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Lebensansichten des Katers Murr, nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler in zufälligen Makulaturblättern (insel taschenbuch) Sondereinband – 13. Januar 1976


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Produktinformation

  • Sondereinband: 505 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 16 (13. Januar 1976)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458318682
  • ISBN-13: 978-3458318682
  • Größe und/oder Gewicht: 10,8 x 1,6 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 631.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1776   
Am 24. Januar wird Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg geboren als Sohn des Hofgerichtsadvokaten Christoph-Ludwig Hoffmann und seiner Frau Louise Albertine, geb. Doerffer.

1778
Trennung der Eltern. Hoffmann wächst bei der Doerfferschen Familie auf.

1782
Beginn des Besuchs der reformierten Burgschule zu Königsberg.

1790
Erster Musikunterricht.

1792
Studium der Rechte an der Universität Königsberg.  

1795
Erstes juristisches Examen. Beginn der Amtstätigkeit in Königsberg als Auskultator.

1796
Versetzung nach Glogau.

1797
Reise nach Königsberg.

1798
Verlobung mit Minna Doerffer. Zweites juristisches Examen  und Versetzung nach Berlin. Reise nach Dresden.

1799
Dichtung und Komposition des Singspiels Die Maske.

1800
Ernennung zum Assessor bei der Regierung in Posen.

1802
Strafversetzung ins polnische Plock. Lösung der Verlobung mit Minna. Im Juli Heirat mit Michaelina Rorer-Trzynska.

1804
Letzter Besuch in Königsberg. Ernennung zum Regierungsrat in Warschau.

1805
Gründung der ›Musikalischen Gesellschaft‹. Geburt der Tochter Cäcilia. Hoffmann ersetzt seinen dritten Vornamen aus Verehrung für Mozart durch Amadeus.

1806
Hoffmann tritt erstmalig als Dirigent auf. Warschau wird von den Franzosen besetzt. Hoffmann wird durch die Auflösung der preußischen Behörden stellungslos.

1807
Übersiedlung nach Berlin. Tod der Tochter Cäcilia in Posen.

1808
Kapellmeisterstelle am Bamberger Theater. Reise nach Glogau und dann nach Posen.

1809
Februar: Die Erzählung Ritter Gluck erscheint.

1810
Hoffmann ist Direktionsgehilfe, Hauskomponist, Bühnenarchitekt und Kulissenmaler am Bamberger Theater.

1812
Hoffmann verläßt das Bamberger Theater. Reise nach Würzburg.

1813
Hoffmann erhält das Angebot einer Stelle als Musikdirektor bei der Operntruppe Joseph Secondas (Leipzig und Dresden). Belagerung und Eroberung Dresdens durch die Franzosen.

1814
Februar: Beendigung des Märchens Der goldene Topf. Auseinandersetzung mit Seconda. Entlassung aus der Operntruppe. Anfang März: Beginn der Arbeit an Die Elixiere des Teufels. Anfang Mai erscheinen die ersten beiden Bände der Fantasiestücke. August: Fertigstellung der Oper Undine.

1815
September: Der 1. Band der Elixiere des Teufels erscheint.

1816
Ernennung zum Kammergerichtsrat. Mai: Der 2. Band der Elixiere des Teufels erscheint. Uraufführung der Oper Undine. Erscheinen der Nachtstücke (bis 1817).

1818
Schwere Erkrankung. Oktober: Beendigung der Erzählung Das Fräulein von Scuderi.

1819
Februar: Der 1. Band der Serapions-Brüder erscheint. Ernennung zum Mitglied der ›Immediat-Commission zur Ermittlung hochverräterischer Verbindungen und anderer gefährlicher Umtriebe‹. Dezember: Der 1. Band der Lebensansichten des Katers Murr erscheint.

1820
Hoffmann votiert für eine Freilassung des verhafteten Turnvaters Jahn. Frühsommer: Arbeit an der Erzählung Prinzessin Brambilla.

1821
Hoffmann erwirkt seine Entlassung aus der Kommission. Ernennung zum Mitglied des Oberappellationssenates am Kammergericht.

1822
Letzte Krankheit. Einleitung eines Disziplinarverfahrens wegen Hoffmanns Erzählung Meister Floh. Hoffmann stirbt am 25. Juni in Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 12. September 2006
Format: Taschenbuch
Katzenromane gibt es in der zeitgenössischen Literatur ja so einige. Doch die Idee ist nicht neu: Schon in den "Lebens-Ansichten des Katers Murr" von E. T. A. Hoffmann, einem fast 200 Jahre alten Text, tritt ein Kater höchstselbst als Autor auf und überliefert der Nachwelt seine Biografie. Dummerweise verwendet er dafür bereits beschriebenes Papier, nämlich ein Manuskript, das er bei seinem Besitzer, dem Kapellmeister Kreisler, findet. Durch einen vermeintlichen Fehler bei der Drucklegung ergibt es sich, dass sich die Lebensgeschichte des schriftstellernden Katers mit der Biografie des Kapellmeisters auf kuriose Weise vermischt. E. T. A. Hoffmann hat mit diesem Roman ein Kunstwerk hinsichtlich Form und Komposition geschaffen. Es gelingt ihm, zwei voneinander weitgehend unabhängige Geschichten parallel zu erzählen und trotzdem die beiden Handlungsfäden geschickt miteinander zu verweben. An den Leser stellt das hohe Anforderungen, zumal die Kreisler-Biografie nur aus Fragmenten besteht und für sich schon eine recht komplizierte Struktur besitzt. Aber gerade darum ist der Roman auch heute noch ein ungewöhnliches Lesevergnügen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Labus am 12. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Von den Zeitgenossen im 19. Jahrhundert verkannt und missachtet, wurde E. T. A. Hoffmanns romantischer Roman mit seiner kühnen Poetik erst viel später als Vorläufer der Moderne gewürdigt. Die ineinander verflochtenen Geschichten des zwischen Genie und Wahnsinn schwankenden Musikers Kreisler und des mit Geist, Verstand und scharfen Krallen ausgestatteten Katers Murr bieten noch heute eine vergnügliche Lektüre. Satire, Parodie und Montage sind Hoffmanns bevorzugte literarische Verfahren. Mit analogen Mitteln hat der deutsche Grafiker M. M. Prechtl 180 Jahre später kongeniale Bilder geschaffen. Sein Geschick bei der Darstellung von Tieren mit allzu menschlichen Eigenschaften hat er schon bei der Illustration von Goethes "Reineke Fuchs" und Thomas Morus" "Utopia" bewiesen. Mit virtuos altmeisterlicher Technik portraitiert er nun die Katzenwelt. Den Umschlag ziert Murr selbst, der mit Brille, Feder und Tintenfass nach Meinung des Autors "frappant getroffen" ist. Es folgt eine Reihe berühmter Samtpfoten aus der Kunstgeschichte von Leonardo bis Picasso und aus der Weltliteratur von T. S. Eliot, der die Vorlage des Musicals "Cats" geliefert hat, bis zu Edgar Allan Poe, dessen einäugige schwarze Katze gar gruselig die Zähne bleckt. Eingestreut in den Text sind dazu noch Schwarzweißillustrationen, die tief aus dem Fundus der Überlieferung schöpfen. Da kommt einem beim Betrachten doch manches sehr bekannt vor. E. T. A. Hoffmann, selbst ein Meister der offenen und versteckten Zitate und Anspielungen, hätte an Prechtls prächtigen Bildeinfällen gewiss seine helle Freude gehabt. - Augenschmaus und Lesefutter für höchste Ansprüche.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT am 24. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
E.T.A. Hoffmann schrieb mit seinem Katzen-Roman eine Parodie auf Goethes Lehrjahre des Wilhelm Meister; eine inhaltliche als auch schreibtechnische Ironie: verquirlt sind bei Hoffmann die (angeblichen) Ansichten einer Katze und die eines Kapellmeisters. Die fast ans Schizophrene erinnernde Vorgehensweise Hoffmanns hat nachhaltig die Begründer der Psychoanalyse Sigmund Freud und C.G. Jung beeinflusst. Hoffmann selbst, der erst Komponist hatte werden wollen, fühlte sich seinerseits sehr von Beethoven inspiriert. Als Meilenstein der romantischen Epoche sind die "Lebensansichten des Katers Murr" in die Welt-Literatur-Geschichte eingegangen. Es gibt vom Murr natürlich verschiedene preiswerte Taschenbuch-Ausgaben. Eine bibliophile Kostbarkeit ersten Ranges aber ist der 31cmx20cm messende Band des Verlages C.H. Beck, der mit den berühmten Katzen-Illustrationen des Michael Mathias Prechtl versehen ist. Prechtl sattelt visuell auf die Hoffmannsche Goethe-Parodie auf und ironisiert die berühmtesten Malstile der Kunstgeschichte: Rembrandt, Dürer, Picasso, Manet, Francisco Goya, Toulouse-Lautrec, Leonardo da Vinci, Pieter Bruegel - sie alle werden mit den phantastisch detailreichen Katzen-Porträts, die sich natürlich allesamt auf den Hoffmann-Text beziehen, perfekt verulkt, bespöttelt, durch den Kakao gezogen ...
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. August 1999
Format: Taschenbuch
In diesem Roman, mit vollem Titel: "Lebens-Ansichten des Katers Murr nebst fragmentarischer Biographie des Kapellmeisters Johannes Kreisler in zufälligen Makulaturblättern", läuft der "entfesselte Romantiker" Hoffmann, zu seiner Zeit als "Gespensterhoffmann" für die Herstellung von Schauergeschichten bekannt, zu Hochform auf. Der Kater Murr, "ein junger Autor von dem glänzendsten Talent, von den vortrefflichsten Gaben" hat seine Autobiographie verfaßt, die in den höchsten Tönen ein ziemlich durchschnittliches Katerleben beschreibt und dabei ganz nebenbei den Bildungsroman hochnimmt. Das Schmierpapier, das der Kater zwischen den Manuskriptseiten liegengelassen hat und das versehentlich mitabgedruckt worden ist, enthält (wie der oben zitierte etwas barocke Titel bereits ankündigt) Fragmente aus dem Leben des Kapellmeisters Johannes Kreisler. Kreisler, der auch in anderen Texten von Hoffmann auftritt, stellt als zerrissen-ironisch-romantischer Künstler das genaue Gegenteil des gutbürgerlichen Katers dar. Diese beiden Bestandteile des Romans sind nun auf höchst chaotisch-kunstvolle Weise ineinandergeschoben: die Katerbiographie gesetzt und geordnet voranschreitend; die Kreisler-Biographie in scheinbar zusammenhanglosen Bruchstücken dazwischen, so daß der Leser, um sich zurechtzufinden, erheblich intensiver mitdenkt als bei der Lektüre irgendeines Sherlock Holmes-Romans. Wirklich verblüffend wird es, wenn man bei genauerem Hinsehen feststellt, daß Kater- und Kapellmeister-Biographie auf vielfältige Weise miteinander verknüpft sind (so mündet das Ende der Kreisler-Biographie wieder in den Beginn der Kater-Biographie). Die heftigste Leserreaktion wird wahrscheinlich das Ende hervorrufen - aber das wird natürlich hier nicht verraten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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