fand diese und brachte die Seite in ihre Festung wo sie streng bewacht wird. Ein dreiköpfiges Team, eine junge hübsche Frau mit ihrem Großvater und einem jungen Mann, der seine Magie noch nicht wirklich völlig beherrschte, machte sich auf den Weg, dieses letzte Blatt zu zerstören. Der junge ging allerdings alleine in diese Festung und vernichtete es.
Eine Geschichte, wo ich gerne noch mehr darüber gelesen hätte und aus diesem Grund, werde ich mir sicher einmal eines der Bücher von Terry Brooks und der Shannara- Reihe besorgen.
Anne McCaffrey - Die Drachenreiter von Pern
- Jenseits des Dazwischen
Eine Fantasy Geschichte auf Sci-Fi Ebene. Zuerst dachte ich mir ach haje, was da auf mich wohl zukommen wird? Ein Planet wurde mit einem Raumschiff gesucht und natürlich fanden sie einen geeigneten für ihre Ziele, viel schöner als der der Erde. Doch nach Jahren fanden sie heraus das es etwa gibt was auf den Boden fällt und alles lebenswichtige vernichtet. Zum Glück entdeckten sie Wesen die das Übel aufhalten konnten, durch ihr speiendes Feuer, die Drachen.
Mitsicherheit ist das ganze drum herum sehr gut geschrieben, doch irgendwie war ich froh das die Kurzgeschichte wieder zu ende war. Ich würde es nicht als schlecht bezeichnen, ganz und gar nicht, nur halt für meinen Geschmack nicht das richtige. Wer aber nichts gegen Raum und Zeit springende Drachen hat, dem wird es sicherlich sehr viel Freude bereiten mehr darüber zu lesen als diese Geschichte.
Neil Gaimon - American Gods
- Der Herr des Tals
Was soll man zu so einer Geschichte sagen. Wirklich schwer wurde es mir diesmal gemacht. Auf der einen Seite fand ich in der Geschichte interessante Handlungsstränge und auf der anderen Seite kam nichts was mich per Laune gehalten hätte. Warum es mir schwer gemacht wurde? Ganz einfach, ich schwanke noch zwischen - die Kurzgeschichte fand ich schlecht bis zu fand ich sehr schlecht. Es mag bestimmt einige Leser geben die das gut finden, ich gehöre nicht dazu.
Raymond F. Feist - Midkemia
- Der Bote
Raymond Feist versteht es meisterhaft mit dieser kurzen Geschichte mich in den Bann zu ziehen. Obwohl ich bisher keines seiner Bücher gelesen habe, bekam ich einige Einblicke in seine erschaffene Welt die mich neugierig gemacht haben und nach mehr verlangen.
Nun aber zur Geschichte an sich. Terrance, so hieß der Junge Bote, der die Aufgabe hatte, zu drei Stellungen (Streitmächte) zu reiten und ihnen eine Nachricht zukommen zu lassen. Im Winter, so wie schon viele Jahre zuvor, kehrten sie in eine sichere Stellung zurück, genauso wie auch ihre Feinde Schutz suchten. Doch diesmal, scheint alles anders zu kommen. Der Junge Bote, macht sich auf dem Weg, geschwächt durch eine beginnende Erkältung und muss nicht nur feindliche Truppen ausweichen, sondern auch gegen seine Krankheit ankämpfen.
Raymund Feist beschreibt diesen Ritt des Boten spannend und ausführlich. Man bekommt sehr viele Einblicke in diese Welt und das dortige Leben. Schade das diese Geschichte so schnell zu ende ging, ich hätte gerne noch mehr davon gelesen. Sollten die Bücher des Autors genauso spannend und packend sein wie diese Geschichte hier, kann ich sie nur wärmstens empfehlen.
Elizabeth Haydon Die Rapsody-Saga
- An der Schwelle
Wie gut auch immer die Rapsody-Saga sein mag und wie oft sich ihr Bücher verkauft haben, mit dieser Kurzgeschichte konnte ich nicht viel anfangen und habe nach der ersten hälfte aufgehört zum lesen. Viel zu viele Szenarien wo ich keinen blassen Schimmer habe worum es da ging, es wurde zwar versucht das eine oder andere zu erklären, doch blieben einfach zu viele Sachen offen. So wie ich das sehe sollte man die Rapsody-Saga kennen, bevor man diese Geschichte liest, um aus allem hier schlau zu werden. Nicht das, das geschriebene kompliziert wäre, nur halt zu vieles um nichts.
Gesamtwerk:
Zum Gesamtwerk muss ich sagen das ich etwas enttäuscht bin. Ich kenne den Vorgänger Band nicht, doch hätte ich mir etwas mehr erwartet an guten Geschichten. Mir persönlich haben nur zwei Geschichten wirklich gefallen: Terry Brooks mit Unbeugsam und Raymond F. Feist mit - Der Bote;
Da die beiden wirklich gut waren, schaffte das Werk gerade noch 3 Sterne.