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Lebendig begraben: Ein Edgar-Allan-Poe-Roman
 
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Lebendig begraben: Ein Edgar-Allan-Poe-Roman [Taschenbuch]

Melchior Hala , Beke Ritgen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag); Auflage: 1 (10. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404156757
  • ISBN-13: 978-3404156757
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 878.671 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts. In einem Sanatorium lebt ein Mann ohne Gedächtnis. Nur seine furchtbaren Albträume geben Hinweise auf seine Identität. Er nennt sich Edgar Allan Poe. Als er entlassen wird, will er ein neues Leben beginnen. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Skrupellose Mörder haben es auf sein Leben abgesehen. Unerwartet bietet sein ehemaliger Arzt ihm Zuflucht auf einem Landhaus - ein Pakt mit dem Teufel. Poe stößt auf ein finsteres Geheimnis ...

Klappentext

Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts. In einem Sanatorium lebt ein Mann ohne Gedächtnis. Nur seine furchtbaren Albträume geben Hinweise auf seine Identität. Er nennt sich Edgar Allan Poe. Als er entlassen wird, will er ein neues Leben beginnen. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Skrupellose Mörder haben es auf sein Leben abgesehen. Unerwartet bietet sein ehemaliger Arzt ihm Zuflucht auf einem Landhaus - ein Pakt mit dem Teufel. Poe stößt auf ein finsteres Geheimnis ... Das lange erwartete Taschenbuch zur erfolgreichen Hörbuch-Reihe um Edgar Allan Poe!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das bleibt also als Rahmenhandlung übrig, wenn man die Romane, Erzählungen und Gedichte von Edgar Allan Poe aus den Folgen 1 - 25 der Hörspiel-Reihe von Lübbe Audio herausnimmt? Wie enttäuschend!
Ich bin ein großer Fan dieser Hörspielreihe um "Edgar Allan Poe", jenen Mann der Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Gedächtnis und Identität aus einem Irrenasyl auf einer Insel entlassen wird und, immer verfolgt und begleitet von Gestalten und Handlungsorten aus dem Werk des Schriftstellers Edgar Allan Poe als vermeintliche Erinnerungsfetzen, Tagträume oder Visionen, auf der Suche nach seiner Vergangenheit durch die düsteren und schmutzigen Abgründe der Städte New York und New Orleans jener Zeit irrt.
Es ist kaum zu glauben, wie es dem Autor der Hörspielreihe, Melchior Hala - Hörspieladaption laut Booklet zu den CDs - gelungen ist, die Rahmenhandlung in diesem Roman in einer so platten und wenig befriedigenden Art wiederzugeben. In größtenteils extremst kurzen Sätzen, ohne irgendeine Beschreibung der durchaus interessanten und unheimlichen Schauplätze oder der Gefühle und Innenwelten der Hauptfiguren hastet er hier durch die zudem noch extremst gekürzte Geschichte, die Hörer der Hörspielreihe bereits kennen. Dabei geht für mich der Reiz der Hörspielreihe total verloren. Mit diesem "Edgar Allan Poe" und dieser "Leonie Goron" kann ich als Leser nicht mitleiden. Auch wenn man sich beim Lesen die Charaktere vorstellt, die Ulrich Pleitgen und Iris Berben durch ihre Darstellung in den Hörspielen entwickelt haben, kommt keine Freude auf. Die Suche nach der Vergangenheit und Identität der Hauptfigur, die sich zwangsläufig auch im Geist und im Gedächtnis der Hauptfigur abspielt, wird ein Stück weit langweilig, weil sie zur reinen Verfolgungsjagd verkommt, weil man eben nicht die Innenwelten der Hauptfiguren beschreibt. Die Handlungsorte werden nicht allein dadurch spannend und unheimlich, dass man schreibt, dass sie es sind. Dem Autor gelingt es absolut nicht der Rahmenhandlung der Hörspiele neue Aspekte hinzuzufügen oder die Vergangenheit der Hauptfiguren aus einer anderen Perspektive zu beleuchten.
Für mich ist dieser Roman extrem enttäuschendes Fast-Food geworden: schnell zu lesen und genauso schnell auch wieder vergessen. Und das Ganze als eine Hommage an Edgar Allan Poe zu bezeichnen, ist schon fast eine Frechheit.
Da höre ich mir lieber die inzwischen 29 Folgen der Hörspielreihe an, und vergesse dieses Machwerk ganz schnell wieder. Oder lese lieber noch einmal die "Originale" von Edgar Allan Poe.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Flott erzählt 21. Januar 2008
Format:Taschenbuch
Zunächst stellt sich bei einem derartigen Projekt die Frage nach dem Warum? Warum ein Buch zu einer Hörspielserie, das alle Antworten vorwegnimmt? Geht dadurch nicht die Spannung verloren? Nicht unbedingt und die Rätsel der Hörspielserie sind so mannigfaltig, dass man einfach wissen muss, was nun dahintersteckt. Zudem wird innerhalb der Hörspielserie die Story viel ausführlicher und anspruchsvoller erzählt, als es in einem 237-seitigen Buch möglich ist. Dennoch ist dieses Buch sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben und man kann es angenehm in zwei Zügen durchlesen. Natürlich wirkt die Handlung aufgrund der Kürzungen und Straffungen stellenweise gehetzt und gerade die Charakterisierung weist einige Mängel auf. Zum Schluss geht alles ziemlich schnell und wenn man das Buch zuklappt, fragt man sich ein wenig enttäuscht, ob das nun alles gewesen sein soll. Ist das die komplette Lösung dieser faszinierenden Hörspielserie? Nichtsdestotrotz ist der Roman, wie angekündigt, eine gelungene und wunderbare Hommage an Edgar Allan Poe und sein Leben. Dank des geringen Umfangs des Buches ist es auch für Lesemuffel interessant. Wer die Spannung allerdings ertragen kann, bis er alle 25 Hörspielfolgen gehört hat, der sollte sich zügeln und lieber zu den CDs greifen. Für Fans des Schriftstellers Edgar Allan Poe ist dieses Buch allerdings Pflicht und mit einem Preis von 6,95 Euro kann man wahrlich nichts verkehrt machen.
Das Cover passt perfekt zu dem Roman und atmet die gleiche düstere Atmosphäre wie die Titelbilder der Hörspielserie, in die sich der Roman wundervoll einreiht. Düster, unheimlich und geheimnisvoll, so wirkt das Cover des Romans und ist somit der ideale Blickfang.

Fazit:
Flott erzählte Huldigung an das Leben eines der größten Schriftsteller der Weltliteratur für alle, die es vor Spannung nicht aushalten können. Die schriftstellerische Umsetzung kommt zwar nicht an die Hörspielserie heran, ist aber dennoch lesenswert.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Schelli TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich kannte die Hörspielreihe nicht, aber ein Roman von/mit/über Edgar Allan Poe kann nicht schlecht sein, oder doch?

Vorweg, einen Roman mit einer derart guten Story hätte ich Melchior Hala nicht zugetraut. Ich bin froh, dass ich mich geirrt habe.

Schnörkelos ist der Schreibstil des Hala, der ohne epische Breite sprachlich sehr geradlinig seine Geschichte von dem Insassen einer Irrenanstalt erzählt. Mit ungewöhnlich vielen kurzen und klaren Sätzen führt uns Hala die Suche nach dem eigenen Ich des vermeintlichen Edgar Allan Poe vor Augen und spielt dabei gekonnt mit unseren Ängsten, dem Bösen wehrlos ausgeliefert zu sein.
So präsentiert uns Hala eine gelungene Mischung aus Krimi, Horror und Thriller, wenn sich Edgar Allan Poe, der an umfassenden Gedächtnisverlust leidet, auf die Suche nach seiner wahren Identität begibt. Dabei wird ein Mordanschlag auf ihn verübt. E.A.Poe flüchtet mit Leonie, die er aus einem Schiffswrack gerettet hat, auf das Landgut seines Irrenarztes in New Orleans. Scheinbar in Sicherheit müssen beide erkennen, dass in diesem Landgut jenes Grauen lauert, das die Schicksale der beiden Protagonisten für immer verbindet...

Herrliche Anspannung auf 235 Seiten, die Lust auf das Wiederentdecken der Poe'schen Literatur macht, wobei so mancher kafkaeske Moment diesen Gruselkrimi zu echter Literatur werden lässt.
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