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5.0 von 5 Sternen
Der Name ist Programm, 4. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Leben im Schrank (Audio CD)
Der Name ist Programm. Leben herrscht da wirklich und wenn man davon ausgeht, dass sich die CD in meinem Schrank befindet, befindet sich Leben im Schrank.
Das neue Album von Kain kann mit gut gemachtem Hard Rock aufwarten, der sehr an amerikanische Rockgrößen, wie Nickelback erinnert.
Und genauso geheimnisvoll, wie der Titel des Werkes ist, ist auch die Musik. Nicht nur rockig, sondern auch intelligent zusammen gemischt, passt sie, wie die Faust aufs Auge zu den Texten. Da wird über alle Alltagsprobleme, die auftreten, gesungen. Nicht nur Liebe, sondern auch Einsamkeit, und Urängste des Menschen werden angesprochen.
Die Texte stimmen dabei sehr nachdenklich in ihrer Verpackung aus Hard Rock und Rock Balladen. Wir haben ja schon geschrieben, dass die deutschen Intelligenzmusiker Blumfeld aufhören, hier wären durchaus gute Nachfolger.
Wer gerne Vergleiche haben will. Man könnte bei Kain meinen eine musikalischere Variante der Toten Hosen zu hören.
Gerade mit diesem Album wurde mal wieder ein Album erschaffen, welchem man sich hingeben muss. Nebenbei Hören ist hier leider nicht drin, weil man dann auch nur die Hälfte mitkriegt. Dies ist bei Popmusik zwar möglich, aber nicht bei Kain. Dies zeigt auch auf, welche Kunst dahinter steckt. Musik wird oftmals als Produkt begriffen, welches man vor allen Dingen zum nebenbei hören produziert, etwas schön leichtes, was jeder hören kann, ohne groß nachzudenken.
Es ist schön zu sehen, dass auch bei den Major Labels (hier Universal), Bands unter Vertrag sind, die Musik als Kunst begreifen und wo man auch merkt, dass nicht durch irgendwelche Plattenbosse dazwischen geredet wurde.
So erfordern hier 13 Lieder in einer Mischung aus Hard Rock und intelligenten Texten die volle Aufmerksamkeit des Hörers.
Fazit: Gutes Album und gerade in letzter Zeit, in denen der Neue Deutsche Pop und die Hamburger Schule sehr hoch gepriesen werden, mal wieder etwas Neues.
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5.0 von 5 Sternen
Schrank statt Schublade, 22. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Leben im Schrank (Audio CD)
Ach, es ist wirklich zu schade, dass nur weil man eine Band nicht in eine Schublade schieben kann - und gut, gleich so große Unsicherheiten entstehen. Gern wird Revolverheld als Vergleich herangezogen, was ich für höchst fahrlässig halte.
Das Debutalbum der Berliner Band KAIN ist ein äußerst achtbares Stück Arbeit. Texte, die berühren und noch dazu talentiert mit Metaphern spielen (da hinkt der Vergleich zu Revolverheld schon mal gewaltig). Musik, die schon beim ersten Hören anspricht, ohne beim 10. Mal langweilig zu werden.
Immer wieder selbst übertreffen sich die Jungs live. Das muss man wirklich gesehen. Kraft und Bühnenpräsenz gepaart mit handwerklichem Können. Besonders Lino beeindruckt durch seine wunderbare Stimme *schwärm ;)* (Wie war das noch mal bei Revolverheld live???)
Darüber hinaus sind die Jungs wahnsinnig sympathisch, ohne Allüren. Sie wissen, woher sie kommen und wie hart sie bisher gearbeitet haben, um bis hierher zu gelangen. Auch das verlangt Respekt.
Gebt den Jungs eine Chance, sie werden sie mehr als nutzen! Versprochen!!! :)
www.kain.fm
www.myspace.com/kain
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
...von Qualität!, 1. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Leben im Schrank (Audio CD)
Jeder der gern Rockmusik mit deutschen Texten und guten Gitarrenriffs hört sollte die Rezension von kulturnews.de ignorieren. Es ist schließlich jedem Hörer selbst überlassen wie er Songtexte interpretiert und damit auch wie erst er sie nimmt. Die Jungs sind live auf jeden Fall die absolute Bombe und haben mich damals als Vorband von Juli schon beim erten Lied überzeugt. Das Album steht den Erwartungen, die ich danach hatte, in keinsterweise nach. Die Songs sind melodisch, mal härter, mal weniger und die Texte mal direkt, mal nachdenklich aber nicht depressiv und heben sich vom üblichen Bla Bla vieler Deutschrockbands in positiver Weise ab.
Also, CD kaufen und auf dem nächsten Konzert ordentlich mitgröhlen. Für die Qualität der Musik ist KAIN noch viel zu unbekannt und wird definitiv unterm Wert verkauft.
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