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4.0 von 5 Sternen
Ausladende Fantasy-Geschichte ohne Feinschliff, 23. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Gingko (DVD)
Das koreanische Kino hat in den letzten Jahren zu Recht auf sich aufmerksam gemacht. Die beiden "Gingko"-Filme waren dort große Kinoerfolge, was angesichts der visuellen Brillanz gerechtfertigt ist. So verwundert es auch nicht, dass "The Legend Of Gingko" gerade in diesem Bereich seine großen Stärken besitzt: Das Zusammenspiel von bombastischen Sequenzen und pompöser Filmmusik vermag über den Film hinweg zu überzeugen. Anders die nonvisuelle Gestaltung: Die teilweise guten Darsteller können nicht über eine banale bis einfallslose Handlung hinwegtäuschen, die viele Klischees unhinterfragt reproduziert. Vor allem das kitschige Ende ist zu kritisieren. Die Charaktere sind nicht plastisch, die Schnitte zu schnell und hastig. Auf diese Weise wirkt der Inhalt angesichts der bombastischen Kulisse aufgesetzt, nur selten bekommt der Film Originalität, vermag er echte Seele zu zeigen. Was bleibt ist ein optisch furioses Fantasykino mit durchschnittlichem Plot und fehlendem Feinschliff.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Film mit tollen Bildern:, 1. November 2006
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Gingko (DVD)
Extras/Bonusmaterial
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Lieferumfang und Extras sind so gut wie keine mit auf der DVD. Lediglich ein Original-Trailer zum Film sowie weitere Trailer (von The Ring, Heart of the Warrior, Titus, Dagon, Arachnid und Sleepless).
Bild-/Tonformat:
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Das Bild ist in 1,85:1 (anamorph / 16:9) und kann auch unter Berücksichtigung der Qualität allemal als mind. gut bezeichnet werden. Der Ton ist in Deutsch (DTS 5.1, Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0 Surround) verfügbar. Ausserdem ist noch die Koreanische Tonspur in Dolby Digital 2.0 Surround darauf enthalten. Die Untertitel sind lediglich in Deutsch für Hörgeschädigte.
Inhalt/Fazit:
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Mal abgesehen vom Namen und dem Herkunftsland haben Gingko - Schwert des Himmels" und Legend of Gingko 2 - The Gingko Bed nichts gemeinsam. Ein wenig Verwirrung dürfte auch die Titelvergabe der beiden Filme stiften. Der bereits 1996 erschiene Legend of Gingko 2 - The Gingko Bed hat mit seinem vier Jahre später erschienen Vorgänger" Legend of Gingko - Das Schwert des Himmels, The in keinster Weise etwas zu tun. Ausser vielleicht dem einem, nämlich der Liebe, welche selbst über den Tod hinaus währt...
Unter Berücksichtigung des wohl nicht all zu hohen Budgets für diesen Film sind die Effekte gut geworden und wirken auch in keinster Weise billig. Es wird an Effekten auch nicht übertrieben, was dem Film nur gut tut. Denn im Vordergrund stehen gut gemachte Schwertkämpfe, welche auch zum Teil relativ blutig sind. Obwohl vor Beginn der Filmes noch die 18er Freigabe über den Bildschirm flattert hat er im Endeffekt doch noch eine FSK 16 bekommen. Meiner Meinung nach die richtige Einstufung.
Die Schauspieler fügen sich gut in die Handlung ein und bieten egal ob für Mann oder Frau auch etwas für's Auge. Und ihr Handwerk verstehen sie obendrein auch noch.
Die Story ist durchwegs gut anzuschauen und hat auch keine langweiligen Engpässe oder ähnliches, obwohl sie nicht allzu tiefgründig ist. Sie ist in sich gut abgerundet obwohl sich das Ende voraussehen lässt. In dieser Hinsicht steht dieser Film seinem Vorgänger The Gingko Bed nicht nach. Das war dann aber auch schon die dritte und auch letzt Übereinstimmung der beiden Teile.
Wer auf schöne Landschaften, Schwertfilme oder koreanische Fantasy - Filme steht, dem wird Gingko - Schwert des Himmels sicherlich gefallen. Er ist mit Sicherheit kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber einfach schön anzuschauen
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2.0 von 5 Sternen
Unspektakuläre Fantasy mit Mängeln, 6. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Gingko (DVD)
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"The Legend of Gingko" ist mein zweiter koreanischer Fantasy-Film. Der erste war "D-Wars" und verglichen mit diesem, dürfte der hier geradezu als "gut" bezeichnet werden. Wie gesagt, nur im Vergleich.
Der Film scheint nicht gerade ein grosses Budget verschlungen zu haben.
Er bietet ein paar wenige schöne Landschaften, aber keine Massenszenen ( jedenfalls keine über hundert Menschen ).
Somit sind anstelle von Schlachten einzelne Scharmützel zu sehen ... brutale Gemetzel mit viel Blut ( aber ohne abgehackte Gliedmassen ). Diese sind z.T. etwas verwackelt gefilmt, was möglicherweise als Stilmittel fungieren soll.
Manche der Charaktere scheinen wohl auch unverwundbar zu sein ... so oft wie sie Durchbohrungen mit dem Schwert überleben und wenig später wieder einsatzbereit sind.
Der Hauptcharakter hingegen, nämlich das Opfermädchen Vee, ist die Hilfslosigkeit in Person. Sie muss ständig gerettet werden, kann ihr Schicksal nicht in die eigenen Hände nehmen. Als einzige der Hauptfiguren ist sie nicht in der Lage zu kämpfen, wohingegen sogar die Prinzessin der Hwasan ( in der dt. Version "Volcanos" ) es kann. Ich würde doch meinen, ihr Vater hätte seiner Tochter in den fünfzehn Lebensjahren auf ihrer Flucht etwas Selbstverteidigung beibringen können ... denn diese bräuchte die Kleine ganz dringend!
Nun ja. Die Handlungsweise der Leute hier ist sowieso etwas schwer nachzuvollziehen.
Aufgrund der anderen Mentalität vielleicht?
Ausserdem gibt es in diesem Fantasyfilm vergleichsweise wenig Phantastisches, aber umso mehr Liebesdrama.
Im Verlauf des Filmes ( und besonders gegen Ende ) entstehen viele Fragen:
* Wie kann ein himmlisches Schwert denn bitteschön einen heiligen Berg töten? Metaphorisch oder wie?
* Woher kamen diese mörderischen halbnackten Wilden her? Wer waren sie überhaupt? Und wieso waren sie später nicht mehr da?
* Wieso standen die Charaktere wie aus heiterem Himmel auf dieser Lichtung mit dem märchenhaft-träumerischem Flair, auf welcher dieser Baum ( = Gingko? ) wuchs? Haben sie ein Tor in eine Zwischenwelt durchschritten, oder so was ähnliches? Und warum geht es plötzlich um diesen Baum?
* Wieso lautet der Titel eigentlich "The Legend of Gingko"? Warum soll der Fim eigentlich die Legende einer asiatischen Baumart ( hier als mysthischen Baum zu betrachten ) erzählen? Es geht doch schliesslich die ganze Zeit um das Schwert und diesen Berg.
Fragen über Fragen und keine Erklärung dafür.
Ach ja. Recht gut anzuschauen waren diese "Schlangen" aus Wasser. Nette Idee. Allerdings nicht gerade originell. Im Film "Abyss - Abgrund des Todes" , unter anderem, kam dergleichen auch vor.
FAZIT:
Wer asiatische Fantasyfilme und Liebesdramen mag, sowie auf blutige Gemetzel steht, kann sich diesen Film ruhig anschauen.
PS:
Offensichtlich hat der Film in Korea alle Kassenrekorde gebrochen.
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