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Die Leben des Lazarus Long
 
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Die Leben des Lazarus Long [Taschenbuch]

Robert A. Heinlein
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340424303X
  • ISBN-13: 978-3404243037
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 5,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 521.934 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auch noch Jahre nach seinem Tod ist er der beliebteste Science-Fiction-Autor der Welt -- zumindest wenn angloamerikanische Science-Fiction-Leser gefragt werden. Allerdings scheiden sich an Robert A. Heinlein die Geister: Selbst Leser, die die frühen Romane seiner Future History Methusalems Kinder zu schätzen wissen und sein berühmtestes Buch, Fremder in einer fremden Welt, mit Begeisterung gelesen haben, schrecken vor seinem Spätwerk zurück.

Und Das Leben des Lazarus Long ist Spätwerk in Reinkultur. Heinlein bestätigt hier jedes Klischee vom alternden Schriftsteller, der sich seine willigen jungen Mädchen auf dem Papier herbeiträumt. Eigentlich ist das schade, denn der Roman bildet das Fundament, auf dem die nachfolgenden Bücher bis hin zu Segeln im Sonnenwind aufbauen.

Die Ausgangssituation ist viel versprechend: Lazarus Long, eine altbekannte Heinlein-Figur, wird von seinen genetischen Abkömmlingen einem längeren Heilungsprozess unterzogen und erzählt ihnen Geschichten, um sich den Tod vom Leibe zu halten. Das erinnert natürlich an die Märchen aus 1001 Nacht, und wie Scheherazade ist Heinlein ein begnadeter Geschichtenerzähler -- man lese nur seine "Geschichte von der Adopitvtochter"!

Nur leider, leider ist der Lazarus Long dieses Romans ein ausgemachter Unsympath, und er drängt seinen Zuhörer -- den Lesern -- auch noch die letzte platte Lebensweisheit auf, die seinem Autor Heinlein bei der Niederschrift durch den Kopf gegangen sein mag. Garniert wird das Ganze durch ein Übermaß an Chauvinismus und Sexismus, dessen sich Heinlein in jüngeren Jahren geschämt hätte. Wer dergleichen ausblenden kann, mag an Die Leben des Lazarus Long seinen Spaß haben. Alle anderen sollten eher die Finger davon lassen. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Lazarus Long, 1916 - 4272: Das Schlüsselwerk Heinleins führt den Leser durch mehrere Jahrtausende, zahllose Welten und Zeitebenen. Das ambitionierteste Werk des Autors und ein Klassiker des Genres über einen Mann, der das Leben so sehr liebte, dass er sich einfach weigerte, zu sterben, und schließlich gar zu seinem eigenen Vorfahr wurde

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zum siebten Mal... 29. August 2010
Format:Taschenbuch
... kaufe ich jetzt dieses Buch - und dieses Exemplar werde ich bestimmt nicht wieder verleihen.

Zwar ist die Übersetzung, die BasteiLübbe hier vorlegt, grottenschlecht, aber das Buch selbst läßt sich von den unfreiwillig komischen Ausrutschern wenig beeindrucken. Natürlich, ja - dieser Gefreite Smith aka Lazarus Long ist schon ein Drecksack. Und, auch natürlich, trampelt Heinlein auf allzu zarten Gemütern genußvoll herum. Aber: die Ambivalenz des Charakters Long so zu zeichnen, wer unter Heinleins zeitgenössischen Berufskollegen hätte das denn wirklich geschafft? Niven tut nur so als könnte er es, Dick könnte es, aber macht sich die Mühe nicht und Willi Volz hätte es gekonnt, wenn man ihn gelassen hätte.
Heinlein, wie immer, nimmt keinerlei Rücksichten als eben die auf sein eigenes Erzählvergnügen. Und dieses Vergnügen vermag er zu vermitteln, über die schlechte Übersetzung und alle Kritik hinweg. Dieses Buch ist außerordentlich unterhaltend, aber es ist weit mehr als das.
Lazarus Long ist eine Schlüsselfigur zu dem beeindruckendsten Oeuvre, das die phantastische Literatur zu bieten vermag. Will man dieses Gesamtwerk allerdings, man verzeihe mir die Anleihe, "in Fülle groken", muß man Jubal Harshaw, Dr. Baldwin und seine Tochter Marjorie (die vor allem!), muß die Carters und die Burroughs kennengelernt haben, und es schadet auch sicher nicht, wenn man mit Alex Hergensheimer, mit Herrn Bonforte und mit Hazel Stone ein wenig vertraut ist.
Long erschließt aber auch den Zugang zur "Zahl des Tiers", einem Buch, dem man ohne Kenntnis des Heinleinschen Vorwerks ziemlich hilflos ausgeliefert wäre.

Wer sich, wie der Amazon-Redakteur Hannes Riffel, zu Bemerkungen über Heinleins vorgeblichen Sexismus zu versteigen traut, sollte vorher etwas über die Person Heinlein, sein selbstgeschaffenes (und keineswegs geträumtes) Umfeld und nicht zuletzt auch etwas über die Zeitläufte wissen. Sonst setzt man sich nämlich dem bösen Verdacht aus, abgeschrieben oder, noch schlimmer, nur nachgeplappert und dabei substantiell etwas nicht verstanden zu haben. Stört jemanden, daß manche Themen behandelt, auch vertieft und wiederholt angesprochen werden, sollte man sich, bevor man Laut gibt, vielleicht 'mal fragen, *warum* denn das da steht.

Dazu ist garnicht viel literarisches oder semantisches Verständnis notwendig, die Leben des Lazarus Long erschließen sich nämlich durchaus auch dann, wenn man sich nicht die Mühe macht, es "gegen den Strich" zu lesen. Selbst wenn man es nur zu Unterhaltung liest und dabei ein wenig Sorgfalt walten läßt, erkennt man Heinleins Achtung vor Bildung, vor der Weiblichkeit oder genauer gesagt vor der weiblichen genauso wie vor der männlichen Sexualität, vor und über allem aber versteht man Heinleins tiefen und aufrichtigen Respekt vor dem Leben an sich.

Und das Buch macht wohl zuviel Spaß, als daß man es zurückgeben möchte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Immer wieder gern gelesen 10. August 2008
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieses Buch habe ich über die Jahrzehnte - wirklich schon Jahrzehnte - mehrfach gelesen und jedes Mal berührt und bewegt es mich wieder. Sicherlich sind einige der gesellschaftlich-philosophischen Betrachtungen gegen Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts vielen Menschen nicht mehr zugänglich, aber man sollte sie zumindest wahrnehmen. Der Originaltitel ist "Time enough for Love" und das ist sicherlich ein Moment in diesem Buch, den man neben der SF-Komponente nicht unterschätzen darf.
Zusammen mit "Futre History" und "Fremder in einem fremden Land" einer der Romane Heinleins, die man einfach gelesen haben solte um zu verstehen, wie dieser "knoservative Anarchist" gestrickt gewesen ist, der die SF-Literatur so nachhaltig beeinflusst hat wie Philip K. Dick, Isaac Asimov und andere Größen seiner Zeit.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Future History strotzt von philosophischen Gedankenspielen, sicher nicht für die oberflächliche Lektüre. Wie schon bei "Starship Troopers" entwickelt er komplexe Geschichten rund um Lazarus Long, der in einigen anderen Büchern bereits eine breite Fangemeinde fand. Hintergründige Provokation und Hinterfragung heutiger "Wertesysteme". Aber auch Bestätigung alter, aber immer noch gültiger Werte, die häufig in der heute kurzlebigen Zeit aus den Augen verloren werden.
Die Future History: Spätwerk eines Meisters der hintergründig-provokativen Erzählweise!
Ein Standardwerk der Science Fiction!
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