Klappentext
Die Verfasserin, Tochter des Sultans von Oman und Sansibar, verließ 1866 heimlich und heiratete den Hamburger Kaufmann Ruete. In ihren Memoiren schildert sie rückblickend ihr Leben im Sultanspalast ihres Vaters, die Stellung der arabischen Frau in Ehe und Familie und das tägliche Leben in Afrika; sie schreibt über Kindheit und Erziehung, Wirtschaft, Sklaverei, religiöse Rituale, über die deutschsansibarische Geschichte und stellt Vergleiche zwischen den Gesellschaften an. Mit ihren Beschreibungen trat Emily Ruete den exotischen, irrealen Darstellungen des Orients in der Kunst des 19. Jahrhunderts entgegen, wie sie unter anderem in Verdis Aida, Flauberts Sammbo oder den Innenausstattungen Makarts zu finden sind. Diesen Fluchtwegen in eine außereuropäischephantasierte Morgenlandschaft mit ihren dekorativen Rastern stellte sie mit ihrem Buch das Bild ihrer Heimat entgegen: Der voyeuristische Blick wird umgeleitet in einen entschleiernden Blick auf den Höhepunkt des Kolonialismus. Das mit Fotos und einem aufschlußreichen Nachwort versehen Buch ist flüssig und unkompliziert geschrieben und für kulturgeschichtlich interessierte Leserinnen eine reizvolle Lektüre: Es bietet eine Sicht nach innen auf eine den Europäern verschlossene Welt, die auch die eigene sein kann.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Klappentext
The Governance of Services of General Interest between State, Market and Society - The purpose of this interdisciplinary contribution is to provide an international discussion forum for PhD-students conducting research in the field of governance. Exploratory focus is the governance of services of general interest in the EU. This book is the result of an international PhD-workshop which gave the opportunity to discuss different theoretical approaches, to exchange empirical findings and experiences, and to establish new contacts among young researchers dealing with governance issues. Participants from various universities with a broad and interdisciplinary perception of governance including "public governance" as well as private or third sector "corporate governance" issues contributed to this fruitful discussion.
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