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Legend
 
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Legend [Doppel-CD]

Queen Esther Marrow featuring Cassandra Steen und Xavier Naidoo Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD (11. November 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Content Re (Edel)
  • ASIN: B005GXQFN2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.094 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Disk 1:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. One last tryQueen Esther Marrow 3:46EUR 0,99
Anhören  2. God cares feat. Cassandra SteenQueen Esther Marrow feat. Cassandra Steen 4:16EUR 0,99
Anhören  3. Treat me rightQueen Esther Marrow 3:48EUR 0,99
Anhören  4. Falling up, standing downQueen Esther Marrow 3:21EUR 0,99
Anhören  5. Life is a morningQueen Esther Marrow 5:00EUR 0,99
Anhören  6. This life feat. Faf Larage & Xavier NaidooQueen Esther Marrow feat. Faf Larage & Xavier Naidoo 3:14Nur Album
Anhören  7. Come to your senses feat. Xavier NaidooQueen Esther Marrow feat. Xavier Naidoo 3:51Nur Album
Anhören  8. Losers and liesQueen Esther Marrow 3:53EUR 0,99
Anhören  9. I know a placeQueen Esther Marrow 3:10EUR 0,99
Anhören10. A moment with your name on itQueen Esther Marrow 3:39EUR 0,99
Anhören11. No regretsQueen Esther Marrow 3:22EUR 0,99
Anhören12. PreciousQueen Esther Marrow 3:34EUR 0,99
Anhören13. Light of JesusQueen Esther Marrow 4:13EUR 0,99
Anhören14. DisbelieverQueen Esther Marrow 4:50EUR 0,99
Anhören15. Come to your senses (orchestra version)Queen Esther Marrow feat. Xavier Naidoo 4:46EUR 0,99


Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. High and higherQueen Esther Marrow 3:45EUR 0,99
Anhören  2. Bridge over troubled water/ Still waters run deepQueen Esther Marrow 6:26EUR 0,99
Anhören  3. And when I dieQueen Esther Marrow 4:59EUR 0,99
Anhören  4. Grandma's hands/ Feeling we once hadQueen Esther Marrow 7:40EUR 0,99
Anhören  5. You believed in meQueen Esther Marrow 5:09EUR 0,99
Anhören  6. So it goesQueen Esther Marrow 6:21EUR 0,99
Anhören  7. Things ain't rightQueen Esther Marrow 3:36EUR 0,99
Anhören  8. Give a little loveQueen Esther Marrow 4:31EUR 0,99
Anhören  9. Trade windsQueen Esther Marrow 4:44EUR 0,99
Anhören10. Walking in MemphisQueen Esther Marrow 3:59EUR 0,99
Anhören11. Knockin' on heaven's doorQueen Esther Marrow 7:03EUR 0,99
Anhören12. Always on my mindQueen Esther Marrow 4:19EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Von Harlem nach Mannheim – die verborgenen Connections sind meist die explosivsten.

Eine zentrale Herausforderung nachhaltiger Popmusik bestand zu allen Zeiten darin, ebenso stabile wie belastbare Brücken von der Tradition in die Gegenwart zu schlagen und aktuellen Zeitgeist mit den ewigen Strömen kultureller Selbstverwirklichung zu vereinbaren. Die 70-jährige New Yorker Sängerin Queen Esther Marrow findet für diese Problemstellungen erstaunlich zeitgemäße Lösungen. Auf ihrem neuen Album „Legend“ verlinkt sie den unnachahmlichen Pride der amerikanischen Schwarzen, der von der einzigartigen Geschichte von Verschleppung, Sklaverei, Bürgerrechtsbewegung und dem Aufstieg ins Weiße Haus kündet, mit dem hippen Lebensgefühl der Straßen in Harlem. War Harlem einst ein Symbol für Ghetto und sozialen Abstieg, lautet die Botschaft der Leadsängerin der Harlem Gospel Singers heute: Harlem ist überall.

Zum Beispiel in Mannheim. Mannheim ist Industrie. Mannheim ist eine Problemzone. Mannheim ist sozialer Clash. Aber Mannheim ist auch eine Chance zum kreativen Wandel. Spätestens seit die Söhne Mannheims am Zusammenfluss von Rhein und Neckar aus deutscher Romantik und amerikanischem Soul einen neuen, effizienten Treibstoff zum internationalen Gefühlsaustausch destilliert haben, bieten sich ihre Protagonisten auch als ernstzunehmende Partner für amerikanische Roots-Größen an. Queen Esther Marrow hat nicht lange gefackelt, sondern zugegriffen.

Der Titel ihres neuen Albums „Legend“ täuscht ein wenig darüber hinweg, dass es hier nicht um Legende im herkömmlichen Sinn geht. Die Königin legt die eigene Legende ab wie einen seidenen Umhang. Sie faltet sie behutsam zusammen und legt sie liebevoll über einen Stuhl, um sie jederzeit wieder umlegen zu können. Sie will sich nicht von sich selbst verabschieden und doch eine Geschichte erzählen, die im Hier wie im Dort neue Lebensgeister weckt. Auf diese Weise wird der Stoff für eine neue Legende geschrieben. Die gestandene Soul- und Gospel-Queen gibt nicht vor, über Nacht zur Europäerin geworden zu sein, nicht einmal informell. Ihre Songs drücken nach wie vor den Alltag rund um die 125. Straße in Manhattan aus. Gleich der Opener „Just One Try“ klingt wie ein moderner Gospel, der das Leben selbst zelebriert. Doch ihre Sicht ist weltoffener, als man das von vielen ihrer bisherigen Platten kennt. Die transatlantischen Scharniere liegen schon im Opener offen zutage.

Im zweiten Song „God Cares“ erobert sie die europäische Befindlichkeit nicht im gewohnten Tempo amerikanischer Pop-Konquistadoren, sondern schlägt ganz behutsame Brücken in einem einfühlsamen Duett mit Cassandra Stehen. Hier treffen sich nicht nur zwei Generationen und Kontinente, hier verschmelzen zwei Lebenshorizonte zu einem gemeinsamen Panorama. Wie sehr die immerjunge Stimme aus Harlem selbst von diesem Duett beeindruckt ist, zeigt sie am Ende des Songs, das ganz unperfektionistisch die gelöste Stimmung im Studio einfängt.

Song für Song wird die Tuchfühlung zwischen alter und neuer Welt enger, nur dass die Töne aus der alten Welt in diesem Kontext neu und die aus der neuen Welt eher alt erscheinen. Die sich daraus ergebenden Spannungsmomente sind mit Worten nicht zu beschreiben. Man muss sie einfach hören. In dem nordafrikanisch anmutenden Song „This Life“ liefert sie sich einen packenden vokalen Schlagabtausch mit Xavier Naidoo und dem französischen Rapper Faf Larage. Xavier Naidoo hat an insgesamt vier Tracks des Albums mitgearbeitet und ihnen seinen speziellen Stempel aufgedrückt. Das verhalten beginnende und sich beharrlich steigernde „Come To Your Senses“ ist eine jener Balladen, die – einmal in der Blutbahn – ein unstillbares Verlangen auslösen.

Für Queen Esther war diese Produktion viel mehr als nur die Möglichkeit, sich mit einer jungen, überaus aktiven Künstlergeneration der Gegenwart zu synchronisieren. Mit Steen, Naidoo und der ebenfalls zu den Söhnen Mannheims gehörende Songwriter Michael Herberger fand sie auf einem anderen Kontinent unter völlig anderen Umständen zu ihren eigenen Anfängen zurück. Sie singt Songs, die so nicht von ihr erwartet werden, sondern die sie einfach singen muss. Die Lieder auf „Legend“ sind deshalb so eindringlich, weil sie mit ihrer Grenzüberschreitung zwischen Ewigkeit und Augenblick genau jenen Schnittpunkt berühren, der uns alle unabhängig von Herkunft und Umfeld die Frage nach uns selbst stellt. „Legend“ ist gelebter R&B.

Kurzbeschreibung

Die Kirche ist der Fels, die Gospelmusik der Steinbruch. Daraus haben sich alle bedient: die Jazzmusiker und die Blues-Veteranen, die Haudegen des Rhythm & Blues und die smarten Jungs des frühen Rock’n’Roll, die Soul-Sänger aus Berry Gordys Motown Detroit und die Rapper seit Grandmaster Flash.
    Vielleicht liegt es daran, dass Gospel so viele Funktionen erfüllt – als Gesang, als Waffe, als Gebet und Trostspender. Mit Sicherheit aber liegt es an der Art der Musik selbst, an diesem anregenden  Kommunikationsnetz aus Fragen und Antworten zwischen dem Prediger und der Gemeinde, das alle gefangen nimmt. Und es liegt an diesen ansteckenden Hymnen, deren magischer Kraft man sich kaum entziehen kann. Gospel ist Seelsorge, Soulfood gewissermaßen.
    Das muss man einmal erlebt haben: „Wenn du in die Stadt kommst, wird dir eine Schar von Propheten begegnen. Sie kommen von der Höhe, vor ihnen her ertönen Psalter, Pauken, Flöten und  Harfen, und sie sind in Verzückung. Da wird der Geist des Herren über dich kommen, du wirst mit ihnen in Verzückung geraten und ein anderer Mensch werden.“. Der Reverend in St. John The Divine, Mutterkirche und Bischofssitz der Episcopal Church an der 112. Straße von Harlem, der größten neugotischen Kathedrale der Welt, unter deren Kuppel selbst die Freiheitsstatue bequem Platz hätte, belässt es nicht bei der Lesung aus dem Ersten Buch Samuel und die Gemeinde nicht beim andächtigen Lauschen. Rede erzeugt Gegenrede, jeder Ruf eine Antwort, individuelle Töne eine vielstimmige Polyphonie, jeder Taktschlag ein Off-Beat. Und bald befreien sich Priester, Chor und Kirchengemeinde in einem heilsamen Durcheinander aus Händeklatschen, Jubelgesang und ekstatischem Schreien von ihren seelischen Spannungen: „Thank you Jesus! Glory to the Lord.“
    Auch bei Queen Esther Marrow, der legendären Gründerin der „Harlem Gospel Singers“ und legitimen Nachfolgerin von Mahalia Jackson, liegen die musikalischen Anfänge – wie bei so vielen populären Musikern Amerikas – im Kirchengesang. In den kleinen ländlichen Orten Alabamas, Virginias oder Georgias, in denen man mit den Hühnern schlafen ging und anderntags von ihnen geweckt wurde, war der sonntägliche Gottesdienst mit Chorgesang die einzige Abwechslung aus der Arbeitsroutine. Bei Queen Esther war es nicht anders: „Meine Mutter hat mir gesagt, dass ich schon als kleines Kind gesungen habe. Wir lebten damals mit unseren Großeltern auf einer Farm in Newport News, Virginia.  Wenn ich die Straße entlanglief, zum Postkasten ging oder jemanden besuchte, habe ich gesungen. Ich empfand das gar nicht so, aber sie haben mir immer gesagt: ,Queen Esther, warum singst du so laut? Schämst du dich nicht?’ Aber ich sang immer weiter, das kam einfach so aus mir heraus. Mit meiner Großmutter ging ich in die Kirche und hörte Gospelmusik. Später sang ich selbst im Chor. Gospelmusik gehört zur prägenden Erfahrung der meisten Afroamerikaner. Für alles, Jazz, Blues, sogar HipHop, ist Gospelmusik die Wurzel. Und irgendwo gab es immer eine Mutter, eine Großmutter, einen Onkel oder eine Tante, die diese Musik gepflegt und vererbt haben.“
     Mit neunzehn Jahren kommt Queen Esther nach Harlem, als der Stadtteil New Yorks noch den Glanz des alten Distrikts verströmte, viele Clubs noch existierten, auch „Minton’s Playhouse“, Geburtsort des Bebop und Stammlokal von Charlie Parker und Thelonious Monk. Zwei Jahre – von 1965 bis 1967 – singt sie bei den „Sacred Concerts“ von Duke Ellington, den sie als ihren Lehrer bezeichnet und dessen Altsaxophonist Johnny Hodges möglicherweise Vorbild für ihre lyrische Phrasierungskunst geworden ist. Sie tritt mit Chick Corea auf und anderen Musikern aus dem Kreis um Miles Davis, Steve Gadd etwa oder Joe Zawinul, dem originellen Mitbegründer von „Weather Report“. Sie singt Jazz und Blues im „Apollo“, im „Village Vanguard“ und in „Small’s Paradiese“. Sie singt mit Mahalia Jackson, ihrem großen Vorbild, für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung „Wes hall overcome“, steht mit Harry Belafonte und Bob Dylan auf der Bühne. Sie ist in zahlreichen Musicals am Broadway zu erleben, wirkt in dem Film „The Last Dragon“ mit und singt immer wieder Gospelmusik, die Musik ihrer Kindheit, die ihre Haltung immer geprägt hat.
    Wo steht sie heute? Queen Esther Marrow hat mittlerweile selbst Legendenstatus erreicht und ist für junge Künstler zum stimmgewaltigen Vorbild geworden. Wie weit dabei ihr Einfluss reicht, wie groß aber auch ihr Repertoire und ihre Ausdrucksskala sind, dokumentieren die beiden CDs – Retrospektive, Hommage und aktueller Stand ihrer Kunst in einem. Den Kern bilden viele Gospelsongs, mit denen sie berühmt wurde und die das zeigen, was vor vielen Jahren einmal die Washington Post schrieb. Queen Esther Marrow könne mit ihrer Stimme schmettern, sie könne gurren, jammern, klagen und all das bisweilen in einem einzigen Song. Und ihre seelenvollen Arien würden lange noch nachhallen, wenn die letzte Note verklungen sei. Das trifft auch auf jene Songs und Balladen zu, mit denen sie Pop-Heroen wie Bob Dylan, Stevie Wonder, John Lennon oder Paul Simon ihre Reverenz erweist. Es charakterisiert aber nicht zuletzt jene neuen Aufnahmen, bei denen sie sich Xavier Naidoo, den Rapper Faf Larage und die junge Cassandra Steen als Partner gewählt hat. Und das nicht zufällig. Queen Esther Marrow fand nicht zuletzt durch ihre erfolgreichen Tourneen mit den Harlem Gospel Singers, durchgeführt von Michael Brenners Agentur BB Promotion, fast schon so etwas wie eine zweite Heimat in Deutschland. Mit Fug und Recht könnte sie von sich behaupten, sie sei die Tochter Mannheims. 
                                                                                               WOLFGANG SANDNER

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Endlich!!!!, 13. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Legend (Audio CD)
Das wurde aber auch Zeit, dass die Queen nach Ihren tollen Auftritten mit den Harlem Gospel Singers auch ein eigenes Werk auf den Markt bringt - tolle Songs aus einer beeindruckenden Karriere! Und der Support aus der Pophauptstadt Mannheim passt sehr gut dazu! Volle Punktzahl!
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5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Gospel CD von Queen Esther Marrow, 10. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Legend (Audio CD)
Es ist wieder einmal eine wunderschöne CD mit Gospelsongs von Queen Esther Marrow. Diese Frau hat eine fantastische Stimme. Ich habe die CD gekauft weil ich Queen Esther Marrow mit den Harlem Gospel Singers im Dezember Live bei einem Konzert gesehen habe und wie viele Male davor war es einfach fantastisch. Das einzige was man sich hätte sparen können sind die Songs von Xavier Naidoo. Ich kann Jedem der gute Gospelmusik mag nur empfehlen die CD oder auch andere CD's von ihr oder mit ihr und den Harlem Gospel Singers zu kaufen.
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4.0 von 5 Sternen Gelungen!, 11. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Legend (Audio CD)
Ein sehr gelungenes Album, welches traditionellen Gospel und heutige Einflüsse (Naidoo/Herberger) und die unfassbare Stimme von Queen Esther Marrow miteinander vereint!

Besonders gefallen mir "One last try", "This Life", "Light of Jesus" und "Come to your senses" auf der CD Now.
Auf "Then" mag ich: "You Believed in me" und der Klassiker "High and Higher".

Ich vergebe nur vier Sterne, weil es für meinen Geschmack noch etwas gospeliger hätte sein können.
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