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Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel: Biographie in Briefen
 
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Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel: Biographie in Briefen [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Heine , Jan-Christoph Hauschild
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 477 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1 (20. Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351030568
  • ISBN-13: 978-3351030568
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 402.627 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Heine
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Heine unverstellt: Die erste Briefausgabe nach den Handschriften

Heine zieht in seinen Briefen alle sprachlichen Register. Er überredet, beschwört, droht und schmeichelt, um seine Zwecke durchzusetzen - sei es im Erbschaftsstreit mit den Hamburger Verwandten, in den Verhandlungen mit seinem Verleger Campe oder in der Korrespondenz mit Mutter und Schwester, vor denen er seine Krankheit verbarg. In den Briefen finden wir "die Synthese aus Witz und Weisheit, Charme und Scharfsinn, Gefühl und Grazie" (Marcel Reich-Ranicki). Ihr Leitmotiv, die unerfüllte und hoffnungslose Liebe, wird im Eingangsbrief des Neunzehnjährigen angeschlagen: "Sie liebt mich nicht!" Den Schlußakkord setzt ein Billett des todkranken Dichters an Elise Krinitz, die letzte in der Reihe seiner imaginären Geliebten: "Misère, dein Name ist H. H."

Über den Autor

Heinrich Heine, geboren am 13. Dezember 1797 (Datum unsicher) in Düsseldorf, gestorben am 17. Februar 1856 in Paris. Schulzeit und kaufmännische Ausbildung in Düsseldorf, Frankfurt am Main und Hamburg; anschließend Jurastudium in Bonn, Berlin und Göttingen. 1825 Promotion zum Dr. jur., 1831 Übersiedlung nach Paris. Seit 1841 verheiratet mit Augustine (genannt Mathilde) Mira. Wichtige Publikationen: Buch der Lieder (1827), Reisebilder (4 Bände, 1826-1831), Der Salon (4 Bände, 1833-1840), Ludwig Börne. Eine Denkschrift (1840), Neue Gedichte und Deutschland. Ein Wintermärchen (1844), Atta Troll. Ein Sommernachtstraum (1847), Romanzero (1851), Vermischte Schriften (3 Bände, 1854), Memoiren (1884).

Jan-Christoph Hauschild, geboren 1955 in Leinsweiler bei Landau, studierte nach dem Abitur Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften. 1984 promovierte er mit einer Arbeit über Georg Büchner. Von 1980 bis 1986 war er wissenschaftlicher Redakteur der Historisch-kritischen Heine-Ausgabe, danach Lehrbeauftragter am Germanistischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 1984 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heine-Heine-Institut in Düsseldorf und freier Autor. Letzte Publikationen: „Heinrich Heine. Mit scharfer Zunge. 999 Aperçus und Bonmots“ (3. Auflg. 1997); „Heinrich Heine. Roter König, Grüne Sau. Frivole Gedichte“ (2. Auflg. 1997); „Georg Büchner. Biographie“ (1997); „Heinrich Heine. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst. Eine Biographie“ (mit Michael Werner, 1997, Taschenbuchausgabe 1999); „Heiner Müller“ (rororo Monographie, 2000).

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Du alte süße Katze..., 11. Oktober 2009
Von 
Günter Nawe "Herodot" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel: Biographie in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Es gibt wohl kaum einen Briefwechsel in der Weltliteratur, der so viel Freude macht und hinter dem so viel Ernst steht, wie der Briefwechsel, den Heinrich Heine geführt hat. Seine Briefe enthalten alles das, was ihm im Leben begegnet ist: Liebe und Krankheit, sarkastische Auseinanderetzungen, bitterböse Schmähungen, witzige Apercues - sie enthalten Zorn und Sehnsucht, Schmerz und Zärtlichkeit.

An seine Mutter: "Und Du alte süße Katze, wie geht es Dir? Wenn Du stirbst, ehe ich Dich wiedersehe, schieße ich mich todt...". Über Lüneburg: "Ich bin jetzt wieder in Lüneburg, der Residenz der Langeweile....". Oder: "Ich werde noch aus Ärger katholisch und häneg mich auf".

An Christiani 1824: "... weil bey mir immer der Brief den ich schreibe ein Thermometer ist woraus an meine Gemüthsstimmung erkennen kann." In der Tat - die ganze Palette seiner Gemütsstimmungen ist in den diesen Briefen, die Jan-Christoph Hauschild hervorragend ediert hat, zu erkennen. Eine herausragende Lektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die persönlichen Briefe Heinrich Heines, 31. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Leben Sie wohl und hole Sie der Teufel: Biographie in Briefen (Gebundene Ausgabe)
Klassische Ruhe wird man bei Heine nicht finden, statt dessen Leichtigkeit, Heiterkeit, eine scharfe Zunge, Ironie und maliziösen Witz. Dabei hat Heine mehr Fragen aufgeworfen als Antworten gegeben und uns einen Spiegel vor das Gesicht gehalten, indem er uns mit Widersprüchen konfrontiert. Der sich als moderner Aufklärer des 19. Jahrhunderts empfand, der auf die Wunden der Gesellschaft deutete, der bloßstellte, um der Wahrheit willen, hat zugleich wie kein anderer seiner Herkunft zu verrätzeln gesucht. Niergendwo offenbart sich Heines Privates, sein Alltag, seine Beziehungen, die Maschinerie seiner Kämpfe und Auseinandersetzungen, so klar und ungeschützt wie in seinem Briefwechsel.

Ein Muss für Liebhaber von Heinrich Heines Dichterwerk und ein erfrischendes Lesevergnügen für Heine Kenner. Sehr zu empfehlen!
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