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Leben im Netz. Identitaet in Zeiten des Internet
 
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Leben im Netz. Identitaet in Zeiten des Internet [Taschenbuch]

Sherry Turkle
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 543 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499600692
  • ISBN-13: 978-3499600692
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 581.219 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

'Leben im Netz beschreibt, was die Surfer im Internet treiben und wie dieses Treiben ihr Leben, ihre Art zu denken, ihr Gefühl für die eigene Identität änderte. Es ist ein Buch gegen die Computerskepsis. Jahrelang hat Sherry Turkle über tausend Stammkunden von Chatrooms und MUDs, darunter dreihundert Kinder und Jugendliche, beobachtet und befragt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe Sherry Turkles Leben im Netz vor drei Jahren zum ersten Mal gelesen und jetzt neulich wieder. Was vor drei Jahren als revolutionär galt (denn so wurde das Buch damals beschrieben) ist heute mittlerweile schon so veraltet, dass man hier und da beim Lesen schmunzeln muss. Das Buch, welches das Verhalten im Netz um 1998 herum dokumentiert, wird so selbst zum Zeit-Dokument. Es steht für mich als Monument der frühen, noch etwas verunsicherten, Internetzeit da, wo das Internet noch mit Skepsis als Frendkörper und potentielle Quelle der Zerstörung unserer Normen und Gesellschaft betrachtet wurde. Gilt weiterhin als absolute Pflichtlektüre für den, der sich für die Entwicklung unseres Umgangs mit dem Internet interessiert, aber hat an Aktualität nicht mehr viel zu bieten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Leben im Netz" hat mich zu Beginn schnell in seinen Bann gezogen, vor allem, da ich die Entwicklungsgeschichten von Macintosh und Windows bisher nicht kannte. Auch die Berichte über MUDs fand ich sehr interessant. Da hört es aber leider auch schon auf. Spätestens bei der Mitte des Buches hat man keinen Bock mehr, ein weiteres Statement von irgendeinem Joe aus Illinois zu seinen Cybersexerfahrungen oder von Pamela aus New Jersey zu ihren Chat-Gewohnheiten zu hören. Man bekommt den Eindruck, dass Sherry Turkle einfach halb Amerika interviewed hat und daraus dieses Buch gebastelt. Es zieht sich wie Kaugummi, und die anbiedernd unkonventionelle Sprache ist eher nervig denn erheiternd.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Sherry Turkle greift das Thema Internet von einer ganz neuen Seite auf. Es handelt sich hierbei um ein Sachbuch, das jedoch einfach und verständlich viele Themen rund um das Internet aufgreift. Künstliche Intelligenzen, künstliches Leben, Computerprogramme, die den Psychiater ersetzen sollen, computergesteuerte Persönlichkeiten, die fast nicht vom Menschen unterschieden werden können und vieles mehr wird aufgegriffen und mit lebensnahen Beispielen und Aussagen untermalt und belegt. Kernstück Turkles Arbeit ist die Beschäftigung mit virtuellen Gemeinden. Hierbei wird sehr anschaulich erläutert, wie sich Gemeinschaften im Internet bilden können, was sie ausmacht und welche Wirkung dies auf unser Verständnis vom Selbst hat. Ihre These ist, dass das Internet uns eine Möglichkeit bietet, zu erkennen, dass wir nicht eine klar definierte Identität besitzen, sondern "Viele" sind. Das Ausleben verschiedener Persönlichkeiten in Online-Welten, virtuelle Partnerschaften und sexuelle Erfahrungen innerhalb eines andersgeschlechtlichen virtuellen Körpers, ja sogar der Ausbau einer stischen Persönlichkeit innerhalb einer Homepage sind Optionen, die uns das Internet bietet und somit einen neuen Erfahrungsraum im Sinne der Postmoderne eröffnet. Das dezentralisierte, multiple Ich ist nicht länger Teil eines psychologischen Krankheitsbildes sondern Bestandteil eines jeden Menschen. Mich persönlich hat das Buch sehr zum Nachdenken über mich selbst angeregt. Die vielen Beispiele aus Turkles langjährigen Untersuchungen machen dieses Buch selbst für weniger Internet-Interessierte zu einem Leseabenteuer, in dem er im günstigsten Fall eine Menge über sich selbst erfährt.
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