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Mein Leben unter Serienmördern. Eine Profilerin erzählt
 
 
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Mein Leben unter Serienmördern. Eine Profilerin erzählt [Gebundene Ausgabe]

Helen Morrison , Harold Goldberg
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442301084
  • ISBN-13: 978-3442301089
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 899.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Liegt es womöglich an den Schlusspassagen ihres Buches, in denen Helen Morrison ihren beruflichen Visionen beängstigend freien Lauf lässt, Implantate, ja Gehirnoperationen fordert, um potentiellen Serienmördern den Trieb ein für allemal zu hemmen? Dass sie -- im festen Glauben an ein "Serienmörder-Gen", das bereits im fötalen Zustand eine düstere Zukunft verheißt – eine glühende Verfechterin künftiger Gentechnologien im Dienste der Verbrechensbekämpfung ist? Dass sie mit einer Wissenschaftshybris ausgestattet ist, die sie nicht gerade zur Sympathieträgerin macht? Oder war den amerikanischen Lesern ihres Buches einfach mulmig zu erfahren, dass sie das Gehirn John Gacys, eines der übelsten Killer der US-Geschichte, zu Hause in einer Pappschachtel liebevoll aufbewahrt?

Fast einhellige amerikanische Lesermeinung: Die Profilerin und forensische Psychologin Helen Morrison, eine anerkannte Koryphäe im Erforschen der Persönlichkeitsstrukturen von Serienkillern, ist eine merkwürdige Frau. Ihre oft über Jahre sich hinziehenden Interviews mit einigen der übelsten Exemplare dieses finstersten aller Verbrechenszweige (wobei mit unappetitlichen Details natürlich nicht gegeizt wird), haben in ihr eine festzementierte und unumstößliche Meinung entstehen lassen, die sie mit der Verve eines Eiferers verficht. Erziehung und Sozialisierung, Kindheitstraumata, Umwelteinflüsse, lehnt Morrison – reichlich unwissenschaftlich! – vehement und kategorisch ab. Im Moment der Befruchtung sei das Schicksal determiniert! Starker Tobak, wenn auch nicht gänzlich falsch.

Dass sie sich vom US-Kongress hin bis zur Kollegenschaft von nichts als Feinden und Ignoranten förmlich umstellt sieht, legt für den zusehens misstrauischer werdenden Leser den Schluss nahe, die Profilerin täte gut daran, am eigenen Profil einige nötige Justierungen vorzunehmen. Fraglos, ihre zahlreichen Fallbeispiele gewähren gruselige und spannende Einblicke in die Grenzwelten menschlicher Psyche. Morrisons Charakterstudien von Serienmördern vom Kaliber eines "Babyface" Richard Macek, den Brief- und Traumwelten eines Bobby Joe Long, bieten einigermaßen verstörende Leseerfahrungen. Ihr Prozessbericht im Falle Gacy (dessen Hirn sie nach der Hinrichtung eigenhändig entfernte!), ist das zweifellos atemberaubende Kernstück ihres Buches. Wäre da nur nicht diese beinharte, fast störrische Beharrlichkeit, mit der die Wissenschaftlerin jedes Gegenargument zu ihrer fragwürdigen These mundtot macht. Eine Eitelkeit, die dem Erkenntnisgewinn in der Forensik nicht unbedingt dienlich sein dürfte! –Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Psychopathen, Monster oder Sadisten? Die Profilerin Helen Morrison versucht zu verstehen, was Serienmörder zu ihren grausamen Verbrechen treibt. Helen Morrisons Arbeitsplatz sind die Hochsicherheitstrakte amerikanischer Gefängnisse. Seit beinahe dreißig Jahren widmet sich die forensische Psychologin der Untersuchung von Serienmördern, und in Monate währenden Gesprächen mit Tätern versucht sie zu verstehen, was sie zu ihren monströsen Taten treibt. Wird man als Serienmörder geboren? Ist entfesselte Tötungslust auf einen neurologischen Defekt zurückzuführen? Oder spielt möglicherweise Missbrauch in der Kindheit eine Rolle? In ihrem faszinierenden Buch präsentiert Helen Morrison die spektakulärsten Fälle ihrer Karriere als Profilerin und schildert eindringlich, was es bedeutet, einem Beruf nachzugehen, den wir aus Büchern und Filmen kennen - dessen reale Seite uns aber bisher verborgen blieb. "Helen Morrison erzählt uns fesselnde, mitunter auch schockierende Geschichten aus ihrem Alltag als Profilerin. Ein ungewöhnliches Buch, das sehr zu empfehlen ist!" Library Journal "Ein aufrüttelndes Buch!" Kirkus Reviews "'Mein Leben unter Serienkillern' ist ein fesselndes und beunruhigendes Buch, das uns zeigt, auf welch komplexem Terrain wir uns bewegen."

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auf 30 Jahre Berufserfahrung kann die fornesische Psychologin Helen Morrison zurückblicken. Doch von ihrer Tätigkeit als Profilerin erfährt man in diesem Buch nicht unbedingt viel - außer dass sie das Gehirn eines Serienmörders in ihrem Keller aufbewahrt. In unzähligen Gesprächsstunden mit Serienmördern kam Morrison zum - wie sie selbst immer wieder betont - streng wissenschaftlichen Schluss, dass diese Menschen auf der emotionalen Entwicklungsstufe eines Säuglings stünden und dass es für die von ihnen begangenen Serienmorde kein Motiv gäbe.

Nun, vielleicht gibt es doch Gründe, die Menschen zum Töten treiben, die sich nicht messen und wägen lassen, auch wenn sie sehr wohl wissenschaftlich fundiert erschließbar wären. So geht beispielsweise der österreichische, international anerkannte Profiler Thomas Müller ins seinem Buch "Bestie Mensch. Tarnung. Lüge. Strategie" von dem Ansatz aus, alle Handlungen seinen bedürfnisorientiert. (Erkennt man das Bedürfnis hinter der Handlung, ergibt sich auch Täterprofil und Motiv.)

Helen Morrison aber ist - für meinen Geschmack etwas zu einseitig - dem Mörder-Gen auf der Spur, mit dem nur allzu leicht jegliche Verantwortung zurückgewiesen werden könnte. Es liegt halt in den Genen bedingt und darum sind Serienmörder auch nicht therapierbar - aus, Schluss, Punkt. Beklemmend ist auch die Schilderung am Ende des Buches, wo die Wissenschafterin erklärt, mit welchen Methoden sie ihre Theorien zu beweisen versuchen wolle, wenn man sie nur ließe. Frankenstein lässt grüßen!

Fazit: eine recht einseitige Auseinandersetzung mit der Theorie des Mörder-Gens, nahezu keine Informationen über die Arbeiten eines Profilers, wenn es darum geht, ein Täterprofil zu erstellen, dafür persönliche Informationen über Helen Morrison selbst, die sie allerdings manchmal etwas seltsam erscheinen lassen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von doc_mica
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin auf dieses Buch durch einen Radiobeitrag aufmerksam geworden, und da ich sowohl Krimis als auch Biographien gerne lese, habe ich mir relativ viel von diesem Buch versprochen.

Leider war es eine einzige Enttäuschung!!! Die Autorin erzählt in allererster Linie von sich selbst, d.h. wie einzigartig und toll sie ist. Die Serienmörder werden zu oberflächlichen Randfiguren und dienen letztlich nur dazu, zu zeigen, wie toll die Autorin ihre Arbeit macht und wie genial sie doch ist. Irgendwann nervt es einfach nur noch!

Leider das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe... Absolut nicht zu empfehlen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nicht zu empfehlen 9. März 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich mag man es nicht glauben und hofft auf Übersetzungsfehler. Da schreibt eine promovierte Psychologin, angeblich Wissenschaftlerin! Entsetzlich die hochtrabenden, profanen, nicht belegten Hypothesen. Ganz und gar unwissenschaftlich. Peinlich! Warum werden solche Bücher überhaupt übersetzt?
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............ 0 19.10.2009
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