Zunächst einmal halte ich es für sehr wichtig ein paar Vorbemerkungen zu dem Autor zu machen: es handelt sich um einen Philosophen und Mediziner und vor allem um jemanden, der sich sehr ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt. Auf jeder einzelnen Seite und vor allem im letzten Teil des Buchen merkt man, dass der Autor sich mit Gegenargumenten und Erklärungen äußerst kritisch und offen auseinandersetzt und auch nicht irgendwann einen Schlußstrich zieht nach dem Motto "ja, es gibt das leben nach dem Tod". Tatsächlich kann das Buch einem jeden aber helfen sich ein eigenes Bild zu machen, ohne in eine Richtung gedrängt zu werden.
Was mir noch wichtig scheint, ist die Tatsache, dass es sich, trotzdessen der Titel vielleicht anderes bezeugen könnte, um kein reißerisches Buch nach einem Boulevardmagazin-Stil handelt! Zugegeben auch um keine wissenschaftliche Arbeit, was der Autor allerdings auch selbst betont und was auch sicher viele Leser vor der (meiner Meinung nach sinnvollen) Lektüre abhalten würde.
Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, sowohl naturwissenschaftlich Interessierten als auch allen anderen, zumal es auch recht zügig durchgelesen ist und einen sehr bleibenden Eindruck hinterlässt!