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Legenda aurea Gebundene Ausgabe – 2000

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag; Auflage: First Thus (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3717516248
  • ISBN-13: 978-3717516248
  • Größe und/oder Gewicht: 10,1 x 2,7 x 15,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 254.796 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jacobus de Voragine (1228/1230-1298), geboren bei Genua, war Dominikanermönch, Theologieprofessor, Erzbischof von Genua und ein berühmter Prediger und Schriftsteller. Seine "Legenda Aurea" waren im Mittelalter in ganz Europa beliebt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 19. April 2009
Verifizierter Kauf
Legende, Vespe, Sage, Fabel oder Mythos - so werden die unterschiedlichen Gattungen der Literatur beschrieben, die eine Botschaft mit Hilfe von Tieren oder Pflanzen den Menschen als Lebensweisheit geben. Oder aber es sind Heldengeschichten, die eine Identifikation beim Leser hervorrufen oder es sind die Geschichten, die auf das Transzendente dieser Welt mit Hilfe von Göttern hinweisen. Allen eigen scheint aber die besondere Botschaft zu sein, sich selbst und sein Denken und Handeln zu reflektieren oder es aber in die "richtigen" Bahnen zu lenken. Richtige Bahnen sind die Fragen der Philosophie, der Religion und der Gesellschaft. Damit gilt die biblische Frage: "Quod est veritas?" des Pontius Pilatus als eine, die ohne Zeitbezug nicht zu beantworten ist. Außerdem ist jeder wie ein Fisch in seinem Glas gefangen in der Welt seiner Werte und Vorstellungen und damit stets getrübt durch das begrenzte Wissen der Epoche. Dieses vorausgeschickt entdeckt man das unsichtbare Gefängnis oder die sanfte Sekte, die jedem Halt und Richtung, Maß und Ziel gibt.

Mit den "Legenda aurea", den goldenen Legenden begibt man sich in das Mittelalter des 13. Jahrhunderts. Jacobus de Voragine (1230-1298) war Dominikanermönch, sechszehnjährig trat er dem Orden bereits bei. Sein berühmtes Werk, welches zu den meistgelesenen des Mittelalters gehörte, verfasste er im Laufe von 10 Jahren, beginnend im Jahre 1263. Sein Anliegen war, Wissen der Zeit, Glauben der Zeit und das Transzendente zu verbinden. Seine Legenden liefern das, was man vermutet: Wahre Geschichten, die mit Phantasie angereichert, erst zur Legende werden.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von narika am 5. Oktober 2007
Viele der Legenden, wie sie der Dominikaner Jacobus von Voragine in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts niedergeschrieben hat, sind auch heute noch bekannt. Sie bestimmten das Denken der mittelalterlichen Menschen, das in einem sehr viel höheren Mass als heute von kirchlichen Vorstellungen geprägt war.
Die ansprechende Ausgabe des Manesse-Verlages enthält einer Auswahl dieser Legenden auch einen kleinen Anmerkungsapparat sowie 16 Miniaturen aus einer Prachtshandschrift der "Legenda aurea", die 1362 in Strassburg vollendet wurde.
Insgesamt eine wunderschön gemachte Ausgabe einer der wichtigsten Legendensammlungen des späten Mittelalters.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Januar 2003
Wollen sie wissen, wie Judas Iskariot lebte, bevor er sich Jesus anschloß? Was hat es mit der Jungfräulichkeit Mariens auf sich? Oder interessiert es sie, was in der Hölle passiert?
Dann lesen sie die Legenda Aurea. Dieser mittelalterliche Bestseller beitet ihnen märchenhafte Erlebnisse, phantastische Aberteuer, ja die Legenda Aurea ist das Urwerk christlicher Legendenbildung! Oder wie Richard Benz sagte: "Der christliche Olymp". Ihr Einfluß auf die Kunst des Mittelalters stellt alle anderen Werke in den Schatten.
Allerdings sollte man sich hüten, dieses Werk vorschnell als "fundamentalistisch" zu bezeichnen:
Bereits Jacobus de Voragine war sich bewußt, dass viele Ort- und Zeitangaben falsch sind. Er wollte Volkslegenden zusammenstellen, kein wissenschaftliches Buch.
Auch die brutalen Folterszenarien in den Märtyrerlegenden dienten z. B.: in erster Linie dazu, die Glaubenstreue der Heiligen aufzuzeigen, die sich durch nichts zum Abfall bewegen ließen.
Richtig verstanden, kann dieses volkstümlich und spannend geschriebene Buch uns durchaus auch heute noch Impulse geben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anonymous am 11. Juni 2010
Jedem, der sich für Heiligengeschichten interessiert ist die Legenda Aurea wärmstens zur Lektüre empfohlen. Das kleine Büchlein ist sehr schöne gemacht, aber es handelt sich hier um keine vollständige Ausgabe der Legenda.
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