Produktinformation
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| 1. A Gringo Like Me | |||
| 2. Guns Don't Argue | |||
| 3. The Indians | |||
| 4. Lonesome Billy | |||
| 5. Overture | |||
| 6. Almost Dead | |||
| 7. Square Dance | |||
| 8. The Chase | |||
| 9. The Result | |||
| 10. Without Pity | |||
| 11. For A Fistful of Dollars | |||
| 12. A Gun For Ringo | |||
| 13. Waiting | |||
| 14. The Massacre | |||
| 15. Angel Face | |||
| 16. Sixty Seconds to What? | |||
| 17. Aces High | |||
| 18. The Watchers Are Being Watched | |||
| 19. The Vice of Killing | |||
| 20. The Musical Pocket Watch | |||
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Ein paar Jahre später, 1964, präsentierten sie ihren ersten gemeinsamen Film: „A fistful of Dollars". Der Western hatte sich in Amerika schon fast überlebt, als das alte Europa - allen voran Italien - sich aufmachte das Genre neu zu beleben. Noch aus Angst, dass es in Amerika schlecht ankäme, wenn „Ausländer" dieses uramerikanische Thema behandelten, änderte Leone seinen Namen in „Bob Robertson" und Morricone in „Dan Savio".
Doch sie brauchten sich wahrlich nicht hinter Pseudonymen zu verstecken. Die „Für eine Handvoll..."-Trilogie entwickelte sich zum Besten, was man im Bereich Western bis dato gesehen hatte und noch heute ist die ungewöhnliche Machart, die langsame Dramaturgie und brillante Kameraführung berauschend. Morricone schrieb nicht, wie sonst üblich, die Musik, erst nachdem der Film abgedreht wurde, sondern komponierte die meisten Themen schon bevor die erste Klappe fiel. Für Leone war die Musik mehr als bloße Klangkulisse; sie diente zur Charakterisierung der Figuren, als dramaturgisches Mittel und oft ersetzte sie Dialoge mit ihrer eigenen, universellen Sprache, wie zu Beginn von „Spiel mir das Lied vom Tod", der 20 Minuten ohne Dialoge auskommt.
Für seine Zeit war Morricone auch sehr avantgardistisch, da er ungewöhnliche Instrumente, wie E-Gitarren, Harmonika oder Peitschen einsetzte, und Teile des Films auch nur mit einer Geräusch- und Soundkulisse untermalte. So setzte er sich vom sinfonischen Stil Hollywoods stark ab, den Komponisten wie Max Steiner, Korngold oder Tiomkin geprägt hatten, und beeinflusste Komponisten wie Pino Donaggio, Luis Bacalov oder Riz Ortolani.
Auf dieser Compilation finden sich nun viele der großartigen Westerntitel, die Morricone schrieb. Selbstverständlich kann sie keinen Anspruch auf Vollkommenheit erheben (insgesamt komponierte er rund 400 Scores) und dennoch gelingt ihr ein gelungener Rundumschlag. So sind Highlights seines Schaffens, wie „Sixty Seconds to What", „Ouverture"(aus „A fistful of dollars") und selbstverständlich „Man with a harmonica" vertreten. Zwar fehlen so bekannte Titel wie „The Good, The Bad and The Ugly"
oder „Mein Name ist Nobody", doch dafür entschädigt die Sammlung mit einigen Raritäten, wie dem temporeichen Song „A Gringo like me", Musik aus „Guns don't argue" und dem Track „From Man to Man", der auch in Tarantinos „Kill: Bill" verwendet wurde.
Darüber hinaus ist das Booklet ansprechend und informativ gestaltet mit einem kleinen Abriss über die Zusammenarbeit von Morricone und Leone und genauen Angaben zu den einzelnen Filmen.
Fazit: Eine spannende Zusammenstellung einiger der besten Filmpartituren Ennio Morricones. Für Freunde dieser Musik und alle die es werden wollen wärmstens empfohlen.
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