• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 8 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von Warehouse Deals
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in gutem, sauberen Zustand. Seiten und Einband sind intakt (ebenfalls der Schutzumschlag, falls vorhanden). Buchrücken darf Gebrauchsspuren aufweisen. Notizen oder Unterstreichungen in begrenztem Ausmaß sowie Bibliotheksstempel sind zumutbar. Amazon-Kundenservice und Rücknahmegarantie (bis zu 30 Tagen) bei jedem Kauf.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 1,55 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Leben und Zeit des Michael K.: Roman Taschenbuch – 8. Oktober 2003


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 22,94
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,90
EUR 8,90 EUR 3,67
56 neu ab EUR 8,90 9 gebraucht ab EUR 3,67

Wird oft zusammen gekauft

Leben und Zeit des Michael K.: Roman + Schande: Roman
Preis für beide: EUR 18,85

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 5 (8. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596132525
  • ISBN-13: 978-3596132522
  • Originaltitel: Life and Times of Michael K.
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 1,1 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.351 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Coetzee beschreibt in einem balladenhaften Roman die Geschichte eines Mannes, der sich aus Zivilisation, Geschichte und Zeit stiehlt, um sein eigenes Leben zu leben. Die Zeit holt ihn jedoch ein und zwingt ihn zurück in das Sozialgefüge und den vorweggenommenen Bürgerkrieg in Kapstadt. Der Autor erhielt für dieses Buch 1983 den renommierten englischen Book Award. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

J. M. Coetzee, der 1940 in Kapstadt geboren ist und von 1972 bis 2002 als Literaturprofessor in seiner Heimatstadt lehrte, gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Er wurde für seine Romane und sein umfangreiches essayistisches Werk mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Booker Prize, 1983 für ›Leben und Zeit des Michael K.‹ und 1999 für ›Schande‹. 2003 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen.
Coetzee lebt seit 2002 in Adelaide, Australien.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Alle 10 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 7. Januar 2004
Format: Taschenbuch
Als ich auf dem Buchrücken las: „Man muß schon auf Kafkas „Prozess"- oder „Schloß"-Parabeln zurückgehen, um einen Vergleich für diese intensive Darstellung der existentiellen Situation eines identitätslosen Menschen in einer fremden Umwelt zu finden.", habe ich an eine Übertreibung des Kritikers der Frankfurter Rundschau geglaubt. Aber es stimmt. Nicht nur aufgrund des Namens (K.) der Hauptfigur, sondern insbesondere durch den sehr charakteristischen Schreibstil drängen sich Vergleiche mit Kafka auf. Das Buch ist eine Mischung aus dem „Schloß" oder „Amerika" und Thomas Manns Roman „Der Erwählte". Zum Teil verändert sich die Welt um Michael K. in Sekunden (beispielsweise bezeichnet er einen Fremden, der ihm von seinem Kuchen abgibt, innerhalb Minuten als "seinen Freund"), andererseits vegetiert er über Monate in einem Erdloch, ohne nennenswerte Nahrung, ohne Kontakte, ohne erwähnenswerte Beschäftigung.
Ein verstörendes Werk, faszinierend in der Sprache, das auch einen guten Einblick in die Welt Südafrikas vor dem Ende der Apartheid gibt. (Ich war gerade in SA, und die früheren Umstände sind fast nicht mehr vorstellbar.)
Nach dem Lesen von Coetzees "Schande" konnte ich mir noch kein Urteil bilden, ob er den Nobelpreis 2003 verdientermaßen erhielt (soweit ich überhaupt so anmaßend sein darf, dies zu beurteilen). Nach "Leben und Zeit des Michael K." bin ich persönlich sehr wohl der Meinung, daß nach Imre Kertecz zum zweitenmal hintereinander ein Autor völlig verdient diesen renommierten Preis erhalten hat. ich werde Coetzee weiterhin lesen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland F. am 21. Juli 2008
Format: Taschenbuch
J. M. Coetzee entführt den Leser in seinem parabelhaften Roman "Leben und Zeit des Michael K." in ein von Krieg gebeuteltes und anarchistisches Kapstadt (wobei die Kaphalbinsel hier symbolisch für ganz Südafrika ist), ein Horrorszenario, in dem auf den Straßen geplündert und geschossen wird. Die Regierung führt einen "Krieg", der jeden betrifft, dessen Grund (bzw. Motivation) aber offensichtlich niemand verstehen kann. Michael K., der sympathische, vaterlose Antiheld, der in einem Heim aufgewachsen ist, der fast identitätslos und wurzellos ist, der die Welt nicht verstehen kann und auch nicht verstehen will, der eigentlich nur Gärtner sein will, flieht trotz seiner Apathie, trotz fehlender Leidenschaft, aus reinem Pflichtbewusstsein zuerst mit seiner Mutter, nach ihrem Tod nur noch mit ihrer Asche aufs Land um dort in Ruhe von dem zu leben, was das Land ihm geben kann. Einzig der Wunsch, Gärtner zu sein, scheint ihn zu beflügeln. Er wird von den Behörden schikaniert, in ein Lager gesteckt, aus dem er fliehen kann, bis er als vermeintlicher Helfer einer terroristischen Gruppe verhaftet, aber aufgrund seines schwachen Zustands in ärztliche Behandlung in ein weiteres Lager (hier wird ihm sogar das letzte bisschen Identität genommen, das er noch hat, er wird hier statt Michael K. nur mehr Michaels genannt) kommt. An dieser Stelle wechselt Coetzee die Erzählperspektive und lässt nun den Arzt fast Reporthaft seine Eindrücke schildern. Der letzte, ganz kurze dritte Teil ist dann wieder Michael K. vorbehalten.
Es ist faszinierend, wie einfach und lakonisch J. M. Coetzees Prosa ist, wie genau er mit wenigen Worten sagt, was er sagen will. Ein Roman, der Spuren hinterlässt, der betroffen macht, der sehr lange im Gedächtnis bleibt. Ein Meisterwerk und einer jener seltenen Romane, bei denen die Fünf-Punkte-Wertung eigentlich ungenügend ist...
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Lohfink am 23. März 2010
Format: Taschenbuch
Was für ein Mensch ist Michael K.? Zu Beginn wirkt es so, als wäre er dumm - er kann keine normale Schule besuchen, es reicht gerade für die Arbeit als (Hilfs-)Gärtner. Doch spätestens, als Michael sich in der südafrikanischen Wildnis durchschlägt, habe ich mich gefragt, ob er wirklich so dumm ist - er ist zwar langsam und kann nicht gut mit anderen Menschen, die ihn zu irritieren scheinen. Dafür hat er aber ein Händchen für die Natur, für die Pflanzen und für das Leben in der Einsamkeit.

Gleichzeitig wirkt Michael oft verloren in einer Welt voller wirrer Ereignisse. Der Krieg interessiert ihn nicht, alles was er weiß ist, dass er ihm entfliehen will. Er verfolgt keine langfristigen Ziele, sondern scheint häufig einfach in den Tag hinein zu leben. Das ändert sich, als Michael beginnt, auf der verlassenen Farm Gemüse anzubauen. Er wartet und freut sich darauf, seine Pflanzen wachsen zu sehen. Coetzee schafft es, dem Leser zu vermitteln, wie wichtig Michael K. dieses einsame Leben ist. Wie viel es ihm bedeutet, dort zu sein, auf dieser Farm in der Einöde, bei seinen Pflanzen. Als Michael die Farm für einige Zeit verlassen musste, habe ich deshalb wirklich mitgelitten.

Michael ist ein Sonderling, anders als die meisten Menschen, auf jeden Fall ganz anders als ich. Trotzdem hat er mich unglaublich fasziniert, hat Coetzee es geschafft, mich Michaels Welt aus dessen Augen zu sehen und ihn zu verstehen. Am Schluss des Buches ist auch ein Arzt in einem Krankenhaus, in das der in der Wildnis halb verhungerten Michael aufgenommen wird, auf seltsame Weise von ihm angezogen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden