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Leben in West-Berlin: Alltag in Bildern 1945-1990 Gebundene Ausgabe – April 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Elsengold Verlag; Auflage: 1 (April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944594142
  • ISBN-13: 978-3944594149
  • Größe und/oder Gewicht: 25,5 x 5,3 x 35,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Journalist Günther Wessel ist nicht geborener, sondern gelernter West-Berliner. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren als freiberuflicher Autor für Verlage, Magazine und Rundfunkanstalten.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 24. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
West-Berlin - die Frontstadt an die Schnittstelle zwischen den unversöhnlichen politischen und militärischen Blöcken. Eine Metropole im Herzen Europas mit mehr als zwei Millionen Einwohnern, aber ohne Hinterland. Eine Insel in einem anderen Staat. Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden auch West- und Ost-Berlin wiedervereinigt und ein Jahr später Hauptstadt der Bundesrepublik.

Der opulente Bildband „Leben in West-Berlin“ lässt noch einmal die 45 Nachkriegsjahre Revue passieren - und das mit über 1000 teils noch nie veröffentlichten Fotos. Dieses umfangreiche Bild-Kaleidoskop ist in acht Kategorien unterteilt, die unterschiedliche Bereiche des Lebens und des Alltags in West-Berlin präsentieren und die alle chronologisch angeordnet sind.

Den Auftakt macht das Kapitel „Ruinen und Rosinenbomber“, das zeigt, wie die Stadt aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges wieder langsam aufgebaut wurde und wie die West-Berliner bei der fast einjährigen sowjetischen Berlin-Blockade über eine Luftbrücke versorgt wurden. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 50er Jahren wird die Stadt zum „Schaufenster des Westens“. Der Ku’damm wird zum Aushängeschild der Warenwelt.

Das Kapitel „Bauen und Wohnen“ demonstriert den Bauboom in der Stadt, vom Hansaviertel über das Europa-Center bis zur Technischen Universität. Aber es werden auch Einblicke in die Wohnverhältnisse der Berliner gewährt. Weitere Kapitel sind „Schule und Universität“, „Kunst und Kultur“ und „Reden und Demonstrieren“. „Arbeit und Freizeit“ beleuchtet dann den Arbeitsmarkt und die Freizeitmöglichkeiten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchrezensent aus-erlesen TOP 1000 REZENSENT am 18. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Das musste ja so kommen! Nachdem vor einiger Zeit der Prachtband „Leben in Ost-Berlin“ die Bildbühne betrat, ist es nur logisch, das jetzt mit „Leben in West-Berlin“ der Nachfolger für Furore sorgen wird. Tauend Bilder aus dem Archiv von picture alliance wurden für dieses Buch, … nein für dieses Mammutprojekt zusammengetragen. Sie zeigen den Alltag in ungeschminkter Schönheit der eingekesselten Stadt.
Die Bilder stammen aus den Jahren 1945 bis in die Gegenwart. Dem Mauerfall wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Denn das war der Wendepunkt, an dem sich Berlin wieder entfalten konnte. War es vorher immer die bedauernswerte Metropole, der Trotzposten im Feindesland, ging es jetzt steil bergauf. Künstler, Industrielle, Menschen aller Couleur strömten an die Spree. Hier wurde nicht nur Geschichte geschrieben, wird sie wieder gemacht.
Günther Nessel gibt buchstäblich den Rahmen für die außerordentlichen Fotos und Fotogeschichten vor. Wer Berlin bisher oder in der Vergangenheit nur von einer Seite der Mauer kannte, erlebt nun endlich die andere (für viele die „bessere“ Seite) kennen. Legt man die sich ergänzenden Teile „Leben in Ost-Berlin“ und „Leben in West-Berlin“ nebeneinander, entdeckt man viele Parallelen, aber auch so manche Unterschiede. Die Unterschiede sind offensichtlich: Kleidung, Fortschritte beim Aufbau – alles nur äußerlich. Tief drinnen waren die Berliner immer eins. Auf beiden Seiten der Stadt mussten die Menschen arbeiten gehen. Das, was sie sich mit ihrem verdienten Geld anschafften, unterschied sich hier und da der Mauer.
Doch man muss dieses Buch sich selber anschauen – jeder wird was finden, was er kennt, womit er eigen Erlebtes verbindet.
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