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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Quantum Infos und die Unendlichkeit...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Lebenscode des Universums: Quantenphänomene und die Unsterblichkeit der Seele (Gebundene Ausgabe)
Eines der spannendsten Themen in der esoterischen Literatur sind Werke, die sich mit der wissenschaftlichen Forschung "übernatürlicher" Phänomene beschäftigen. Gerne wird dabei die Quantenphysik in Feld geführt, die eine Menge Beweise dafür zu liefern scheint. Auch der Wissenschaftsjournalist Froböse hat sich zur Aufgabe gestellt, dieses breite Themenfeld in einem knappen, gut zu lesenden Buch darzustellen - und das ist ihm nur zum Teil gelungen.Seine These: Alle Teilchen und Atome waren vor dem Urknall Eins und sind auch seitdem miteinander verbunden - wie auch mit unseren Gedanken. Außerdem wird jedes Leben durch einen Bauplan geleitet, der vor oder während des Urknalls mit entstanden ist - der "Lebenscode des Universums". Grundlage der Theorie ist das in der Quantenphysik bekannte Phänomen der Verschränkung, das 2008 in einem Genfer Experiment bestätigt wurde: Ändert ein Teilchen seinen Zustand, verändert sich das andere augenblicklich ebenso - auch wenn es meilenweit entfernt ist. Im Grunde werden in diesem Buch zwei Themenbereiche zusammengebracht, deren einziger Kitt diese Theorie zu sein scheint. Der erste und letzte Teil besteht überwiegend aus Erlebnissen und Geschichten von Menschen, denen Übernatürliches widerfahren ist - Begegnung mit Verstorbenen, Telepathie, Vorausahnungen und dergleichen. Das ist jetzt nicht unbedingt neu oder einzigartig, zumal die meisten Geschichten aus Zeitungsartikeln und anderen Werken zitiert werden. Der Mittelteil liefert auf wenigen Seiten einen guten Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse der Quantenphysik - unterlegt mit spannenden Zitaten von Pauli, Einstein & Co. - und den neuesten Forschungen dazu, die immer mehr die Richtigkeit der ursprünglich nur mathematisch postulierten Theorien bestätigten. Ob aber nun der "Lebenscode des Universums" als Generalerklärung für alle mysteriösen Phänomene unseres Lebens herhalten kann - das ist fraglich. Leider erfährt man im Buch auch nicht, wie nun dieser Bauplan selbst entstanden sein könnte. Trotzdem ist das Ganze kurzweilig und gut zu lesen und liefert eine Menge Stoff zum Nachdenken über Sinn und Ursprung unserer Existenz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Lebenscode des Universums: Quantenphänomene und die Unsterblichkeit der Seele (Gebundene Ausgabe)
Wir hatten dieses Buch mit Spannung erwartet. Bei einem Titel, der auf trickreiche Art und Weise die großen Themen des Sinnsucher-Zeitgeists - und damit auch der Bestsellerlisten - verbindet (Lebenscode, Universum, Seele, Unsterblichkeit und Naturwissenschaft) kann man sicherlich auch einiges erwarten.Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Wir sind hier reichlich enttäuscht worden. Das Buch von Herrn Froböse ist zwar über weite Strecken - wenn man über einen gelegentlich etwas bemühten Sprachstil hinweg sieht - gut und flüssig zu lesen und auch unterhaltsam. Leider offenbart sich einem hier aber auch nichts Neues. Jeder, der regelmäßig Zeitung liest, ist mit den Inhalten die hier vorgetragen werden, vertraut. Die Schlussfolgerungen die gezogen werden, bleiben an der Oberfläche, auch wenn man dem Autoren anmerkt, dass er sich gelegentlich deutlich zurück nimmt, da die Grenze zur Esoterik bereits deutlich überschritten werden. Dies ist sicherlich auch das Dilemma des Buches. Froböse gelingt es nicht das Problem, dass er selber zum Thema seines Buches gemacht hat, zu überwinden. Ihm ist zwar klar, dass das alte reduktionistische Weltbild nicht mehr zu halten ist, traut sich aber nicht seinen Weg und das von Ihm selber vorgeschlagene Thema konsequent zu Ende zu gehen und zu denken. Froböse hat in dem Sammelsurium von Versatzstücken und Behauptungen so wenig eigene Substanz und Stringenz, dass er sich nicht ohne Grund in der Nähe von Autoren wie Erich von Däniken wähnt - und hastig zurück rudert. Im Ergebnis bleibt nicht viel mehr, als ein Zitieren aus Zeitungsartikeln und den Büchern anderer (Fach-)Autoren sowie den vagen, nicht zu Ende gedachten Vermutungen Froböses. Das Thema ist grundsätzlich hoch interessant und für das Denken der Menschen unserer Zeit so wichtig wie die vormalige Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist. Froböses dünnes Büchlein hört im Prinzip aber dort auf, wo es anfangen sollte. Wer sich für die besprochenen Themen interessiert, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Wer von all den Themen aber noch nie etwas gehört hat, wird mit dem Buch sicherlich eine neue Welt vorfinden. Ziemlich unangenehm fällt noch auf, wie sehr dieses Buch versucht auf der "Bleep-Welle" mit zu reiten. Mehrere Themen aus dem Buch resp. Film werden hier noch einmal verbraten. Der Originaltitel "What the bleep do we (k)now" wird zumindest bei einem der abgekupferten Themen zitiert und sinngemäß mit "Ich weiß, dass ich nichts weiß" übersetzt. Mit der Qualität dieser Übersetzung bekommen Sie auch ungefähr eine Vorstellung von der Schärfe und Genauigkeit der Informationen, die Ihnen im restlichen Buch aufgetischt werden. Subjektiv ist mir dieses Büchlein, dass sie vom Umfang und Inhalt bequem an einem Abend lesen können eineinhalb bis zwei Sterne wert. Etwas objektiver und mit viel Wohlwollen für das wichtige Thema könnte man dem Buch aber gerade eben noch so drei Sterne geben. Ich würde es nicht wieder kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Eine "Theorie" für alles erklärt nichts,
Von Herbert Huber (Wasserburg am Inn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Lebenscode des Universums: Quantenphänomene und die Unsterblichkeit der Seele (Gebundene Ausgabe)
Quantenphänomene belegen eine Lebenscode des Universums und die Unsterblichkeit der Seele. Wie soll das gehen? Es geht nicht. Der Autor kann keinen der Titelbegriffe - Lebenscode und Unsterblichkeit der Seele - glaubhaft machen, geschweige aufgrund von Quantenphänomenen überzeugend belegen.Kurz gesagt geht es um das Folgende. Den Autor befriedigen die derzeitigen Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Gene (!) nicht. Seine Lösung: die Entstehung des Lebens und der Gene und alles andere war schon vorher - sogar vom Urknall an - als Lebenscode des Universums vorhanden. Damit lassen sich dann nicht nur zufällige Mutationen erklären, sondern auch der vermeintliche Zusammenhang der Attentate auf John F. Kennedy und Abraham Lincoln und vieles mehr. Der Autor attackiert Behauptungen, die kaum jemand vertritt. Er selbst legt seine Position weder bezüglich der Quantenphänomene noch bezüglich Dualismus / Monismus fest. Mal jongliert er mit der einen Ansicht, dann mit der anderen. Dabei verirrt er sich in offensichtliche Widersprüche: Informationsaustausch mit "mindestens einhunderttausendfacher Lichtgeschwindigkeit" (S. 11, S. 48) versus "mit unendlich hoher Geschwindigkeit" (S. 11, S. 48). Oftmals zieht er "Folgerungen" ("zwingend", "demzufolge", "offenbar" usw.), die aus dem Text nicht hervorgehen. Insgesamt ein grosses Ärgernis für den aufmerksamen Leser. An einer Stelle bezeichnet der Autor seine Hauptthese, dass eine kosmische Regel, "die als zentrale Information bereits im Urknall enthalten war", als "eine rein persönliche Überlegung" (S. 78). Das gilt wohl dann fürs ganze Buch. Für Esoteriker mag es erbaulich sein, anderen rate ich ab. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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