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Ein Leben lang kurze Hosen tragen [VHS]
 
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Ein Leben lang kurze Hosen tragen [VHS]

Ulrike Bliefert , Tobias Schenke , Kai S. Pieck    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrike Bliefert, Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky
  • Regisseur(e): Kai S. Pieck
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007QCFQ4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.846 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In den Jahren 1962 bis 1966 entführte, missbrauchte und tötete der Metzgergehilfe Jürgen Bartsch im Ruhrgebiet vier halbwüchsige Jungen. Bei seinem ersten Mord war er 15 Jahre alt und 19, als man ihn fasste . Bartschs fesselnde Beichte während einer Therapiesitzung 1972 in der Landesheilanstalt Eickelborn bildet den Rahmen für szenische Rückblenden, die die Morde und seinen Lebensweg nachzeichnen - eine Reise in die Abgründe einer kranken und geschundenen Seele. Bartschs kaltherzige und strenge Adoptiveltern, die unmenschlichen Erziehungsmethoden, unter denen er in einem katholischen Internat zu leiden hatte, der Moment als ihm klar wurde, dass er sich von kleinen Jungen sexuell angezogen fühlte, seine Sehnsucht niemals erwachsen zu werden - Schlüsselerlebnisse und Mosaiksteine, die den jungen Jürgen zur "Bestie von Langenberg" machen sollten, wie die Presse ihn später titulierte. Das bezwingende Psychogramm eines Unscheinbaren als beklemmende Reise ins Dunkel.

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Täter oder Opfer?, 19. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Ein Leben lang kurze Hosen tragen (DVD)
Ein Sehenswerter aber auch Erschütternder Film über einen Menschen, wie man sich ihn nicht vorstellen kann. Aber er hat gelebt. Jürgen Bartsch, der hier durch Tobias Schenke und Sebastian Urzendowsky ziemlich heftig dargestellt wird.

Zwischendurch dachte ich mir ein paar Mal, warum schaust du dir diesen Film an. Einen Film über einen Menschen, der vier kleine Jungs auf schlimmste ermordete.

Allerdings ist der Film etwas für den Kopf. Man erhält nur wenig Bilder, die einen den kalten Schauer den Rücken hinunter laufen lassen. Letztendlich ist es die persönliche Phantasie, die den Film unter Umständen mehr als brutal macht.

Dieses „Mitnehmen des Zuschauers" ist etwas, was dem Regisseur Kai S. Pieck mehr als gelungen ist.

Was mich persönlich beängstigte war die Tatsache, dass der Täter Jürgen Bartsch immer wieder zwischen Opfer und Täter wandelte. Die These auf eine Aktion folgt eine Reaktion, passt genau in diese Geschichte. Einerseits gibt es Momente, in denen man Jürgen Bartsch bedauert und im nächsten Moment hasst man ihn einfach.

Schauspielerisch ist dieser Film auf jedem Fall mehr als nur ergreifend.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Protokoll einer traurigen Kindheit, 18. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Ein Leben lang kurze Hosen tragen (DVD)
Dieser Film zeigt anhand von Originalprotokollen und dem schriftlichen Verkehr zwischen Jürgen Bartsch und Paul Moor, dass verkorkste Leben eines Jungen aus dem Ruhrpott, der sowohl durch die Kaltherzigkeit seiner Adoptiveltern als auch durch die unmenschlichen Erziehungsmethoden in einem katholischen Internat schwere seelische Schäden davontrug, die seine Kindheit und Jugend negativ prägen sollten.

Kai S. Pieck ist mit diesem Film ein exzellentes Portrait der "Bestie von Langenberg" gelungen. Durch Schlüsselerlebnisse aus dem Leben von Jürgen Bartsch (z.B. die Sehnsucht nie erwachsen zu werden, das sexuele Verlangen nach kleinen Jungen), zeigt Pieck in seinem Film den traurigen Lebenslauf einer kranken und geschundenen Seele.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Fühlenswerte Zeitgeschichte, 1. Februar 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein Leben lang kurze Hosen tragen (DVD)
Der Film schafft es mit Verzicht auf falschen Pathos oder effektheischenden Voyerismus den Zuseher einen Einblick in das Leben des Täters (oder doch Opfers?) zu geben. Die Ver- bzw. Beurteilung verbleibt beim Zuseher. Sehr gelungenes Erstlingswerk!
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