27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie man trotz Atemstörungen genug Luft bekommt, 27. Februar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Leben mit Asthma, Bronchitis, Emphysem (Taschenbuch)
Atemwegserkrankungen – vor allem chronische – gehören zu den zunehmenden «Zivilisationsschäden». Und ihnen, ihren häufigsten Erscheinungsweisen, ihren Ursachen und den entsprechenden Therapieangeboten widmet sich dieser Ratgeber. Er diskutiert dabei Fragen danach, wann eine Operation und wann welches Medikament angesagt sind ebenso wie Sinn oder Unsinn von schulmedizinischen, heilpraktischen oder psychotherapeutischen Massnahmen. Und wer hätte gedacht, dass auch eine Sauerstofftherapie ihre Tücken haben kann?
Geisler erklärt aber auch, wie ich mir selber helfen kann und wann ich besser ärztlichen Rat einhole. Und wo ich das am besten tue, erfahre ich in den Adresslisten. Ja, sogar, wie ich als Atemwegserkrankte «richtig» Urlaub mache, wird gesagt.
Im übrigen rechne ich es dem Autor hoch an, dass er mit seinem Buch auch jenen Hoffnung macht, die bereits einige erfolglose Therapien hinter sich haben. Dennoch wird klar, wie sehr es stets auch an den Einzelnen liegt, die eigenen Beschwerden «in den Griff» zu bekommen, selbst wenn das nicht Heilung bedeuten muss. Aber mit Rauchen aufzuhören, ist oft schon der wichtigste – obzwar schwerste – Schritt ...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
informierter Patient, 9. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Leben mit Asthma, Bronchitis, Emphysem (Taschenbuch)
Der Kunde, der die eben gelesene Rezension eingegeben hat, hat völlig recht, mit Rauchen aufhören ist das oberste Gebot. Möglichst schon bei
den ersten Hustenanfällen, die sich mehrfach wiederholen. Viele Patienten
schieben diese Hustenanfälle beiseite, weil sie meinen, "das viele Husten
sei ja gar nicht so schlimm. Und überhaupt, um mich herum husten auch andere Leute, die z.B. gar nicht rauchen." Tatsächlich ist erwiesen, dass auch die Genetik eine Rolle bei dieser Krankheit spielen dürfte, der genaue Anteil ist leider noch nicht bekannt. Und ob das Wissen dann helfen würde, ist eine ganz andere Frage. Feststeht, dass der aufgeklärte
oder nachdenkende Patient möglichst beim ersten Arztbesuch, bei dem er vom Arzt darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine COPD handelt, aufhören soll zu rauchen, egal wie schwer es ist. Heutzutage gibt es dazu sogar Hilfen, die man sich kaufen kann. In diesem 1. COPD- Stadium ist u.U. noch kein Lungenemphysem vorhanden, so dass man die Krankheit besser in den Griff bekommen kann. Kommt erst ein Emphysem dazu, dann sind die Bronchen irreparabel geschädigt, d.h. die Krankheit wird nicht mehr geheilt werden können. Sauerstofftherapie kann die Lebensqualität vieler Patienten verbessern, heilen kann sie leider auch nicht. Ergo: Aufhören zu rauchen, sagt jeder Arzt, den man dazu befragt.
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