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Leberecht Hühnchen: Prosa-Idyllen (insel taschenbuch) [Sondereinband]

Heinrich Seidel
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

25. November 1984 insel taschenbuch (Buch 786)
Leberecht Hühnchen ist ein Lebenskünstler, der sich dank seines Humors, dank seines sonnigen Gemüts, dank der Fähigkeit, jede Lebenslage in rosigem Licht zu sehen, den dürftigen Alltag vom Leibe hält.

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Produktinformation

  • Sondereinband: 298 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 7 (25. November 1984)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458324860
  • ISBN-13: 978-3458324867
  • Größe und/oder Gewicht: 17,9 x 11,1 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429.329 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Der Ingenieur und Schriftsteller Heinrich Seidel wurde im Sommer 1842 als Sohn eines Landpfarrers in Perlin geboren einem Dorf im Mecklenburgischen. Später siedelte die kinderreiche Familie nach Schwerin über. Seidel besuchte dort das Gymnasium und absolvierte in der Schweriner Lokomotivreparaturwerkstätte eine Art praktisches Jahr. Dann studierte er zunächst am Polytechnikum in Hannover und arbeitete anschließend einige Jahre in zwei Maschinenfabriken in Güstrow, bevor er erneut ein Studium aufnahm, diesmal an der Königlichen Gewerbeakademie in Berlin. Als Ingenieur bei der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn-Gesellschaft beschäftigt, berechnete und konstruierte Seidel unter anderem das eiserne Hallendach des 1880 eingeweihten Anhalter Bahnhofs in Berlin damals eine ingenieurtechnische Sensation. Im selben Jahr entschloss sich der erfolgreiche Ingenieur, freier Schriftsteller zu werden. Schon einige Jahre hatte er nebenbei geschrieben und nach eigenen Worten eine sonderbare Doppelexistenz geführt. Acht Jahre später gelang ihm mit den Prosa-Idyllen um Leberecht Hühnchen der literarische Durchbruch. In seinem künstlerischen Schaffen wurde Seidel von Gottfried Keller, Theodor Storm und Theodor Fontane geschätzt und kritisch begleitet. 1895 kaufte Seidel für seine Familie ein kleines Haus in der damaligen Gartenstadt Lichterfelde nahe Berlin. Dort starb Heinrich Seidel 1906.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebrecht Hühnchen 24. Juni 2009
Format:Sondereinband
Ich finde dieses Buch zeitlos - es handelt von glücklichen zufriedenen
Menschen - es ist ein besinnliches - romamtisches Buch, keinesfalls
kitschiges Buch. Es ist ein Buch zum Nachdenken - ich finde man sollte in
dieser Zeit gerade mal so ein Buch lesen. Es weckt den Wunsch nach
Zufriedenheit auch ohne Mord und Totschlag. Das Buch ist trotzdem so
beschaffen, dass man es hintereinander lesen mag.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zeitreise in eine Welt, die es vielleicht nie gab 12. Oktober 2008
Format:Sondereinband
An wenig anderen Büchern wurde mir die Entwicklung der Leseerwartungen und Leseansprüche so bewußt wie an diesem. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts läßt uns nicht mehr unbefangen von einer unschuldigen Idylle, einem uneingeschränkt lebensbejahenden, selbstgenügsamen Menschen wie Leberecht Hühnchen als anspruchsvolle, die Zeit überdauernde Literatur lesen. Wir erwarten den gebrochenen, sich an der realen Welt reibenden Menschen. Insofern erscheint Heinrich Seidels Buch als flach. Gleichwohl entwickelt es eine gewisse Faszination, denn es erscheint als Sonde in das Denken und Empfinden der Gründerzeit. Der große Erfolg des Buchs zu seiner Zeit zeigt, daß es einem Bedürfnis, einer Sehnsucht entgegengekommen sein muß. So wird dem wachsenden Stadtmoloch Berlin, der den Hintergrund der Geschichten um Leberecht Hühnchen bildet, die Hoffnung auf eine Art Landleben in der Stadt entgegengestellt, auch wenn die Bodenspekulation Leberechts erstes Häuschen in Steglitz verschlingt. Für jemanden, der wie ich in Berlin, in Steglitz, gelebt hat, sind dies interessante Hinweise auf die Entwicklung der heute bestehenden Stadt. Gleichwohl ist das zu wenig. Irgendwann läuft auch die Mindesthaltbarkeitsdauer eines Buchs ab.
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