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Lebenshunger. Der zweite Jana-und-Jay-Krimi
 
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Lebenshunger. Der zweite Jana-und-Jay-Krimi [Taschenbuch]

Eva B. Gardener
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kriminalhauptkommissar Jay möchte seiner Freundin Jana an einem romantischen Wochenende am Chiemsee seine Pläne für die gemeinsame Zukunft offenbaren. Aber alles kommt anders, als Jana beim Schwimmen die Leiche eines jungen Mädchens findet. Warum musste dieses Mädchen sterben? Die Frage lässt Jana keine Ruhe. Sie überlässt die Ermittlungen nicht den Profis, schon gar nicht Rebecca Hart, der schönen und gescheiten Rechtsmedizinerin aus München, die plötzlich um Jay herumschleicht. Jana verfängt sich, ohne es zu bemerken, im gefährlichen Netz eines Menschenhändlerrings und nicht nur ihr Mut, sondern auch ihre Liebe zu Jay, werden auf eine harte Probe gestellt.

Der Verlag über das Buch

Das Krimi-Team im Gmeiner-Verlag:
»Ein ‚köstlicher’ Romantikkrimi: Eva B. Gardener würzt ihre spannende Story mit Liebe, Humor und acht leckeren Rezepten!«

Der Autor über sein Buch

LEBENSHUNGER ist nach DIE LETZTE DIÄT mein zweiter Romantikkrimi. Die Handlung spielt am und im Chiemsee/Chiemgau, in Rosenheim, München und Freising. Jana versucht den grausamen Mord an einem jungen Mädchen aufzuklären und verheddert sich, ohne es zu merken, in den Fängen von Menschenhändlern. Doch auch ihr Liebesleben steht auf der Kippe, denn wie es scheint, ist Jay plötzlich mehr an der schönen und raffinierten Rechtsmedizinerin Rebecca interessiert.

Über den Autor

Eva B. Gardener ist wie ihre Hauptfigur Jana Gartenfachfrau Autorin von Gartenbüchern und computerbegeistert. Sie schreibt, reist und fotografiert gerne und ist immer auf der Suche nach schlanken Rezepten.

Auszug aus Lebenshunger : Der erste Jana-und-Jay-Krimi von . Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

(Auszug aus LEBENSHUNGER) Die Nacht war schwarz und ohne Mond und das Taxi glitt fast lautlos über die menschenleere Straße, die zum westlichen Rande von Freising führte. Hoffentlich war sie ihm entkommen, dachte Jana.
Als sie den Mattenmann draußen vor dem griechischen Lokal in München gesehen hatte, war sie nicht, wie sie es vorgehabt hatte, in die Damentoilette zum Frischmachen gegangen, sondern war voller Panik in die Tür gestürmt, in die sie zuvor die Bedienung mit den Tabletts hatte verschwinden sehen. Es war die Küche des Restaurants.
Der Küchenchef wollte sie sofort wieder hinaus scheuchen, doch sie hatte aufgeregt erklärt, sie werde von einem Mann verfolgt und gefragt, ob der Raum einen Hinterausgang habe. Nach kurzem Zögern geleitete der Koch sie durch eine zweite Tür am anderen Ende der Küche hinaus und zeigte ihr, wo sie den Innenhof, den sich mehrere Häuser teilten, unbemerkt verlassen konnte.
Sie war zur U-Bahn gehetzt, immer hin- und hergerissen zwischen wilder Flucht und dem Versuch, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Sie fühlte sich plötzlich überall beobachtet, doch wenn sie über die Schulter zurückschaute, sah sie nur Fremde, die ihrer eigenen Wege gingen.
Am Hauptbahnhof war sie in eine S-Bahn Richtung Freising umgestiegen. An jeder Haltestelle hatte sie nervös geschaut, wer einstieg, während sich die Bahn von Station zu Station Richtung Freising hangelte.
Endlich angekommen, hatte sie am Bahnhof ein Taxi genommen – ihr hatten einfach die Nerven gefehlt, durch die dunklen Straßen nach Hause zu radeln. Zu sehr saß ihr noch der Schreck in den Gliedern, dass der Mattenmann sie in Schwabing gefunden hatte.
Vielleicht wartete er jetzt ja schon zu Hause vor ihrer Tür auf sie, spukte es ihr im Kopf. Spinn nicht, Jana, woher soll er wissen, wo du wohnst?, versuchte sie, sich zu beruhigen. Aber die Unruhe ging nicht weg.
Als das Taxi über den knirschenden Kies in die Einfahrt des alten, grünen Hauses fuhr, war es bereits nach Mitternacht. Jana bezahlte den Fahrer und sah zum Haus hinüber: Alle Fenster waren blind, nur das Licht einer einzelnen Straßenlaterne spiegelte sich in ihnen, ihre Mitbewohner schliefen schon oder sie waren nicht zu Hause.
Sie hoffte, sie schliefen schon, sie wollte heute Nacht nicht alleine im Haus sein.
Jana schaute aus dem Taxifenster auf das dunkle Haus, das wie verlassen da stand, und bat den Fahrer, zu warten, bis sie sich versichert habe, dass in ihrer Wohnung alles in Ordnung sei. Er nickte und drehte die Zündung aus. Mit einem Schlag war alles still und die Nacht schien noch schwärzer. Der Garten, der am Morgen noch ein einladendes Durcheinander aus Blumenwiese, Sträuchern und Gemüsebeeten gewesen war, wirkte jetzt dunkel und geheimnisvoll, nur noch ein Wispern der Zweige und Blätter, die sich im lauen Wind bewegten, war zu hören.
Jana schlich die dunklen Stufen hinauf, drückte atemlos die schwere Tür auf und betätigte schnell den Lichtschalter links neben der Tür. Helligkeit flammte auf – zeigte den Flur leer und verlassen.
Sie atmete auf und ging zu ihrer Wohnungstür auf der rechten Seite des Flurs. Sie tastete mit den Händen oben am Türstock nach dem Schlüssel und war erleichtert, als sie ihn dort an der gewohnten Stelle fand. Trotzdem sperrte sie die Tür auf und überprüfte alle Zimmer, ob sich irgendetwas verändert hatte, ob es Zeichen dafür gab, dass jemand hier eingedrungen war. Aber es schien alles so, wie sie es heute Morgen verlassen hatte. Gut. Sie ging zurück zur Haustür und winkte dem Taxifahrer, dass alles in Ordnung sei.
Der Fahrer ließ den Wagen an und löste die Handbremse. Der Wagen rollte langsam rückwärts die leichte Schräge der Einfahrt hinunter, die Scheinwerfer streiften das Haus, als er auf der Straße wendete. Sträucher und Büsche wurden für Sekundenbruchteile in Licht und Schatten getaucht, verwandelten sich gleich wieder in Gespenster der Nacht. Jana verschloss schnell die Eingangstür und versuchte sich zu beruhigen. Alles war in Ordnung...
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