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am 23. Juni 2015
Obwohl ich Prog Rock sehr mag und auch gerne einiges an klassischen Rockbands höre, ist Kansas bisher darüber, dass ich den Bandnamen kenne, weitestgehend an mir vorbeigegangen. Jetzt stelle ich fest, dass ich viel zu spät auf sie aufmerksam wurde, nach dem was ich bisher so lese über die Band allerdings auch eben auf die Frühwerke bezogen.

Ich kann alle lobenden Worte unterstreichen und stelle fest, dass es sich um eine großartige Prog Rock "Platte" handelt. Dank der Tatsache, dass moderne Prog Bands sich auch stark bei ihren Vorreitern der damaligen Zeit inspirieren lassen, klingt das Album für mich vor allem absolut zeitlos. Das Original ist 3 Jahre älter als ich, beim Durchhören habe ich aber selten das Gefühl Musik zu hören die nächstes Jahr ihren 40. Geburtstag feiert. Die Originalaufnahmen kenne ich natürlich nicht, die Remastered Fassung die mir vorliegt kommt auf meiner kleinen Anlage auf jeden Fall aber äußerst frisch und zeitgemäß daher, das Zitat des Drummers Phil Erhart auf der Rückseite bestätigt sich so absolut: "To this day we're still impressed with how good that album sounds". Das ist keine leere Werbephrase.

Das soll kein Vergleich sein, aber wenn man eine Band wie Spock's Beard, vor allem die neueren Werke, mag, müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn man dieser Platte hier nichts abgewinnen könnte.
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am 14. Januar 2009
DAS Referenzwerk von Kansas und einer gesamten Musikrichtung!
Unbedingtes "Einsame-Insel-Album" wenn man es dort auch mal krachen lassen will!
Kansas und alle beteiligten Musiker auf ihrem absoluten künstlerischen Höhepunkt,Steve Walsh und Kerry Livgren als kongenitale Partner auf einem Niveau wie vielleicht sonst nur Lennon/McCartney!
Und natürlich DIE geniale Stimme der 70ger Jahre:so kräftig und ausdrucksvoll emotional kann/konnte bisher kein andere Sänger in diesem Genre singen und überwältigen!
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
aus dem Jahr 1976 waren "Kansas" Amerikas
Prog-Band Nummer eins und das völlig zu Recht.
Es war ihr internationaler Durchbruch nicht
zuletzt wegen ihres grössten Single-Hits:

"Carry on wayward son" (5:13), der als Prog-Heavy-Rock
sehr eingängig rüberkommt mit diversen Instrumental-Einlagen
und leichter Klassik in der Bridge. In den USA läuft das
Stück auch heute noch täglich irgendwo im Radio.

Als Ballade folgt "The wall" (4:47)sehr eingängig.
Gutes Arrangement und eine ebensolche Dramaturgie.

"What's on my mind" (3:27)geht als Good-Time-Rock straight
nach vorne und wird teilweise auch heavy.

Es schliesst sich "Miracles out of nowhere" (6:29)an als
Symphonic-Prog, komplex arrangiert und dramaturgisiert.

"Opus insert" (4:26)erklingt als ohrwurmhafte Prog-Symphonie
mit Vibraphon-und Marscharrangement im Mittelteil.

Wiederum ein Good-Time-Rock ist "Questions of my childhood" (3:38)
mit balladesken Einlagen.

Komplex arrangiert mit treibenden Instrumentalparts wird
die "Cheyenne anthem" (6:50)als Symphonic-Prog-Ballade
rübergebracht, auch ein Kinderchor gibt ein kurzes Intermezzo.

Timpani bringen das "Magnum opus" (8:27)als coole Prog-Symphonie
auf den Weg. Vibraphon-Arrangement und klasse Instrumentaleinlagen
lassen an "Gentle Giant" erinnern, also grosser Sport.

Hier endet diese klasse Scheibe normalerweise.

Bonus tracks auf cd:
9. Carry On Wayward Son (live)
10. Cheyenne Anthem (live)

- Phil Ehart / drums, percussion
- Dave Hope / bass
- Kerry Livgren / guitar, keyboards
- Robby Steinhardt / lead vocals, violin, viola
- Steve Walsh / lead vocals, keyboards, vibes
- Rich williams / acoustic & electric guitars
77 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2001
Leftoverture! Eine Overture dessen, was übrig geblieben ist, darf man dieses Album eigentlich nicht nennen. Songs wie "Carry on Wayward Son", "The Wall" oder "Magnum Opus" verliehen der Band ihren majestätischen Status, der sie Stadien füllen ließ. Komplexe, aber dennoch nachvollziehbare Arrangements und einer der besten Leadsänger überhaupt geben dieser Musik ihre Einzigartikeit. Ein Royal Flash der Rockgeschichte, nicht nur wegen der mehrfachen Platin-Auszeichnungen!
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am 18. September 2009
Mit rockigen Riffs und hohem Satzgesang sprüht "Carry On Wayward Son"("Mach weiter eigensinniger Sohn"?) aus den
Boxen. Eine der stärksten Kansas-Platten beginnt. Dabei zählt der Opener, der auch Hit geworden ist, zu den schwächeren
Songs. Simpler und weniger symphonisch als so manch anderes Stück. "The Wall" ist dann auch gleich hymnischer und eben auch
symphonischer. Ebenso ist der Gesang gelungener, das Stück getragener und abwechslungsreicher. "What's On My Mind" ist
dann rockiger aber knackiger als "Carry On Wayward Son". Der vierte Track klingt dann anfangs stimmlich etwas nach John Lees von
Barclay James Harvest. Übrigens nicht die einzige Assoziation mit jener Band. Ansonsten dominieren Orgel, Akustikgitarre.
Es gibt auch eine proggigen, da rhythmisch vielseitigen Orgel-Part zu hören, bei dem auch andere Keyboardsounds und Geige
hinzukommen. Auch ein treibender E-Gitarren/Violinen/Keyboard-Abschnitt darf hier nicht fehlen. Ordentliches Stück.

"Opus Insert" beginnt dann mit Keyboardflächen, um schnell im für Kansas typischen, hohen Gesang zu landen. Auch hier kommt
die hymnische Komponente nicht zu kurz. Ebenso wird auch hier rhythmische und klangliche Vielfalt an den Tag gelegt. Uptempo
und solierende, flirrende Moogsynthies eröffnen das Folgestück. Abgelöst von treibenden Orgel- und Klavierfiguren. Danach
wird's Gesangslastig, eher das Stück überraschend schnell endet und in "Cheyenne Anthem" überleitet. Akustikgitarre und
Moogs erklingen. Der Gesang ist getragener und erinnert stark an John Less und Les Holroyd. Die zweite BJH-Parallele. Auch der
Text mit Begriffen wie "Kingdom", "Earth" und "Birth" lassen den Hörer an Barclay James Harvest denken. Doch danach wird
der Gesang Kansas-typischer. Als jedoch der Kinderchor erklingt, wartet man nur darauf, das Wolly Wolstenholme anfängt zu
singen. Doch es kommt anders. Perlendes E-Piano und Geige, abgelöst, von einem rhythmisch interessanten Keyboard-Part, der an
Yes zu Zeiten von "Fragile" oder "Tormato" erinnert. Mehrere Tempi- und Rhythmenwechsel sorgen für den Vollausschlag auf der
progressiven Glücksgefühlskala. Einige Zwischenspiele, Emerson-Piano zeigen, dass das Stück von der Rhytmik deutlich
progressiver als BJH ist. Jedoch kehrt das Lied dann zu seinem getragenen Anfang zurück und erinnert einmal mehr an letztere
Band.

Doch damit nicht genug. "Magnum Opus", quasi Titeltrack und zweites Progressive-Highlight steht bevor. Verhaltene Paukenschläge
und leise Keyboardsounds machen den Anfang, ehe Orgeln und Geigen die führende Rolle übernehmen und über solider Rhythmusarbeit
Hymnen vortragen. Alles abgelöst durch eine höchst interessante, elektronisch stark verfremdete E-Gitarre, ehe ein Part mit
perlendem nach Glockenspiel klingendem E-Piano und solierende, diesmal leichter wiederzuerkennende E-Gitarre. Dezenter, ruhiger
Gesang setzt ein. Wir befinden uns erst bei Minute zwei! Dann kommt ein ELP-liker Orgelpart, der von treibenden Drums und
Moogs gefolgt wird. Sämtliche Instrumente spielen sich abwechselnd in den Vordergrund, leckere elektronische Synthiespielchen
sind dabei enthalten. Wieder wird rhythmische Vielfalt geboten. Der Progger ist glücklich und die Band musiziert munter weiter.
Nach über fünf Minuten wird in diesem herrlichen Song das Tempo herausgenommen und das "Glockenspiel" erklingt wieder, jedoch
mit etwas anderem Muster. Jetzt darf die E-Gitarre wieder ran und soliert wild vor sich her. Ups, da wurde ja doch wieder
am Tempo geschraubt. Zum Schluss wird's dann wieder langsamer und hymnischer. Das Stück endet. Was sich alles in den acht Minuten
des Songs abspielt, ist Wahnsinn. Dennoch wirkt das Stück zu keinem Zeitpunkt zerrissen, die einzelnen Parts wirken nie sinnlos
aneinandergeklatscht.

Insgesamt kann man sagen: Sehr guter Melodic-Bombast-Rock mit progressiven Aspekten. Wer Bands wie Saga mag, der wird auch hier
gefallen finden. Auch wenn Sound und Stil der Kanadier etwas anders sind. Was etwas schade ist. Obwohl Kansas eine Violine
benutzen, so klingt sie vom Sound her nicht unbedingt wie eine klassische Violine. Wer ordentliche Geigen-Eskapaden hören
möchte, der soll sich die 17-Minuten-Monsterversion von Citys "Am Fenster" zu Gemüte führen. Wegen "Cheyenne Anthem" und
"Magnum Opus", die sicherlich zu den Prog-Highlights im Genre überhaupt gehören, handelt es sich hier um eine Pflicht-LP.

Die Remaster-Ausgabe enthält noch Live-Versionen von "Carry On Wayward Son" und "Cheyenne Anthem". An dieser
Stelle sei auch das Kansas-Livealbum "Two For The Show" empfohlen.

Anspieltip(s): The Wall, Cheyenne Anthem, Magnum Opus

Vergleichbar mit: Saga, Manfred Mann's Earth Band, Barclay James Harvest, Yes (alles mehr oder weniger)

Wertung: 12/15

Datum: 18.09.2009
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Oktober 2015
Das vierte Studioalbum der Hard Rock Band Kansas aus den U.S.A. erschien im Oktober 1976. Es wurde produziert von Jeff Glixman (u.a. Saxon) und Kansas. Eingespielt wurde es wieder von Steve Walsh (Keyboards, Lead and Backing Vocals), Robby Steinhardt (Violin, Lead and Backing Vocals), Kerry Livgren (Guitars, Keyboards), Phil Ehart (Drums, Percussion), Dave Hope (Bass Guitar) und Rich Williams (Electric and Acoustic Guitars). Die meisten Songs stammen aus der Feder von Kerry Livgren.

"Leftoverture" macht da weiter, wo die drei Vorgänger aufgehört haben. Es ist eine Mischung aus Prog Rock und Hard Rock angesagt. Das Besondere an der Musik der Gruppe ist u.a. die Violine, gespielt von Robby Steinhardt. Dadurch erkennt man Kansas recht schnell. Ausserdem hören wir mit Steve Walsh einen hervorragenden Sänger. Und Kerry Livgren hat diesmal besonders starke Tracks komponiert. Der erste grosse Hit der Band wurde `Carry on wayward son`, welcher auch heute noch im Classic Rock Radio zu hören ist. Die Übersongs sind für mich aber `Cheyenne anthem` und `Magnum opus`. Hier spielt die Band ihre gesamten musikalischen Möglichkeiten aus. Keyboards, Gitarren, Geige und Gesang noch und nöcher. Ganz grosses Kino!

Für viele Musikfreunde ist "Leftoverture" das beste Album der Band. Auch für mich ist es ganz vorne angesiedelt. Sie haben spätestens hier ihren eigenen Stil gefunden und perfektionieren diesen. Prog/ Hard Rock vom Feinsten, daher gibt es selbstverständlich die Höchstnote. Der Nachfolger "Poin of Know Return" ist ebenfalls voll und ganz zu empfehlen.
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am 11. September 2013
Die CD ist genau das was ich gesucht habe,der erste Song ist aus
einer beliebten TV-Serie von mir und genau diese Version befindet
sich auf Leftoverture.Wieimmer kam die Ware pünklich,ich bin sehr zufrieden!
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am 6. Juli 2011
Meisterwerk von Kansas von 1976 mit der Wahnsinnsnummer "Carry on wayward son", der wohl besten Nummer, die die Band je veröffentlicht hat. Eine Platte wie aus einen Guß, ohne jedweige Schwachstelle. Ein Höhepunkt jagd den anderen. Die Scheibe sprüht nur vor Kreativität und Dramatik. Eine der wenigen Fällen in der Rockmusikgeschichte, wo der kommerzielle Musikgeschmack des Publikums die kreative Genialität der Band würdigte. Ich ziehe meinen Hut davor. Aus heutiger Sicht ein absolutes Prog-Meisterwerk, daß in jeder anspruchsvollen Rocksammlung seinen Ehrenplatz haben sollte.
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aus dem Jahr 1976 waren "Kansas" Amerikas
Prog-Band Nummer eins und das völlig zu Recht.
Es war ihr internationaler Durchbruch nicht
zuletzt wegen ihres grössten Single-Hits:

"Carry on wayward son" (5:13), der als Prog-Heavy-Rock
sehr eingängig rüberkommt mit diversen Instrumental-Einlagen
und leichter Klassik in der Bridge. In den USA läuft das
Stück auch heute noch täglich irgendwo im Radio.

Als Ballade folgt "The wall" (4:47)sehr eingängig.
Gutes Arrangement und eine ebensolche Dramaturgie.

"What's on my mind" (3:27)geht als Good-Time-Rock straight
nach vorne und wird teilweise auch heavy.

Es schliesst sich "Miracles out of nowhere" (6:29)an als
Symphonic-Prog, komplex arrangiert und dramaturgisiert.

"Opus insert" (4:26)erklingt als ohrwurmhafte Prog-Symphonie
mit Vibraphon-und Marscharrangement im Mittelteil.

Wiederum ein Good-Time-Rock ist "Questions of my childhood" (3:38)
mit balladesken Einlagen.

Komplex arrangiert mit treibenden Instrumentalparts wird
die "Cheyenne anthem" (6:50)als Symphonic-Prog-Ballade
rübergebracht, auch ein Kinderchor gibt ein kurzes Intermezzo.

Timpani bringen das "Magnum opus" (8:27)als coole Prog-Symphonie
auf den Weg. Vibraphon-Arrangement und klasse Instrumentaleinlagen
lassen an "Gentle Giant" erinnern, also grosser Sport.

Hier endet diese klasse Scheibe normalerweise.

Bonus tracks auf cd:
9. Carry On Wayward Son (live)
10. Cheyenne Anthem (live)

- Phil Ehart / drums, percussion
- Dave Hope / bass
- Kerry Livgren / guitar, keyboards
- Robby Steinhardt / lead vocals, violin, viola
- Steve Walsh / lead vocals, keyboards, vibes
- Rich williams / acoustic & electric guitars
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am 16. April 2008
eines der besten progrock alben, die ich je gehört habe.
so mystisch, so bombastisch, so unbeschreiblich "spacig".
sehr schöne melodien, sehr gute songstrukturen und tolle arbeit der musikanten.
am meisten überzeugt steve walsh am mikro.
für diese zeit (1976) ist es auch ein sehr stark produziertes album, weil
der sound nicht so 70`er kitschig rüberkommt.
für diejenigen, denen porgressiverock etwas zu schwierig zum hören ist, denen
sei dieses album trotzdem zu empfehlen, weil es leichter zu hören und nicht zu langatmig ist, wie z.B. bei genesis oder yes.
empfehlung an alle rockfans. alleine wegen der hits "carry on wayward son"
und dem sehr melodischen "the wall".
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