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Leben in Metaphern: Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern [Taschenbuch]

George Lakoff , Mark Johnson
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2011
Metaphern sind integraler Bestandteil unserer alltäglichen Sprache, nicht bloß praktische oder rhethorische Mittel. Sie bestimmen unsere Wahrnehmung, unser Denken und Handeln und somit unsere Wirklichkeit. Die Lektüre dieses fesselnden und unterhaltsamen Buches führt dazu, dass man ganz neu über die Sprache und darüber, wie wir sie benutzen, denkt.

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Preis für beide: EUR 44,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Carl -Auer Verlag; Auflage: 7. (2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896704877
  • ISBN-13: 978-3896704870
  • Originaltitel: Metaphors we live by
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.875 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Lakoff, Ph. D., ist Professor für Linguistik an der University of California, Berkeley. Mitglied des Center for Advanced Study in Behavioural Sciences und des Santa Fe Institutes, Autor mehrerer Bücher.

- Mark Johnson, Ph. D., ist Professor für Kognitionswissenschaft, Linguistik und Computerwissenschaft an der Brown University in Providence, Rhode Island, USA; Autor mehrerer Bücher.


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
80 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gar nicht so originell 23. August 2000
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Es ist erfreulich, dass "Metaphors We Live By" nach knapp 20 Jahren in deutscher Übersetzung vorhanden ist. Aber für ein deutschsprachiges Publikum stellt es wohl weniger als für ein amerikanisches einen wirklichen Meilenstein dar, werden doch etwa die äußerst eloquenten Studien Harald Weinrichs (etwa zum Bildfeldbegriff abgedruckt in "Sprache in Texten" von 1976) gar nicht rezipiert. An der Westküste der USA findet eine Rezeption der europäischen Linguistik leider nicht statt, und auch die Traditionen des Metapherndiskurses werden - gelinde gesagt - sehr unzureichend zur Kenntnis genommen. Vom Standard wissenschaftlicher Lauterkeit sind Lakoff/Johnson daher leicht fragwürdig, sie verkaufen sehr alte Einsichten in die Metapher als Denkmodell mitunter sehr reißerisch als eigene Erfindungen. Dieser Gestus stößt etwas auf. Dennoch ist es ihnen nun einmal gelungen, breites Interesse am Thema des konzeptuellen Status von Metaphern zu wecken, und schon daher kommt man an ihnen kaum vorbei. Schade nur, dass sie den textfunktionalen Status der Metapher (Was leistet sie in der Kommunikation?) vollkommen vernachlässigen und die sprachlichen Beispiele ausschließlich ihrer Intuition, nicht aber einer empirisch ausgewerteten sprachlichen Wirklichkeit entnehmen. Lesen lohnt sich das Werk auf jedenfall, aber mit kritischer Distanz.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen große Leistung 30. Januar 2009
Format:Taschenbuch
Es ist ein langer Weg von Aristoteles' Metapherndefinition hin zu den in diesem Buch ausgebreiteten Erkenntnissen in Bezug darauf, wie Metaphern und vor allem in sich kohärente Metaphernsysteme unser Alltagsdenken und Handeln über den Kanal von Sprache und Kommunikation bestimmen. Dass eine solche Sicht auf die Dinge es trotz der breiten Rezeption des Werkes von Lakoff und Johnson bis heute längst noch nicht in die Klassenzimmer der Schulen geschafft hat, spricht weder für das deutsche Schulsystem noch für den einzelnen Lehrer, der seinen Schülern weiterhin vermittelt, was Lakoff und Johnson in wenigen Sätzen zu entkräften vermögen, nämlich dass Metaphern "ein Mittel der poetischen Imagination" und somit "eine Frage der Worte und nicht des Denkens und Handelns" seien. Doch wer sich auf die Gedanken der Autoren dieses Buches einlässt wird schnell erkennen, dass es tatsächlich so ist, dass in unserer Sprachgemeinschaft das Argumentieren weitestgehend in kriegerischer Metaphorik beschrieben und somit auch in den Gedanken der Menschen konzeptualisiert wird, sodass wir uns tatsächlich "angegriffen" fühlen, wenn jemand unserem Standpunkt kontra bietet. Wer kennt dieses Gefühl nicht? Doch man stelle sich vor, man befände sich in einer Kultur, in der Argumentieren als Tanz betrachtet und beschrieben würde - man würde automatisch die Aspekte von Kooperation und gemeinsamer Weiterentwicklung in den Vordergrund rücken und deutlich weniger Konkurrenzdenken und Dünnhäutigkeit an den Tag legen.
Genau so verhält es sich mit unzähligen anderen alltäglichen Aspekten des Lebens.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen These zur Metapher 15. Januar 2013
Von Ursl
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Wichtig ist zu wissen, dass es zur Metapher unzählige Theorien gibt.... Dieses Buch beinhaltet eine der kognitiven Theorien, nämlich die der konzeptuellen Metapher; ein Überblick über die Einteilung in ca. 25 verschiedene Theorien bietet "Rolf, Eckard: Metaphertheorien" (sehr wissenschaftlich verfasst).
"Leben in Metaphern" von Lakoff/Johnson ist meiner Meinung nach zu populärwissenschaftlich geschrieben, die kognitive Metaphernforschung ist auch längst weiter! Dennoch bildet dieses Buch die Grundlage der Theorie der konzeptuellen Metapher. Die Beispiele, die Lakoff/Johnson auswählen, erscheinen zwar teilweise logisch, aber dennoch sehr willkürlich. Weder arbeiten sie mit einem Korpus, noch geben sie Quellen zu manchem Gedankengut an. Autoren, die sich meiner Meinung nach kritisch und verständlich mit dem Thema "Metapher" auseinandersetzen, sind Dietmar Osthus oder Monika Schwarz-Friesel, um nur einige zu nennen. Das Buch "Leben in Metaphern" von Lakoff/Johnson ist eher eine Art "Basis", da sich viele Arbeiten auf dieses Werk beziehen. Der populärwissenschaftliche Schreibstil ist einfach zu verstehen, die Übersetzung aus dem englischen Original ist zuweilen nicht ganz sauber, da die Unterscheidung von "konzeptuellen Metaphern" und "Konzeptmetaphern" uvm. oft nicht klar wird. Das Werk ist übrigens aus den 80er Jahren und arbeitet somit auch nicht mit den aktuellsten Begrifflichkeiten! Wer nicht unbedingt wissenschaftliche Ansprüche stellt aber dennoch Interesse an der Kognitiven Linguistik hat, dem mag das Buch, das wie bereits erwähnt Bezugspunkt weiterer Publikationen ist, durchaus gefallen...
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Sprachwissenschaft ... 29. Juni 2000
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
das ist dieses schmale Büchlein von Lakoff/Johnson alle mal, und gleichzeitig eine Bereicherung für jeden Laien. "Metaphern, das verwenden doch nur Rhetoriker und Literaten." - Mit diesem Vorurteil räumen die beiden Autoren auf, denn das Gegenteil ist der Fall: Metaphern sind überall und jeder verwendet fast täglich welche. Und es ist eben nicht nur bildhafte Sprache, wenn Menschen füreinander "entflammen", Argumente "in der Luft zerrissen werden" usw., Lakoff/Johnson zeigen, wie diese "Bilder" mit anderen zusammen hängen und so ganze Bereiche - besonders auch des abstrakten Denkens - durch diese Bilder erst Gestalt gewinnen. Und dies mit oft weitreichenden Konsequenzen, denn wer im Business hauptsächlich in Kriegs- und Kampfmetaphern denkt, wir sich letztlich auch so verhalten. Das Buch regt zum Nachdenken an, ist weder zu abstrakt noch zu oberflächlich und für angloamerikanische Populärwissenschaft von erfrischender Kürze. Vielleicht nicht gerade die ideale Lektüre für den Strand, aber sonst fast überall lesbar.
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