39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Legasthenie ist keine Krankheit, 15. September 2006
Dieses Buch war für mich wie eine Erlösung. Als Legasthenie-Geschädigte verstand ich sofort wovon Roy Davis schrieb. Endlich jemand, der Legasthenie nicht nur als genetischen Defekt versteht,sondern der darin auch die Chance sieht, die Begabungen dahinter zu entdecken. Mein Sohn, natürlich auch "staatlich geprüfter" Legastheniker, atmete das erstemal auf, als er in diesem Buch sah, dass Größen wie Albert Einstein, Walt Disney u. viele mehr selbst Legastheniker waren. Dieses Buch erklärt wie Legastheniker die Welt sehen bzw. wie es zu dieser "Lernbehinderung" kommt. Ein Legastheniker versucht sein dreidimensionales Denken bzw. Aufnahme von Informationen bei der zweidimensionalen Schrift anzuwenden. Das Chaos ist vorprogrammiert. Wie einfach der Weg aus der Legasthenie mit Orientierungspunkt und Knete sein kann, beschreibt dieses Buch anschaulich.
Kein Allheilweg für jeden Legastheniker aber ein möglicher Weg...
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106 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn ich dieses Buch nur eher gelesen hätte..., 15. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Legasthenie als Talentsignal: Lernchance durch kreatives Lesen (Taschenbuch)
dann wären meinem Sohn einige Jahre Quälerei erspart geblieben.
Leider entdeckte ich es erst, als er schon 8 Jahre Schule hinter sich hatte und sein Selbstbewußtsein nicht nur gleich Null sondern schon erheblich im Minusbereich war. Beim Lesen - neín, Verschlingen des Buches - konnte ich mehr als einmal die Tränen nicht zurückhalten, so groß war meine Betroffenheit - erkannte ich doch meinen Sohn und seine Schwierigkeiten auf jeder Seite wieder. Ähnlich ging es ihm, als ich ihm die wichtigsten Passagen des Buches vorlas - selbst hätte er es nie gelesen - sinnerfassendes Lesen war eine übergroße Anstrengung für ihn.
Kurze Zeit später hatten wir ein Informationsgespräch im Hamburger Davies-Institut nach welchem mein Sohn sich für eine Therapiewoche dort entschied. Für mich war das ein Wunder, denn er hatte schon lange resigniert und alle Hoffnung aufgegeben.
Das zweite Wunder erlebte ich, als er von der Therapiewoche zurückkam und in der Zeit danach. Lesen konnte er schon immer - aber zum ersten Mal verstand er auch den Sinn, wenn er selbst las. Seine Handschrift war leserlich und gleichmäßig geworden und blieb auch so, sein Selbstbewußtsein wuchs, er konnte sogar Schule wieder ertragen und viele der anderen Symtome - im Buch sind sie alle aufgezählt - verschwanden auf Nimmerwiedersehen.
Logisch, das er seitdem auch fehlerfrei schreibt...
Fazit: Ich kann das Buch nur ohne Einschränkungen empfehlen: Allen Legasthenikern bzw. deren Eltern, jedem Menschen mit - auch nur leichten - Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben, Zeit einteilen etc. Auch allen, die nicht selbst betroffen, aber interessiert sind. Und mich interessiert es überhaupt nicht, ob die Methode wissenschaftlich erwiesen ist oder nicht. Sie funktioniert, nur das zählt.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Rettung, 30. November 2000
Von Ein Kunde
Ich bin selber kein Legastheniker und fing etwas skeptisch an dieses Buch zu lesen. Die Skepsis löste sich bald in Erstaunen auf. Es ist unglaublich wenn man sieht mit welchem Erfolg die Methode nach Davis Legasthenikern hilft! Ich hatte inzwischen die Gelegenheit bei vielen verschiedenen Legasthenikern zu sehen, was für einen enormen Fortschritt sie schon nach wenigen Tagen machen. Es gibt leider noch viele Therapeuten die sich weigern, sich mit dieser Methode auseinanderzusezten. Angeblich aus Mangel an Beweisen ihrer Wirksamkeit. Ich möchte allen in irgendeiner Form von Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche oder ADD/Hyperaktivität betroffenen Menschen dringend ans Herz legen es einfach zu probieren! Man kann auch selbst anhand des Buches schon unglaublich viel erreichen. Und was hat man denn zu verlieren AUSSER seinem "Problem"??? Ein ganz und gar erstaunliches Buch! (Tip: Rezensionen zur Englischen Ausgabe lesen: The Gift of Dyslexia)
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