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Produktinformation
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Es war im Jahre 1983, als eine Patientin mir zum ersten Mal von den
heilsamen Salzen erzählte. "Kennen Sie die Schüßlersalze?", fragte
sie mich. "Ich verbringe immer wieder einmal meine Ferien auf dem
Lande mit einer Mineralsalzkur und komme dann gekräftigt und auch
seelisch erfrischt zurück. Sie tun sehr gut", sagte sie schlicht.
Nun ja, gehört hatte ich wohl von den Schüßlersalzen, das war aber
auch schon alles. In meiner Naturheilpraxis hatte ich mir ein ganzheitliches
und homöopathisches Heilkonzept aufgebaut und war damit, ebenso wie
meine Patienten, mehr als zufrieden. Doch war ich offenen Ohres für
weitere gute und erprobte Heilverfahren und hatte es mir zum Gesetz
gemacht, diese als Erstes an mir selbst auszuprobieren. Am Abend begann
ich zu lesen, denn die Patientin hatte mir zwei Bücher in die Hand
gedrückt: "Schauen Sie doch mal rein, vielleicht interessiert es Sie."
Und in der Tat, es interessierte mich sogar sehr, denn was da von zwölf
elementaren, im menschlichen Organismus vorkommenden Lebenssalzen
zu lesen stand, war aus ganzheitlicher Sicht hochinteressant und zudem
einleuchtend. Das eine Buch handelte von den zwölf Heilsalzen nach
Dr. Schüßler, das andere von der Antlitzdiagnose nach Hickethier,
mit welcher man die fehlenden Salze im Gesicht erkennen könne. Und
wie es so ist, dass Naturheiltherapeuten meist auf Grund eigener Erkrankungen
zur Homöopathie und Alternativverfahren gefunden haben - weil eben
sonst nichts geholfen hatte -, probierte ich die Salztherapie gleich
bei den Migräneanfällen aus, die mich seit meinem zwölften Lebensjahr
begleiteten. Durch naturheilkundliche Therapien hatte ich diese wohl
gelindert, vorhanden jedoch waren sie immer noch. Ich betrachtete
mein Gesicht, fand sofort ganz eindeutig die fehlenden Salze und begann
mit meiner ersten Schüßlersalze-Kur. Es war eine Offenbarung. Ich
konnte von Woche zu Woche die Veränderungen in meinem Gesicht feststellen,
das zunehmend jünger, klarer und straffer wurde, ich fühlte mich frischer,
beweglicher, und meine umfangreichen Verpflichtungen gingen mir viel
leichter von der Hand. Die Schmerzanfälle wurden zunehmend seltener
und schwächten sich im Lauf der Zeit immer weiter ab. Kurz, ich fühlte
mich tatsächlich ein wenig wie neugeboren. Nun verwendete ich die
Salze auch in meiner Familie und in der Praxis.
Es waren die folgenden zwölf biochemischen, in homöopathischer Aufbereitung
hergestellten Salze:
Nr. Schüßlersalz
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Nr. 1 Calcium fluoratum
Nr. 2 Calcium phosphoricum
Nr. 3 Ferrum phosphoricum
Nr. 4 Kalium chloratum
Nr. 5 Kalium phosphoricum
Nr. 6 Kalium sulfuricum
Nr. 7 Magnesium phosphoricum
Nr. 8 Natrium chloratum
Nr. 9 Natrium phosphoricum
Nr. 10 Natrium sulfuricum
Nr. 11 Silicea
Nr. 12 Calcium sulfuricum
Ich lehrte meine Kinder das Notfallsalz Ferrum phosphoricum selbst
zu gebrauchen, und so konnten wir immer wieder aufs Neue seine oft
verblüffenden und so schnell schmerzlindernden Heilwirkungen feststellen:
bei Schnittwunden, Abschürfungen, Entzündungen, Ohrenschmerzen, Insektenstichen,
beginnenden Infekten und vielem anderen, was der familiäre Alltag
so mit sich bringt. Beim Schulsport, intensiver Gartenarbeit oder
größeren Wanderungen gab dieses Salz auffallend verstärkte Durchhaltekraft
und verhinderte zudem den unangenehmen Muskelkater. Das Magnesiumsalz
half bei Bauchschmerzen und bei Prüfungsängsten, dazu war es ein Antistressmittel
bei kleinen wie auch größeren Aufregungen. Es sorgte für Entspannung
am Abend und zugleich auch noch für Munterwerden am Morgen. Das Salz
Kalium chloratum bewies seine hohe Entgiftungsfähigkeit z. B. bei
Schnupfen, Mandelentzündung, Bronchitis und allen wässrigen Entzündungen
immer wieder, und ich verwendete es auch begleitend zu und nach den
damals noch vorgeschriebenen Impfungen. Mit Silicea gurgelten wir
bei Halsentzündungen, betupften Wunden, Verbrennungen und Hautabschürfungen
- und gossen damit die Blumen! Auch unser aller Nervenkostüm profitierte
durch dieses Salz, die Haut wurde reiner, lange Haare nicht mehr so
splissanfällig, die Fingernägel wurden kräftiger und das Fell unserer
Katze schimmernder und glänzender - wie sich die Salze überhaupt bei
Haustieren genauso bewährt haben wie beim Menschen. Als ich meinen
Kindern das Salz Calcium phosphoricum eine Zeit lang gegeben hatte,
war es doch recht auffallend, dass das Lernen leichter fiel und ihre
Hausaufgaben zügiger vor sich gingen. Es straffte sozusagen Geist
und Denken, und das manchmal so beliebte Herumtrödeln wurde seltener.
Was für die ganze Familie eine Erleichterung war! (Ich selbst nehme
es bei meiner schriftstellerischen Arbeit am Computer regelmäßig.)
Das Salz Natrium phosphoricum half bei Übersäuerung, Sodbrennen und
rheumatischer Veranlagung, aber erst dann, als es regelmäßig genommen
wurde. Natrium sulfuricum wiederum erwies sich als hervorragendes
Lebermittel. Immer, wenn die gelblich-grünliche Farbe im Gesicht auftauchte,
die seinen Mangelzustand anzeigt, wusste ich, was "die Stunde geschlagen"
hatte und auch, dass ich mir etwas mehr Ruhe gönnen musste. Mit dem
Salz Calcium fluoratum wiederum ließ es sich wunderbar geistig schöpferisch
arbeiten, auch nachts, ohne müde zu werden. Es half bei müden, schweren
Beinen wie auch bei seelischer Schwere und brachte Licht und Elastizität
ins Leben. Und das Salz des Lebens - Natrium muriaticum -, unser Kochsalz,
bewies sich in seiner homöopathischen Zubereitung als das Mineral,
das ein Hängenbleiben in seelischen Verwundungen auflösen kann und
Geist und Gemüt neue Freiheit schenkt. Wie überhaupt die seelische
Kräftigung und zugleich eine heitere Durchlichtung auffallend war,
als wir die Mineralsalze kontinuierlich über längere Zeit hinweg anwendeten.
Über die Jahre haben sich nun die zwölf Salze in vielerlei Bereichen,
in Familie und Heilpraxis so sehr bewährt, dass ich sie nicht mehr
missen will. Sie sind zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden.
Dass mir niemand mein Geburtsdatum glaubt und ich stets für viele
Jahre jünger gehalten werde, als ich bin, führe ich auch auf ihre
Wirkungen zurück. Wenn ich mir Bilder von früher anschaue, so finde
ich mich selbst heute nicht nur jünger aussehend, sondern ich fühle
mich auch geistseelisch beweglicher und innerlich jünger. Wen wollte
das nicht freuen? Ist doch Jugendlichkeit auch ein Zeichen für Gesundheit
und Vitalität. Allein deswegen würde es sich schon lohnen, sich mit
der Schüßlertherapie zu beschäftigen! Auch in den Kursen, die ich
hielt, um mit ihren Heilkräften bekannt zu machen, gab es immer wieder
die verblüffendsten heilsamen Rückmeldungen - und sie bezogen sich
auf Kleinkinder, Kinder und Erwachsene jeden Alters, wie auch auf
Tiere. Manche Rückmeldungen kamen direkt, andere nach Wochen und Monaten.
Denn: Die zwölf Lebenssalze haben die Fähigkeit, in so mancherlei
akuten Fällen ihre Hilfe zu beweisen; doch müssen sie auch kurmäßig
und langdauernd gegeben werden, wenn sie die Salzmängel und Beschwerden
ausgleichen sollen, die sich langsam und über Jahre entwickelt haben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Von Fall zu Fall bleibt die Autorin leider Erklärungen schuldig, beispielsweise bei der Empfehlung, von einem bestimmten Mineralstoff nicht mehr als 3 Stück pro Tag einzunehmen. Dies kann Einsteiger verunsichern, lässt es den Leser doch mit der Frage zurück: "Was passiert, wenn dies missachtet wird?". Bei der Antlitzdiagnose wären kleine Skizzen hilfreich.
Ich empfehle dieses Buch Einsteigern zum Vertrautmachen mit den Salzen und deren Wirkungsbereichen. Es lässt sich wunderbar zusammenhängend durchlesen und ist zugleich ein praktisches Nachschlagewerk.
Die Autorin und Heilpraktikerin hat eine überzeugende Form gefunden die Wirkung der 12 Salze verständlich darzustellen. Sie behandelt sowohl die körperlichen als auch die seelischen Bezüge der einzelnen Mittel und geht sogar auf die astrologischen Aspekte, die bei der Wahl des geeigneten Salzes eine Rolle spielen können, zum Abschluss jeder Mittelbeschreibung ein. Eine übersichtliche Aufteilung der einzelnen Aspekte ermöglicht es der Leserin, dem Leser, sich die Bereiche auszusuchen, die interessant erscheinen.
Wer nach den körperlichen Indikationen sucht, wird sowohl eine ausführliche Beschreibung als auch eine genaue Auflistung der Beschwerden finden. Die psychischen Merkmale, oft entscheidend für die Wahl des richtigen Mittels, werden gleich zu Anfang auf nachvollziehbare Weise auch denen näher gebracht, die sich noch nicht so gut mit der Materie auskennen. Dabei wird deutlich, dass die Autorin langjährige Erfahrungen in der Behandlung mit den Schüsslersalzen zu haben scheint. Sie kennt sich gut aus mit der Verträglichkeit der Mittel untereinander, der Wahl der richtigen Potenz und den Maßnahmen zur Unterstützung der Wirksamkeit (z. B. Ernährung) und so weiter.
Wer sich ernsthaft für das Thema interessiert, ist also mit diesem preiswerten Buch mehr als gut bedient.
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