Inhalt:
Die Herausgeber Fleming und Merullo lassen 50 Entdeckungsreisende zu Wort kommen und von ihren Expeditionen berichten. Ergänzt werden die Auszüge aus Original-Reiseberichten von Bildern und biografischen Angaben.
In diesem Buch trifft man altbekannte Entdecker wie James Cook, Alexander von Humboldt, Mungo Park, Charles Darwin, Richard Burton, Fridtjof Nansen, Roald Amundsen, Henry Morton Stanley, Freya Stark oder Wilfred Thesiger, aber ich habe auch 'neue' Entdeckungsreisende kennengelernt (z.B. George Lyon, John Hanning Speke, Francis Younghusband oder William Beebe).
Mein Eindruck:
Das Buch bietet einen Einblick in die Forschungsreisen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Die Vielzahl der vorgestellten Personen und Expeditionen führt (selbstverständlich) dazu, dass jede(r) nur knapp erwähnt werden kann. Sobald man sich in einen Bericht eingelesen hat, ist er leider schon wieder zu Ende. Jedoch macht 'Legendäre Expeditionen' definitiv Lust auf mehr, so dass man planen kann, was man gern intensiver lesen möchte. Für mich ist das Konzept des Buches (Reinschnuppern - Interesse wecken - mehr lesen) perfekt aufgegangen, und ich werde mich sicherlich bald wieder Büchern wie 'Reisen ins innerste Afrika 1795 - 1806' (Mungo Park), 'Die Brunnen der Wüste' (Wilfred Thesiger) oder 'Die Südtore Arabiens' (Freya Stark) widmen - und vielleicht noch das ein oder andere Buch nachkaufen.
Mein Resümee:
Das Buch geht eher in die Breite als in die Tiefe, eignet sich aber hervorragend, um sich einen Eindruck von der Fülle der Entdeckungsreisen(den) zu machen und neue Lektüre-Anregungen zu bekommen!