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Leergut
 
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Leergut

Zdenek Sverak , Daniela Kolarova , Jan Sverak    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Zdenek Sverak, Daniela Kolarova, Tatiana Vilhelmova, Pavel Landovsky, Robin Soudek
  • Regisseur(e): Jan Sverak
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Tschechisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 13. August 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001AG581E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.884 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Josef hat die aufmüpfigen Kids von heute satt und macht Schluss mit dem Lehrerdasein. Aber immer nur daheim bei seiner besseren Hälfte Trübsal blasen - das geht nicht. Schließlich träumt der rüstige Graubart noch von jungen Dingern in Strapsen. Und einer Aufgabe. Also sucht er einen Job - und landet nach allerlei Pleiten an der Leergutannahme eines Supermarkts. Dort fängt der Schwerenöter an, sich sachte kuppelnd für das Glück seiner Mitmenschen zu interessieren: der Rentnerin von nebenan, schüchterner Kollegen, seiner sitzengelassenen Tochter und zuletzt sogar das einer Frau, die sein Treiben mit dem gebotenen Argwohn verfolgt...

Produktbeschreibungen

LEERGUT

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Vater (Zdenek Sverák) schreibt das Drehbuch, der Sohn Jan ist der Regisseur und der Vater wiederum der Hauptdarsteller. So arbeiten die Sveráks.

Die pädagogischen Methoden des 65-jährigen Beppo Weberknecht fruchten nicht mehr recht bei seinen Schülern, und so quittiert er kurzerhand seinen Lehrerberuf. Da er im Haushalt seiner Frau nicht wirklich eine Hilfe ist, versucht er sich als Fahrradkurier. Auf den Straßen Prags bricht er sich jedoch das Bein und heuert als Leergut-Annehmer in einem Supermarkt an. Dort wird er schnell zur guten Seele des Geschäfts, unterhält die Kunden und verkuppelt die Kollegen, bis seine Versuche scheitern, die Anschaffung eines Automaten zu konterkarieren. Nachts träumt er neben seiner gleichalten Frau von erotischen Abenteuern mit den jungen Kundinnen. Eine der Verkupplungsaktionen bringt schließlich eine überraschende Verbindung zwischen Familie und Kollegen, und die Handlung kulminiert in einem denkwürdigen Ballonausflug.

Der Film ist nett, sympathisch und bis auf die allerletzte, etwas aufgesetzte, Wende stimmig. In "Leergut" kitzelt Protagonist Beppo aus allen Figuren die positiven Seite hervor. Schlichte, realistische Bilder ergeben vor allem ein Plädoyer gegen den Müßiggang und für die Kraft des Alters. Der Humor ist weitgehend gut dosiert, wenn auch vielleicht ein wenig zu Nahe am Massengeschmack. Dagegen vermisst man etwas die Tragik in der Komik, für die der Stoff viel Potential gehabt hätte.

Jan und Zdenek Sverák beantworteten nach der Filmpremiere in Dresden eine halbe Stunde lang eloquent und unkapriziös Fragen. Dabei erfuhr man unverblümt von Vater Zdeneks limitierten Fähigkeiten als Schauspieler, weshalb er sich die Rollen maßgerecht auf den Leib schreibe. Und warum Jan den vielen Hollywood-Angeboten nach dem Oskar-behängten Vorgängerwerk "Kolya" standgehalten hat. Bemerkenswerte Kinomachen aus Tschechien, die Sveráks.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Wer leise Töne und hintersinnigen Humor schätzt, wird an dem 2007 von Jan Svìrák - wie stets nach einem Buch seines Vaters Zdenìk Svìrák - realisierten "Leergut" seine Freude haben. Mit "Leergut" wird nach "Die Volksschule" und "Kolya" die "Trilogie der Lebensalter" abgeschlossen.

Die Geschichte erzählt - liebevoll beobachtet und mit Augenzwinkern präsentiert - von den kleinen und größeren Problemen mit dem Leben und der Liebe, mit denen das äußerst gut erhaltene Ehepaar Josef Weberknecht (Zdenìk Svìrák, 71) und seine Frau Eliska (Daniela Kolárová, 61) konfrontiert wird, nachdem Josef sich spontan entschlossen hat, seine Tätigkeit als Lehrer aufzugeben.

Parallel zur persönlichen Entwicklung läuft die Veränderung des sozialen Umfelds, beispielhaft betrachtet an der Einführung von Leergut-Automaten im Supermarkt, die nicht nur die Arbeitsplätze an der Leergutannahme, sondern auch die damit verbundenen sozialen Kontakte wegrationalisiert.

Auch Josef muss sich schließlich überlegen, ob seine immer wieder zu früh unterbrochenen Träume von aufregenden Abenteuern mit schönen Frauen Wirklichkeit werden sollen, oder ob er die Erkenntnis zulassen muss, dass auch hier "neu" in den seltensten Fällen mit "besser" gleichzusetzen ist.

Wie so oft in Filmen, die aus "noch nicht 100% kapitalistischen" Umgebungen kommen, berühren die in so vielen Kleinigkeiten noch erhalten gebliebenen menschlichen Beziehungen, an die wir uns nur noch erinnern können. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen "Modernisierung" und "Entmenschlichung" erlebbar. Aber auch die noch unverklemmte Begeisterung für erotische Frauen begeistert und bringt mit leichter Hand Pep in den Film. In sehr schönen Bildern setzt der Film letztendlich um, dass man auch in einer Ehe, die "baden" gegangen ist, noch mal frisches Feuer entfachen kann ...

Im Original 100 Minuten, Format 1,85:1, DD|SDDS|DTS (IMDB)

film-jury 4* A0618 24.5.2011e 6A
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nach einem weiteren Vorfall an der Schule lässt sich der Lehrer Josef pensionieren. Geistig und auch körperlich noch rüstig, möchte er nicht nur zu hause herumsitzen. So versucht es Josef mit verschiedenen Jobs und landet zuletzt bei der Leergutannahme im Supermarkt. Schnell kommt er mit den vorhandenen Kollegen klar und findet Gefallen an dieser Tätigkeit.

Meist sind es Frauen die die leeren Flaschen abgeben und von Josef dafür einen Bon erhalten. Der gelernte Pädagoge hat für alle ein offenes Ohr und kommt so mit den Damen ins Gespräch. Dabei stellt sich heraus, das die eine oder andere ein Auge auf seine Kollegen geworfen hat, ohne das diese es bemerkten. Josef fühlt sich berufen den etwas unaufmerksamen Mitarbeitern auf die Sprünge zu helfen. Auch für seine Tochter findet er auf diese Weise das richtige Deckelchen.

Stress entsteht, als Josef durch einen Leergutannahmeautomaten ersetzt werden soll.

Die rührige Geschichte wird leise und angenehm erzählt. Josefs erotische Phantasien sorgen humorvoll für etwas Pepp. Überhaupt lebt die Geschichte von den schauspielerischen Leistungen des Hauptdarstellers, der sich wie ein Chamäleon in jeder Rolle wohl zu fühlen scheint.
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Die neuesten Kundenrezensionen
versand
Nachdem die Post die erste CD ramponiert hatte, klappte die zweite Sendung wunderbar. Der Service war extrem aufmerksam und persönlich. Klasse!
Vor 5 Monaten von ursulamai veröffentlicht
Sympathischer Film, im Mittelteil leider etwas lahm
Beppo Weberknecht könnte eigentlich schon seinen Ruhestand genießen, doch er arbeitet über das Renteneintrittsalter hinaus als Lehrer. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Don Quichotte veröffentlicht
Kolya II
Es ist eine warmherzige, aber durchaus realistische Alltagskomödie über Oldies, wobei die vielen kleinen, liebevollen Details eine Atmosphäre schaffen, dass einem... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von zopmar veröffentlicht
Leergut - etwas Leere, etwas Lehre und etwas Gutes
Über den Inhalt schreibe ich nichts. Das haben schon einige vor mir gut gemacht.
Ich schreibe nur über die Wirkung des Films auf mich. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von DVD-Sammler veröffentlicht
Voll gut!
Das aus dem Oscar-Gewinner "Kolya" bekannte Gespann Sverák Vater und Sohn (Hauptrolle, Drehbuch und Regie) läuft hier erneut zu Höchstform auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2010 von Dr. M.
Bestes tschechisches Kino für Jung und Alt
Ein Film den man sich anschauen muß,der in großen Kinos,wenn überhaupt nur kurz zu sehen war.
Die Darsteller spielen ihre Rollen sehr überzeugend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2009 von V. Müller
Lerngut!
eine liebevoll erzählte Geschichte über das Altern voller unübertrefflichem Tschechischem Humor: am Ende der Erzählung hat sich eigentlich nichts... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2009 von U. Achten
Wundervoll
Ein wunderbarer Film. Die Zweifel am eigenen Leben ("soll es das schon gewesen sein" / "jeden Tag das Gleiche") kennen wir sicher alle. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 von Mark Kujath
...noch nicht zum alten Eisen zugehörig...
Josef ist 65 und unterrichtet an einer Schule. Doch dort macht es ihm keine Freude mehr, zumal im einige Schüler recht respektlos begegnen im Unterricht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2009 von Joroka
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