Selten hat mich ein Naturbuch so berührt wie dieses. Der Text, der das ganz persönliche Empfinden des Autors so wunderbar wiedergibt, hat mir total aus der Seele gesprochen. Aber ganz besonders berührt haben mich die exzellenten Fotos und natürlich die ganz spezielle Art der Malerei von Matto H. Barfuss.
Da ich selber bereits auf einigen Reisen durch Kenia und die Serengeti in Tansania das unwahrscheinliche Glück hatte, diese wunderbaren Tiere in freier Wildbahn beobachten zu dürfen, hat dieses Buch in mir eine große Sehnsucht wachgerufen, den Geparden einmal auf eine ähnliche Weise begegnen zu können. Allerdings weiß ich natürlich, dass das immer ein Wunschtraum bleiben wird, da ich natürlich nicht auf allen Vieren durch die Steppe robben kann, und das nicht nur, weil ich bereits etwas älter bin, sondern weil mir durchaus bewußt ist, dass die geschilderten Begegnungen natürlich Begegnungen der ganz besonderen Art sind, die sich nicht beliebig und vor allem nicht durch jedermann wiederholen lassen.
Trotzdem muß ich gestehen, dass ich enorm neidisch war auf den Autor, denn liebend gern wäre ich in seiner Stelle gewesen! Und ich bin mir ganz sicher, dass ich mit dieser Meinung nicht allein bin, sondern dass es vielen Afrikaliebhabern ebenso geht.
Ich danke Matto H. Barfuss von ganzem Herzen für sehnsuchtsvolle Lesestunden und das damit verbundene Anschauen der wunderbaren Fotos und Bilder und wünsche mir noch möglichst viele ähnliche Bücher.